Zierfischforum.at :: Foren-Übersicht
Schauaquarium-Wettbewerb Show | Wiki | Ratgeber | LeseEcke | Zierfisch-DB | Galerie | IRC-Chat
Im Forum werben Aquaristik-Zentrum Innsbruck
Einloggen, um alle Funktionen im Zierfischforum kennenzulernen Login Jetzt Registrieren, um Zierfischforum.at kennenzulernen Registrieren Suche Suche Einstellungen im Profil ändern Profil Private Nachrichten (PN) lesen oder schreiben Private Nachrichten Fragen zum Forum - FAQ FAQ Forum in der Portalansicht Portal Startseite Forum Aquaristik-Zentrum Innsbruck Shop  

Arterhaltung im Wohnzimmeraquarium
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6
Auf Beitrag antworten    Zierfischforum.at Foren-Übersicht -> Züchterforum
Themenstarter Nachricht
w4tel
Mitglied
Mitglied





Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 8007
Wohnort: Waldviertel
Fische: 16562

Status: Offline

BeitragBeitrag #51 vom 21.09.2010 - 08:22  Titel:  

du hast sicher recht, j.j., aber alleine über die definition des wortes "nachhaltigkeit" ließen sich bücher schreiben. schau dir unsere wälder an, und was die nachhaltige nutzung daraus gemacht hat

so lange jemand mit dem fang von ein paar fischen, die wir zu unserem glück unbedingt zu brauchen glauben, die ernährung seiner familie sichern kann, wird es wenig helfen, ihm moralische vorhaltungen zu machen

wenn auch der ansatz durchaus richtig ist, wird das wohl nur überzeugungskraft besitzen, wenn wir entsprechendes auch vorleben. aber "wir" sind ja nicht einmal gewillt, auf tiere zu verzichten, welchen wir keine entsprechenden haltungsbedingungen bieten können

wie aber dkg in beitrag #41 schon geschrieben hat, sind solche philosophischen diskussionen eher geeignet, die praktiker zu bremsen, die einfach hingehen und, dem ursprungsthema entsprechend, auch tun

inwieweit solches tun dazu geeignet ist, ursprüngliche arten zu erhalten oder ob wir uns diesbezüglich nicht nur etwas vormachen, wage ich nicht zu beurteilen

auf jeden fall böte es einer breiteren artenvielfalt raum, und sei es nur in künstlich geschaffenen welten, und sei es nur, um die welt unserer kinder bunter, lebenswerter zu erhalten



Zagon
Mitglied
Mitglied





Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 3711

Fische: 15051

Status: Offline

BeitragBeitrag #52 vom 21.09.2010 - 08:45  Titel:  

dass der wissensstand über diverse fische/lebewesen ohne diesem "ich will und bin neugierig" nicht wirklich hätte erreicht werden können, ist dann die zweite seite der münze...
j.j.
Mitglied
Mitglied





Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 1350
Wohnort: nördlich der Alpen
Fische: 4088

Status: Offline

BeitragBeitrag #53 vom 21.09.2010 - 09:46  Titel:  

HI w4tel
Mir geht es nicht darum den Indio zu schelten, der damit seine Familie ernährt, Im Gegenteil, die vielen Indios sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der aber nur erhalten bleibt wenn die Natur in der seine Ware lebt erhalten bleibt. Dieses ist im aktuellen Fall des Staudammprojektes in Brasilien der dortigen Regierung wahrscheinlich nicht bewusst.
Ich habe gerade in alten Magazinen geblättert und einen interessanten Artikel gefunden(Aquarien-Praxis 1 2007) Der Epalzeorhynchos bicolor(Fransenlipper) gilt in der Natur seit 2002 als ausgestorben. Die Gründe: Umweltzerstörung. Die Arterhaltung verdankt er den sogenannten ,,Tierverbrauchern" und der dadurch lukrativen industriellen Zucht.
w4tel
Mitglied
Mitglied





Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 8007
Wohnort: Waldviertel
Fische: 16562

Status: Offline

BeitragBeitrag #54 vom 21.09.2010 - 12:00  Titel:  

"in den Aquarien zu erhalten und mit diesem Restbestand einen Neubesatz durchzuführen . ."

wir drehen uns im kreise, ergehen uns, auch ich, in philosophischen betrachtungen, und haben damit das eigentliche thema bestenfalls umkreist

ich kenne die (wissenschaftlich bewiesene?) these um den feuerschwanz und freue mich, diesen schönen fisch heute immer noch zu sehen. ein bißchen bitter schmeckt es, wenn ich bedenke, daß ihm die wenigsten korrekte haltungsbedingungen bieten können und er als wirtschaftsfaktor nur interessant ist, weil er in ausreichend hoher anzahl zu tode gepflegt wird

den regierungen ist es schlichtweg egal, was bei solchen projekten, der wirtschaftsfaktor ist ungleich höher, zugrunde geht

und insoferne glaube ich, jürgens ausgangsfrage mit einem klaren NEIN beantworten zu können

es hat, wirtschaftlich betrachtet, niemand was davon, wenn wir irgendeinen fisch in irgendeinem urwald wieder heimisch machen. sobald der presse-hype abgeklungen ist, kräht kein hahn mehr danach

und so gesehen, werden wir, egal was wir züchten, dies immer nur für unser persönliches wohlbefinden tun
Steffensworld1986
Mitglied
Mitglied



Alter: 30
Tierkreiszeichen: Tiger
Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 204
Wohnort: Wien
Fische: 1023

Status: Offline

BeitragBeitrag #55 vom 21.09.2010 - 17:49  Titel:  

jeden tag eine gute tat

weil es genug gibt die sich um nichts scheren!
und ich will dem nicht tatenlos zusehen aber man kann als einzelner sehr wohl etwas bewegen ! aufklärungsarbeit leisten, vernetzen etc nur man muss es machen und nicht einfach sagen Wirtschaft-schlecht vaterstadt-böse und punkt

es sind die kleinen dinge die etwas oder jemanden bewegen und daran glaube ich !
rekord
Kurz reingeschneit
Kurz reingeschneit





Anmeldungsdatum: 17.10.2010
Beiträge: 7

Fische: 25

Status: Offline

BeitragBeitrag #56 vom 17.10.2010 - 17:19  Titel:  

...richtig! Und deshalb kann man es ja zumindest versuchen. Es gibt einige Arten, mit denen das möglich ist. Und wenn andere mitmachen - um so besser.
Wenns klappt ist gut, wenn nicht entsteht kein Schaden.


Es gibt nix Gutes, außer man tut es.
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Auf Beitrag antworten    Zierfischforum.at Foren-Übersicht -> Züchterforum Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6
Seite 6 von 6
Thema übersetzen:  

Impressum | Gruppen | Team | Nutzungsbestimmungen  Zierfischforum.at Themen RSS feed | Zierfischforum.eu
Aquarium-Datenbank 2005 | Aquarium-Datenbank 2006 | Aquarium-Datenbank 2007

Powered by phpBB © phpBB Group
© 2003-2016 Zierfischforum.at