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Artbecken: Geflecktes Dornauge (Pangio kuhlii kuhlii)
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eva15
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Anmeldungsdatum: 03.01.2015
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BeitragBeitrag #1 vom 01.11.2016 - 10:04  Titel:  Artbecken: Geflecktes Dornauge (Pangio kuhlii kuhlii)

Guten Tag ihr Lieben

Opa hat mit 94 kein Lust mehr aufs Aquarium. Sein Männerharem ist gestorben und nur Riesenturmdeckelschnecken kriechen im Sand herum.

Nehme sehr wahrscheinlich das Becken (80cm Länge) inkl. Schnecken zu mir und spiele mit dem Gedanken an ein Artbecken.

Die Wasserwerte in den bisherigen Becken, hätten gepasst.
Hoffe deshalb, dass wenn es eingelaufen ist, von den Werten passen wird.

Gefleckte Dornaugen (Pangio kuhlii) wären mein absoluter Traum.

Sand:

Fugensand vom Baumarkt ohne Zusätze. Der Hersteller versicherte auf Anfrage, dass er auch für Aquarien verwendet werden könne.
Habe ihn schon ihn Opas Becken verwendet, im jetzigen bei mir und im Becken zuvor.
Ist eine sehr, sehr feine Körnung und ziemlich hell.

Meine Frage bei den Dornaugen, spielt die Farbe des Sandes eine Rolle fürs Wohlbefinden? Wenn ja, nehme ich eine dunkle Sorte vom Zoofachhandel.
Beim Fugensand habe ich bei den RTDS und den Panzis gemerkt, die suhlen sich geradezu darin und buddeln ohne Ende.
Las, dass Dornaugen sich verbuddeln würden, wenn der Sand fein genug sei.


Pflanzen:

Anubien und Crypto. Stand als Empfehlung für die Pflanzen.
Sah das in den Zoogeschäften auch und wie sie sich in den Anubien festhalten. Hätte bereits ein grosses Exemplar und Cryptos vom grossen Becken.
Dachte auch an Schwimmpflanzen zur Abdunklung.
Bin froh um jeden weiteren Vorschlag, was Dornaugen sonst ebenfalls mögen.

Mulm:

Den Aussenfilter vom grossen Becken könnte ich anbieten.
Jedenfalls erwies sich der Inhalt des Filters als Hit bei den Panzerwelslarven.

Behausung:

Schieferplatten aufeinandergestappelt.
Ein Muss, das würden Dornaugen lieben. Tipp von einer Zoofachverkäuferin, die selber welche hat.
Die lieben es sich dazwischen zu schlängeln. Je enger desto besser.
Kokosnussschalen, seien zwar hübsch, aber nicht ideal.

Mich schaudert es bei der Vorstellung der Enge, aber wenn die Tiere Platten lieber als Schalen mögen...

Filter:
Innenfilter Aquaball, laut Zoofachverkäuferin sei der keine Gefahr für Dornaugen.

Futter:
Im Zoofachhandel um die Ecke hat es ein grosses Angebot an Lebendfutter, TK-Kost und diese Gelsticks.
Nehme an, da wird etwas dabei sein, was sie mögen werden.

Freue mich auf Tipps, Vorschläge und Kritik.



Uwi
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BeitragBeitrag #2 vom 01.11.2016 - 10:59  Titel:  

Hallo Eva, Glückwunsch zu deinen Artbecken Gedanken. Immer ein gute Wahl. Was deine Zukünftigen angeht, habe ich aus deinen Text mehr gelernt, als mein bisheriger Wissensstand hergab Zufrieden! . Nur bei Sand scheiden sich die Geister, da ich hier den ZOO Fachhandel bevorzuge. Gab letzten bei D*HNER ZOO dunklen Sand? für knapp 10 Eurononen das 5kg Säckle. Könnte auch feiner Kies gewesen sein, hatte nicht arg Obacht gegeben. Bei Schiefer eventuell die Scharfen Kanten abschleifen mit Sandpapier/Feile. Bei Filter kennst du ja meine jetzige Leidenschaft (HMF).
Bin gespannt auf das OPADANACHBECKEN Smile
LG . . .
tom danio
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Anmeldungsdatum: 11.12.2011
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BeitragBeitrag #3 vom 01.11.2016 - 17:54  Titel:  

Hi Eva,
ich habe selbst ein paar Dornaugen, braune bzw zimtfarbene, ich kann sie nicht bestimmen, vermute aber dass Pangio oblonga der richtige Artname wäre.
Die sind ähnlich groß, wie die gefleckten kuhli und haben wohl auch ähnliche Ansprüche.
Bei mir gibt es 1 Meter Rennstrecke und das ist schon zu wenig meine ich. Bei mir gibt es ein Bruchstück eines Ziegels (alle Kanten abgerundet) und einen Hafen Kiesel (3-5 cm) und sonst groben Sand. Dein Filtersand wird besser sein und bei der nächsten Neugestaltung wird es bei mir auch feinerer Sand werden. Schieferplatten - ich versuche es mir vorzustellen, aber in Gedanken überzeugt es mich nicht - das müsste ich in natura sehen um mir eine Meinung zu bilden.
Pflanzen: Dschungel ist gut, Cryptos sind wenigstens aus Asien, mir ist es nicht gelungen die Herkunft der Dornaugen und dazu passende Pflanzen herauszufinden. Anubias sind von der Funktion OK, nur halt nicht aus Asien.
Bei starker Bepflanzung wird der helle Sand nicht mehr so grell reflektieren, für Cryptos und Anubias darf die Beleuchtung sowieso schwach sein, auch das mildert die Wirkung des hellen Sandes.
Freue mich auf weitere Überlegungen.
lg Thomas
eva15
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Anmeldungsdatum: 03.01.2015
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BeitragBeitrag #4 vom 01.11.2016 - 20:10  Titel:  

Danke Uwi

Die Schieferplatten schleifen, war auch der erste Gedanke als ich im De******* in Singen die in Fingern hatte. Satt und zufrieden
Kannte bisher nur Schieferplatten auf Dächern oder als Schreibtafel. Im Rohzustand war ich ziemlich über die Schärfe überrascht.

Den Sand im Angebort dort habe ich blöderweise gar nicht angesehen.


@ Thomas
Die Verkäuferin hat ihren Dornaugen die Platten gestappelt und ineinander geschoben. Keilartig zusammenlaufende Unterschlupfe.
Sie sagte, die lieben es alle zusammen sich in die Enge zu quetschen und die Schieferplatten böten flachen Raum, der bei ihr genutzt wird.

Dachte da an Kieselsteine mit Silikon/Aquariumkleber fixiert in den Ecken und je eine Lage Schieferplatten darüber und rundherum und ev. darüber Pflanzen. Scheint mir stabiler zu sein als Platten schief übereinander zu legen.
Oder die Platten schneiden lassen und an die hintere Scheibe kleben und vorne tragende, säulenartige Elemente. Schichtartiges, nichts verkeiltes.

Anubias, dass die nicht aus Asien stammen, darauf hab ich gar nicht geachtet. Stimmt.
Nur fällt mir keine Pflanze mit einem ähnlichen Wurzelgeflecht ein und die Stiele in grosser Zahl zum Festhalten bietet, fast wie kleine Sonneschirme.

Die Grösse bereitet das meiste Kopfzerbrechen.
Die Verkäuferin meinte, sie hätte ein grösseres Becken, das geteilt werden muss.
Nur hätten sie das gesamte Becken für sich und keine weiteren Bodenfische. Zudem riete sie mir zu 10-12 Tieren.
Je grösser die Gruppe sei, umso eher bewegen sie sich als langsame Einheit.
Ihrer Beobachtung nach seien viele Artgenossen und entsprechende Einrichtung wichtiger, als viel Bodenfläche aber wenig Gesellschaft. Je mehr Tiere, desto weniger Gewusel war ihre Formel.

Hab inzwischen einige Zeit in verschiedenen Geschäften verbracht. Wenn es viele Tiere waren, blieben sie zusammen, waren es nur wenige Tiere, waren sie schneller unterwegs.
Das würde zu dem passen, was die Zooverkäuferin gesagt hat.

Nur weiss ich nichts, wie sie sich abends oder nachts verhalten und wie sich eine grössere Gruppe auf viel Bodenfläche verhält...
tom danio
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BeitragBeitrag #5 vom 03.11.2016 - 07:32  Titel:  

Hi Eva,
interessante Beobachtungen.
10-12 Dornaugen in Deinem Artbecken könnten gehen, wenn sie dann weniger Langstrecke machen wollen. Bodenfläche ist vielleicht nicht soo wichtig, wichtiger ist die Einrichtung mit vielen Schlupfwinkeln und Möglichkeiten wo durchgeschlängelt werden kann. Da stimme ich zu.
Egal wie Du die Winkel und Lücken herstellst, ich bin auch dafür, das so zu gestalten, dass Unfälle möglichst vermieden werden. Bei mir sehe ich keine Gefahr, dass ein Dornauge zwischen den Kieseln eingeklemmt wird und selbst dann kann es sich sicher befreien. Bei Platten würde ich auch kleben. Die Ränder der Platten abrunden ist auch gut.
Nachtbeobachtung - wäre spannend, aber ich habe keine vernünftige Idee bis jetzt.
lg Thomas
eva15
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Anmeldungsdatum: 03.01.2015
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BeitragBeitrag #6 vom 05.11.2016 - 20:00  Titel:  

Guten Abend Thomas

Wie gross sind deine Kiesel?
Schlüpfen die Dornaugen darunter bzw. dazwischen?
Wie habe ich mir das vorzustellen? Bin neugierig, weil eine Kieselecke würde ihnen sicher gefallen.
Könnte mir vorstellen, das eine Anubispflanze selbst auf / in Kiesel gedeiht.

Das Becken hätte eine Lampe, wenn ich Pflanzen wähle, die wenig Licht brauchen, müsste das passen.
tom danio
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BeitragBeitrag #7 vom 06.11.2016 - 18:12  Titel:  

Hi Eva,

ich habe Kiesel mit 3-5 cm genommen, in der hoffning, dass die Hohlräme groß genung sind. Und tatsächlich turnen die Dornaugen darin herum. Ich habe flachere und vor allem längliche, etwas größere Kiesel als Abgrenzung zum (groben) Sand verwendet.
Was ich so mit Anubias beobachtet habe, sind die nicht besonders gut im festklammern, also glatte Kiesel biten denen wenig Halt. Zumindest das Anwachsen dürfte schwierig sein. Und dann wurzeln die Anubias doch gerne im Kies/Sand, wenn sie dort Nahrung finden. Rhizom darf natürlich nicht eingegraben sein.
Wenn Du ein Holstück über die Kiesel gibst, oder schräg oder nur zum Teil, dann kannst Du da die Anubias drauf geben.
Ein andere Gedanke: Bei mir strömt das Wasser in der Ecke nach unten, in den Kieselhaufen hinein. Das scheint günstig zu sein und ich habe schon in Erwägung gezogen eine extra Pumpe zur Verstärkung dieser Strömung zu verwenden. Wenn Du Deine Kiesecke mit Anubias "überbaust", dann behinderst Du diese Strömung.
Ich bin etwas in Eile, bei Gelegenheit mache ich Foto von Kieselecke.
lg Thomas
eva15
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Anmeldungsdatum: 03.01.2015
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BeitragBeitrag #8 vom 06.11.2016 - 19:26  Titel:  

Danke Thomas

Habe den Fugensand und im jetzigen grossen Becken feinen Kies. Mit dem sind sie happy.
Also wird es dabei bleiben müssen, wenn sie es mit Kies nicht so haben.

Die TDS sind bereits da. Zu den ursprünglich 6 haben sich noch 2 Babys gesellt. Insgesamt ist das der 3. Nachwuchs von ihnen.
Die sich vergrössernde Schneckentruppe wird die Pflanzenauswahl entscheidend beeinflussen.
Die einzigen Pflanzen, die sie bei mir nicht angenagt haben, waren Anubias und bei Opa war es das Gleiche.

Hoffe, dieser Speiseplan bezüglich der Anubia hat sich nicht geändert. Sonst wäre ich aufgeschmissen.

Nun fix geplant:

Bodengrund
Fugensand grundsätzlich überall.
Von den Scheiben entfernt irgendwo ein Kieshaufen sowie Schieferplattenstapel.

Ecke oder Seiten nicht möglich. Die Schnecken plumpsen immer wieder von der Scheibe runter und ein Sturz auf einen Steinhaufen ist für das Schneckengehäuse gefährlich.

Bepflanzung Anubia und als Futterpflanzen überzählige Valisnerien aus dem 1. Becken.

Besatz ca. 10-12 Dornaugen und die Schneckis.

Ev. Hornkraut zum Dimmen des Lichtes oder etwas anderes.
eva15
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Anmeldungsdatum: 03.01.2015
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BeitragBeitrag #9 vom 13.11.2016 - 18:26  Titel:  

Guten Abend

Wieder hat der Wochenend-Kobold zugeschlagen.
Eigentlich hätte ich heute gern das Becken fertig eingerichtet und am Laufen gehabt.

Dummerweise hat der Filter seinen Geist aufgegeben und das Hornkraut , dass das Licht hätte dimmen sollen, hat sich wieder einmal komplett aufgelöst...

Einen ersten Eindruck kriegt man trotzdem.

http://up.picr.de/27424729vw.jpg


Die Schieferplatten sind abgeschliffen und auf eine Wurzel gelegt mit Steinen dazwischen.
Ein dunkler, sehr feiner Kies anstatt Fugensand.
Anubias barteri und Cryptocoryne affinis.


Die ersten Bewohner warten...
Auch hier gab es Überraschungen.
Anstatt 6 Schnecken, wurden von Opa 8 Schnecken nach Hause gebracht.
Und heute fand ich eine 9.

3 Tylomelania sowie 3 Cappucino Schnecken (Faunus ater) und 3 Minimis in ihrer Plastikbox am Fenster ohne Sicht auf den Central Park.

http://up.picr.de/27424821if.jpg
tom danio
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Anmeldungsdatum: 11.12.2011
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BeitragBeitrag #10 vom 13.11.2016 - 19:31  Titel:  

Hi,
na dann lass es mal wachsen, das wird schon.

lg Thomas
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