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Anentome helena - Schnecken Bestandregulierung bei 200 Liter
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Beekeeper
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Anmeldungsdatum: 29.11.2016
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BeitragBeitrag #1 vom 29.11.2016 - 12:11  Titel:  Anentome helena - Schnecken Bestandregulierung bei 200 Liter

Grüßt euch liebe Aquarianer.

Dies ist gleich mein Eingangspost. In der Suchfunktion habe ich keine ausführliche Antwort zu meiner Anfrage gefunden.

Folgende Situation. Ich habe in der Vergangenheit Schnecken, die für viele als Plagegeister empfunden werden als Lebendfutter für Kugelfische gezüchtet. Nun habe ich keine Kugelfische mehr und ein ehemals Brach liegendes 200L Becken vor einigen Wochen zur Vermehrung von Endler Guppies reanimiert.

Eigentlich war ich davon ausgeangen, dass in der Vergangenheit alles Schneckenleben durch die Kugis dezimiert wurde. Aber Irtum. Es haben sich relativ zeitnah Posthornschnecken, Sandturmdeckelschnecken etc. ausgebreitet.
Teilweise sind die Schnecken als Restevertilger oder Algenfresser ja durchaus willkommen.
Aber leider habe ich hier ideale Lebensbedingungen für die Schnecken geschaffen und keine Fressfeinde mehr.

Um die ungezügelte Ausbreitung einzudämmen habe ich 4 Anentome helena zugesetzt. Diese zeigen auch das Arttypische Verhalten und vergraben sich im Sand um ihrer Beute aufzulauern.

Nur frage ich mich, da mit Helenas wenig Erfahrung, ob 4 Stück ausreichen für eine Bestandsregulierung in einem 200L Becken. Wie viel Appetit haben Helenas denn so? Wie viele Schnecken erbeuten Sie pro Tag? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das die kleinen Mädels einen so kräftigen Stoffwechsel haben, das 4 Stück den Bestand zufriedenstellnd regulieren können und nach allem was ich weiss, sind sie ja auch keine Extremisten in der Vermehrung.

LG
Dirk



PUKI
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Anmeldungsdatum: 28.11.2012
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BeitragBeitrag #2 vom 29.11.2016 - 12:43  Titel:  

Hallo

naja denke nicht dass sich da viel tun wird
hab in meinem 112er 8Stk Helenas rein, aber wirklich was bemerken kann ich nicht - hab nämlich auch das Problem mit TDS

Damals als ich noch Schmerlen pflegte, hatte ich nie Probleme, und als ich sie abgegeben habe ging es schlagartig mit der Schneckenvermehrung.

Also entweder vieeele Helenas oder was anderes überlegen, abklauben zb als temporäre Lösung
Beekeeper
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Anmeldungsdatum: 29.11.2016
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BeitragBeitrag #3 vom 29.11.2016 - 14:02  Titel:  

Haha, danke "Leidensgenosse" also auch aus den gleichen Gründen wie bei mir - von der Futtererzeugung zur Nervenangelgenheit Smile
Habe ich mir schon gedacht, das Helenas nicht in Massen vernaschen können. Ich werde mich mal umschauen, ob ich einen Räuber finde, der sich mit den Gelegen befasst. Gibt es da einen Tipp? Wer würde sich mit den Endlers vergesellschaften lassen ohne die Kleinen Gupsen zu fressen? Eine Garnelenart?

Absammeln ist ja eine ewige Arbeit, je nach Schneckenart können aus einem einzigen Gelege ja dutzende jungtiere schlüpfen und da reichen ja nur ein paar Schnecken aus, damit es von vorne losgeht. Und das Becken ist dtark verwuchert. Da kratze ich allerhöchstens an der Oberfläche.
Eine Falle, in der sich der Guppienachwuchs nicht mitfangen lässt, habe ich leider auch noch nicht gefunden.
Uwi
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BeitragBeitrag #4 vom 29.11.2016 - 14:48  Titel:  

Hallo Dirk, Willkommen im ZIFO.
Auch ich habe eine Raubschnecke in 160l Becken. Es sollte nur eine sein, da ich nicht noch Raubschneckenplage einführen wollte. Seit 4 Jahren macht "RAUBI" gute Arbeit und hält die Anzahl der Blasenschnecken in Grenzen. Laut meinen Forschen, soll die Anentome helena 2 Blasenschnecken täglich überfallen und aussaugen. Bei Turmdeckelschnecken verweigert Sie selbiges.

Am günstigsten ist es natürlich, wenn so eine Schneckenpopulation zusammenbricht. Geschehen in unseren zweiten Aquarium. Deshalb kommen hier keine neuen Pflanzen in Frage.

LG . . .
Beekeeper
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Anmeldungsdatum: 29.11.2016
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BeitragBeitrag #5 vom 29.11.2016 - 18:14  Titel:  

Servus Uwi,

Danke für die Hilfreiche Antwort. Wenn meine 4 Helenas pro Kopf auf 2 Blasenschnecken pro Tag kommen, dann sind das mehr als 50 in der Woche. Damit sollte sich doch recht Zeitnah ein merkliches Ergebnis einstellen.
Habe heute beobachtet, wie eine Trumdeckelschnecke erbeutet wurde, also meine scheinen nicht wählerisch zu sein Zwinker Da sie sich in den Sand eingraben, schein es eh naheliegend, dass Sandschnecken (also meine Türmchen) ins Beuteschema passen.
Wobei ich eher an der Dezimierung der Blasenschnecken Population interessiert bin.
embela
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BeitragBeitrag #6 vom 29.11.2016 - 18:22  Titel:  

Also meine damals 5 Helenas haben im 200 Liter Becken innert kürzester Zeit jegliche Blasenschnecken getilgt. Dafür habe ich jetzt unzählige Helenas.
d-a-n-a
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BeitragBeitrag #7 vom 29.11.2016 - 18:44  Titel:  

Hallo,
ich würd sagen 4 Stk sollten passen. Ich hatte vor Jahren eine Posthornschneckenplage im 200l Becken und daher 7 Raubschnecken eingesetzt. Hab damals über Wochen nicht gemerkt, dass auch nur eine Schnecke weniger wird, dann sind aber immer mehr leere Schneckenhäuser rumgelegen. Etwa ein halbes Jahr später war dann plötzlich keine einzige andere Schnecke mehr da! Ist auch nie mehr eine aufgetaucht...
Die Raubschnecken haben sich zwar vermehrt, aber auch jetzt Jahre später keine Spur von einer Plage... Vielleicht 20 Stk oder so, obwohl in den Pflanzen eigentlich immer Eier kleben. Ob sie die Babys selbst fressen oder einer meiner Fische weiss ich nicht.
lg Dana
w4tel
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BeitragBeitrag #8 vom 30.11.2016 - 08:28  Titel:  

hallo dirk

wenn sich schnecken ungezügelt vermehren und du das nicht gezielt provozierst, dann machst du was falsch. und genau hier solltest du ansetzen, denn die schneckenflut reduzieren heißt symptome bekämpfen

wenn die schnecken in einem becken überhand nehmen, heißt das, daß zu viel gefüttert wird. und in einem becken, in dem guppies vermehrt werden, ist das ja auch gar nicht so unwahrscheinlich

die schnecken leisten aber einen wesentlichen beitrag zur beckenhygiene, indem sie gammelnde futterreste vertilgen. sind keine - oder zu wenige - schnecken vorhanden, gammeln die futterreste unbekümmert weiter - und belasten das wasser. nun kannst du natürlich vermehrt wasser wechseln, aber auch das heißt (in diesem zusammenhang) nur wieder syptome bekämpfen. es ginge auch einfacher

helenas vermehren sich am anfang sehr zögerlich. durch ihre versteckte lebensweise bemerkt man anfangs gar nicht, daß sich das bald ändert. im gegensatz zu anderen schnecken sind sie aber keine große hilfe bei den futterresten. sind keine futter-schnecken mehr vorhanden, sterben sie über kurz oder lang aus

turmdeckel-schnecken, die ja entfernte verwandte der helenas sind, gehören nicht unbedingt zu ihrem bevorzugten beutespektrum, da sie meist erfolgreich rechtzeitig den deckel schließen
Margit_Klgft
Wasserfloh
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BeitragBeitrag #9 vom 30.11.2016 - 17:56  Titel:  

Hallo

ich habe jene Schnecken, welche die Wand hoch geklettert sind an der Scheibe zerdrückt und dadurch Lebendfutter für die Bewohner bereit gestellt, welches auch dankbar angenommen wurde.
Da haben sich alle Fische, wie auch die Garnelen darauf gestürzt.

Schnecken Problem hatte ich dadurch nie eines.

Herzliche Grüße
Margit
Beekeeper
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Anmeldungsdatum: 29.11.2016
Beiträge: 5

Fische: 19

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BeitragBeitrag #10 vom 30.11.2016 - 19:29  Titel:  

Lieber w4tel, Danke für deine Antwort aber kleine Kritik meinerseits. Vielleicht kam es auch anders rüber. Mir ging es einzig um das Thema Helena, nicht wie ich jegliches wirbelose Leben aus meinem Becken dezimiere.

Dieser Teil deiner Antwort war hilfreich für mich:
turmdeckel-schnecken, die ja entfernte verwandte der helenas sind, gehören nicht unbedingt zu ihrem bevorzugten beutespektrum, da sie meist erfolgreich rechtzeitig den deckel schließen.

Der Rest keine Neuigkeit. Bin zwar ein Einsteiger hier im Forum, aber ein sehr erfolgreicher Vermehrer (Züchter wäre zuviel der Ehre). Das nötige Know how für die Bewirtschaftung der Becken ist durchaus vorhanden
Warum sich die Schnecken so rasant vermehren ist mir absolut bewußt. In anderen Becken züchte ich sie gezielt.
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