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Österreichisches Tierschutzgesetz 2004 BGBL. I Nr. 118/2004

Besondere Anforderungen an die Haltung von Amphibien >>
Besondere Anforderungen an Fische >>
Mindestanforderungen an Süsswasserfische (Textteil) >>
Mindestanforderungen an Fische (Artentabelle) >>
Mindestanforderungen an Amphibien (Textteil) >>
Mindestanforderungen an Amphibien (Artentabelle) >>

Vorschriften bezüglich des Zoo-Fachhandels bei der Pflege von Zierfischen: Tierhaltungs-Gewerbeverordnung
3. Zierfische
3.1. Wasserbeschaffenheit
3.1.1. Die Werte für PH, GH und KH im Hälterungswasser müssen den Heimatbiotopen der jeweils gehaltenen Spezies entsprechen. Der Nitratgehalt darf maximal 100 mg/l betragen. Nitrit darf im Hälterungswasser in keinem Fall nachweisbar sein.
3.1.2. Die Wassertemperatur muss den natürlichen Bedürfnissen der jeweiligen Fischart entsprechen.
3.1.3. Jedes Aquarium muss mit einem Filter betrieben werden, dessen Leistung gewährleistet, dass die spezifischen Wasserwerte eingehalten werden können.
3.1.4. Das Aquarium muss erforderlichenfalls mit einem Heizgerät ausgestattet sein, welche die Einhaltung des spezifischen Temperaturbereichs unabhängig von der Außentemperatur gewährleistet.
3.2. Vergesellschaftung
3.2.1. Es dürfen nur untereinander verträgliche Fischarten mit ähnlichen Ansprüchen an die Wasserbeschaffenheit und -temperatur sowie Fischarten ähnlicher Größe vergesellschaftet werden.
3.2.2. Bei der Haltung von Kampffischmännchen (Betta) ist zu gewährleisten, dass den Tieren bei Einzelhaltung ein Wasservolumen von mindestens einem Liter zur Verfügung steht. Der Sichtkontakt zu anderen Kampffischmännchen ist zu unterbinden.

Haltung von Tieren im Rahmen gewerblicher Tätigkeiten
§ 31.
(1) Die Haltung von Tieren im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit (§ 1 der Gewerbeordnung, BGBl. Nr. 194/1994) bedarf einer Bewilligung nach § 23.
(2) In jeder Betriebsstätte, in der Tiere im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit gehalten werden, muss eine ausreichende Anzahl von Personen mit Kenntnissen über artgemäße Tierhaltung regelmäßig und dauernd tätig sein. In Tierhandlungen sind diese Personen verpflichtet, Kunden über die tiergerechte Haltung und die erforderlichen Impfungen der zum Verkauf angebotenen Tiere zu beraten sowie über allfällige Bewilligungspflichten zu informieren. Die Erfüllung dieser Verpflichtung muss der Behörde, etwa in Form der Bereithaltung entsprechender Informationsangebote, glaubhaft gemacht werden können.

Tierschutzgesetz 2004

Besondere Anforderungen an die Haltung von Amphibien
§ 6.
(1) Für die Haltung von Amphibien gelten die in der Anlage 4 enthaltenen Mindestanforderungen sowie die folgenden Absätze.
(2) Der amphibischen Lebensweise ist durch das Anbieten von Wasser- und Landteilen grundsätzlich Rechnung zu tragen. Ausschließlich wasserlebende Arten sind wie Süßwasserfische zu halten.
(3) Die Klima- und Wasserverhältnisse sind an die Heimatgebiete der jeweils gehaltenen Art anzupassen.
(4) Hitzeempfindliche Arten aus tropischen Gebieten dürfen nicht permanent über 26° C gehalten werden.
(5) Gehege müssen über ausreichend große Lüftungsflächen verfügen.

Besondere Anforderungen an die Haltung von Fischen
§ 7.
(1) Für die Haltung von Fischen gelten die in der Anlage 5 enthaltenen Mindestanforderungen sowie die folgenden Absätze.
(2) Für die tiergerechte Haltung von Fischen sind die artspezifischen Bedürfnisse in Bezug auf die Herkunftsgewässer (Anlage 5) zu ermitteln.
(3) Bei Meerwasserarten muss der künstlich zu schaffende Lebensraum Aquarium die gleichen physikalischen und chemischen Parameter aufweisen wie die Heimatgewässer.
(4) Bei Süßwasserarten müssen die Variationsbreiten jene Parameter aufweisen, wie sie auch in Flüssen und Seen der Heimatgewässer im Jahresverlauf zu beobachten sind.
(5) Werden verschiedene Arten gemeinsam gehalten, ist darauf zu achten, dass die Fische hinsichtlich der Ansprüche an die Wasserqualität und Temperatur sowie ihres Sozialverhaltens zueinander passen und dass die Einrichtung den Bedürfnissen aller gemeinsam gehaltenen Arten Rechnung trägt.
(6) Die dauerhafte Aquarienhaltung von Koi (Cyprinus carpio), Goldfisch (Carassius auratus), Goldorfe (Leuciscus idus) und verwandten Arten ist verboten.

Tierhaltungsverordnung Materialien Zu § 7 (Besondere Anforderungen an die Haltung von Fischen):

Zu Abs. 2 und Abs. 3:
Im Gegensatz zur sonstigen Heimtierhaltung ist eine tiergerechte Haltung von Fischen erst dann erreicht, wenn der künstlich zu schaffende Lebensraum (Aquarium) die gleichen physikalischen und chemischen Parameter aufweist, die aus der Fachliteratur über die Heimatgewässer ermittelt werden können. Dabei sind bei Arten aus dem Süßwasser gewisse Variationsbreiten in den Parametern zu tolerieren, wie sie auch in Flüssen und Seen im Jahresverlauf zu beobachten sind. Im Meerwasser herrschen dagegen stabile Verhältnisse vor. Es ist demzufolge erforderlich, die Mindestanforderungen für die Haltung von Fischen in die beiden Gruppen 'Süßwasser' und 'Meerwasser' zu trennen.

Zu Abs. 4: Die tiergerechte Haltung von Fischen setzt in jedem Fall einfache Kenntnisse der physikalischen und chemischen Parameter des Lebensraumes 'Wasser' sowie der entsprechenden artspezifischen Bedürfnisse voraus, zumal Fische über die hochsensible Schleimhaut mehr als andere Wirbeltiere den Wechselwirkungen mit dem sie umgebenden Medium ausgesetzt sind.

Zu Abs. 5: über die Ermittlung der Herkunftsgewässer kann für die meisten anderen, nicht dezidiert angeführten Arten auf die Parameter in Anlage 5 zugegriffen werden. Für den Meerwasserbereich sind ebenfalls nur exemplarische Familien, Gattungen und Arten genannt.

Zu Abs. 6 und 7: Die für eine tiergerechte Pflege unabdingbaren Parameter sind in Anlage 5 dieser Verordnung erläutert. Im speziellen Teil sind die einzelnen Arten in einer Tabelle mit den erforderlichen Haltungsbedingungen aufgelistet. Die ausgewählten Parameter sind eine Ergänzung des Gesamteindrucks, den das Aquarium oder der Gesamtzustand und das Verhalten der Fische als wichtigste Kriterien für die Bewertung einer tiergerechten Haltung bieten. Die Angaben in den Tabellen der Anlage 5 sind Mindestanforderungen, die der Tatsache Rechnung tragen, dass Fische nach entsprechender Eingewöhnung im Rahmen der angegebenen Parameter anpassungsfähig sind.

Anlage 5: Mindestanforderungen an die Haltung von Fischen im Tierschutzgesetz 2004 (betrifft jeden Aquarianer!)

1. Mindestanforderungen für die Haltung von Süßwasserfischen

1.1. Allgemeine Anforderungen an das Halten von Süsswasserfischen
(1) Die angegebenen Wasserwerte sind Grenzen, innerhalb derer Fische dauerhaft gepflegt werden müssen. Zur Zucht, zur Zuchtvorbereitung oder zu Therapiezwecken sind Abweichungen zulässig.
(2) Die Temperaturangaben der Anlage sind Grenzwerte, zwischen denen die jeweiligen Arten gehalten werden müssen. Die Temperaturbereiche dürfen kurzfristig, höchstens bis zu 24 Stunden über- oder unterschritten werden. Aus technischen Gründen sind mittlere Werte anzustreben.
(3) Die Härte des Wassers wird in Grad deutscher Gesamthärte (°dGH) ermittelt.

Die Bedürfnisse handelsrelevanter Arten lassen sich in zwei Bereiche, Härtebereich I : < 15 °dGH und Härtebereich II : 15 °dGH bis 30 °dGH, gliedern.

Diese Werte dürfen um höchstens 3 °dGH über- oder unterschritten werden. Für die dauerhafte Pflege ist ein mittlerer Wert anzustreben. Die Fische werden in der Tabelle einem dieser zwei Härtebereiche zugeordnet. Einzelne Arten tolerieren den gesamten Härtebereich. Steht extrem weiches (kalkfreies) Wasser als Ausgangswasser zur Verfügung muss eine Mindesthärte von 4-5 °dGH eingerichtet werden.

(4) Die Einhaltung des pH-Wertes sorgt für Übereinstimmung mit den Verhältnissen im Heimatgewässer und ist für das Wohlbefinden der Fische unabdingbar. Aus der Praxis der Aquaristik werden in der Tabelle drei Teilbereiche zugeordnet : Bereich I : pH 5,0 bis pH 7,0 Bereich II : pH 6,0 bis pH 8,0 Bereich III: pH 7,0 bis pH 9,0 Mögliche erweiterte Toleranzbereiche sind in der Tabelle eingearbeitet. Für die dauerhafte Pflege sind Mittelwerte anzustreben.
(5) Wird als Ausgangswasser Trinkwasser verwendet, sind im Aquarium eine Ansammlung von Schadstoffen im Bereich der Stoffwechselendprodukte Ammoniak und Ammonium sowie Nitrit und Nitrat auszugleichen. In einem gut gepflegten Aquarium darf der Nitratwert 50 mg/l nicht überschreiten. Deutlich höhere Werte sind ein Hinweis auf ungenügenden Wasserwechsel und verboten.
(6) Die Herkunft der Fische ist überwiegend oberflächennah. Durch Tageslicht oder beleuchtungstechnische Einrichtungen ist für einen eindeutigen Tag-Nacht-Wechsel zu sorgen. Eine Ausnahme bilden streng an Höhlen gebundene Arten.
(7) Die Angabe der Aquariengröße ist ein Näherungswert. Der Allgemeinzustand der Fische und des Aquariums mit Versteckmöglichkeiten, Bepflanzung, Vergesellschaftung und Besatzdichte sind maßgebend für das Wohlbefinden der Tiere. Die in der Anlage angeführten Angaben zur Aquariengröße sind Mindestmaße für ausgewachsene Tiere. Fische, die größer werden, müssen auch als Jungfische in Aquarien der gleichen Größe gehalten werden. Süßwasserrochen, Knochenzüngler und Großwelse mit einer Endgröße von über 40 cm sind in Aquarien mit mindesten 4 Quadratmeter Grundfläche für zwei Tiere zu halten. Jedem weiteren Tier muss ein Quadratmeter mehr zur Verfügung gestellt werden.
(8) Die Angaben in der Tabelle beziehen sich auf die Kantenlänge handelsüblicher Aquariengrößen
(Länge × Breite × Höhe ) :
60 cm = 60 cm × 30 cm × 30 cm ( 54 Liter l)
80 cm = 80 cm × 35 cm × 40 cm ( 112 l )
100 cm = 100 cm × 40 cm × 50 cm ( 200 l )
120 cm = 120cm × 40 cm × 50 cm ( 240 l )
150 cm = 150cm × 50 cm × 50 cm ( 375 l )

(9) Je größer das Wasservolumen eines Aquariums ist, desto stabiler ist die Wasserqualität. Eine dauerhafte Haltung auch kleiner Arten in Aquarien unter 54 Liter ist verboten. Zur Zuchtvorbereitung, Zucht, bei Ausstellungen von Einzeltieren oder Paaren und bei Wettbewerben sind geringere Beckenmaße zulässig.
(10) Die Einrichtung der Aquarien hat sich an den ökologischen Bedürfnissen der zu pflegenden Arten zu orientieren. Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:

1. Bedarfsgemäßer freier Schwimmraum
2. Technische Geräte zur Sicherung der Wasserqualität (Filter, Heizung, Pumpe)
3. Bodengrund ( Sand, Kies, Steine)
4. Bedarfsgemäße Versteckplätze und Deckungmöglichkeiten
5. Bepflanzung, soweit die Fressgewohnheiten der Fische dieses zulassen


(11) Verbindliche Angaben zur Besatzdichte sind aufgrund vieler Variablen nicht möglich. Alter, spezifischen Aktivitätsphasen, das Zahlenverhältnis der Geschlechter wie auch das Verhältnis der Einrichtungsgegenstände zur Grundfläche des Aquariums sind von Bedeutung. Ein kleineres aber gut strukturiertes Aquarium ist für eine höhere Besatzdichte günstiger als ein größeres aber weitgehend leeres Aquarium.
(12) Jede Fischart in einem Aquarium muss ihrer natürlichen Sozialstruktur entsprechend gehalten werden. Dem unter Punkt 1.2. genannten Sozialverhalten sind folgende Kategorien zugeordnet:

1. Schwarm: Fische die sich in einer größeren Gemeinschaft von Artgenossen in ihrem Lebensraum bewegen. Daraus ergibt sich eine Mindestzahl von 10 Tieren dieser Art.
2. Gesellig: Fische, die auch von anderen Fischen begleitet werden sollen um ihr arttypisches Verhalten zu zeigen. Neben anderen Fischen sind mindesten fünf Tiere dieser Art zusammen zu halten.
3. Harem: Ein Männchen darf nur mit mehreren Weibchen gehalten werden.
4. Paar: Fische, die zumindest während der Fortpflanzungzeit eine feste Paarbindung eingehen.
5. Einzelgänger: Fische von Arten mit dauerhaft hoher Territorialität.


(13) Das Wohlbefinden von Aquarienfischen ist regelmäßig zu kontrollieren.
(14) Plötzliche Veränderungen der Wasserqualität sind zu vermeiden. Neu einzusetzenden Fische müssen langsam an die neue Wasserqualität angeglichen werden.
(15) In Abhängigkeit der Kontrolle der Wasserparameter ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel vorzunehmen, auch wenn die Schadstoffbelastung die Obergrenze noch nicht erreicht hat. Die Temperatur ist täglich, der pH-Wert, Härte und Nitratwert sind mindestens 14-tägig zu kontrollieren. Neueingerichtete Aquarien sind in den ersten sechs Wochen täglich auf Nitrit zu kontrollieren.
(16) Die in der Tabelle aufgeführten Fischarten sind weitgehend Allesfresser. Als Futter steht eine breite Palette an Fertig- und Frostfuttersorten im Handel zur Verfügung. Regelmäßige und abwechslungsreiche Lebendfütterung ist zur Vermeidung von Mangelerscheinungen und Langeweile vorzunehmen.
(17) Jungfische sind täglich zu füttern. Es darf nur so viel gefüttert werden, wie sofort gefressen wird. Ausgewachsene Tiere vermögen ein bis zwei Tage auf Futter verzichten. Regelmäßige Fastentage bei erwachsenen Fischen sind empfehlenswert.

2. Mindestanforderungen für die Haltung von Meerwasserfischen

2.1. Allgemeine Anforderungen an das Halten von Meerwasserfischen
(1) Die Wasserwerte für Meerwasseraquarien zeigen prinzipiell eine große Einheitlichkeit. Innerhalb der einzelnen Parameter sind jedoch Bereiche auszuweisen, die eine laufende Kontrolle erfordern.
(2) Für tropische Meere liegt der Temperaturbereich zwischen 22°C und 28°C. Tiere aus dem Mittelmeer sind bei Temperaturen zwischen 14°C und 20°C zu halten. Diese Temperaturen dürfen nur kurzfristig und geringfügig über- oder unterschritten werden. Aus technischen Gründen sind Mittelwerte anzustreben.
(3) Meersalzmischungen mit optimaler Zusammensetzung sind im Fachhandel erhältlich. Der Gesamtsalzgehalt unter Berücksichtigung der Temperaturkompensation ist laufend zu kontrollieren. Der Salzgehalt muss für die Salinität im Bereich zwischen 29,5 °/oo bis 35 °/oo , Mittelmeer höchstens 37°/oo, Rotes Meer höchstens 40°/oo, liegen. Es ist ein Mittelwert anzustreben, der mit einer Salinität von +/- 0,5 °/oo, nur geringfügig schwanken darf. Der Verdunstungsverlust ist mit Leitungswasser und bei mangelnder Qualität desselben mit entsalztem Wasser in möglichst kurzen Abständen auszugleichen.
(4) Der mittlere pH-Wert des Wassers von pH 8,1 und pH 8,4 darf im Meerwasseraquarium nur unwesentlich, bis pH 7,9 oder bis pH 8,5, unter oder überschritten werden.
(5) Eine Karbonathärte von 7°KH bis 9°KH darf nicht unterschritten werden. Die Haltung von Steinkorallen und anderen Kalkskelettorganismen darf eine höhere Karbonathärte erfordern. Sie darf jedoch einen Wert von 14°KH nicht überschreiten.
(6) Für den Stickstoff ist die Nachweisbarkeit von Ammoniak und Ammonium zu vermeiden. Nitrit darf in der ersten Einlaufphase von zwei Wochen nur in geringen Mengen bis höchstens 0,2 mg/l NO² nachweisbar sein. Der Nitratanteil (NO³) darf 50 mg/l nicht überschreiten. Die Grenzwerte für die gleichzeitige Haltung von wirbellosen Tieren liegen für Nitrit bei 0,05 mg/l und für Nitrat bei 5 mg/l. Beim Einsatz von Denitrifikationsanlagen müssen die Phosphatwerte regelmäßig kontrolliert werden, da der Nitratwert als Maßstab für die Alterung des Wassers entfällt.
(7) Phosphat, darf für Fische bis 0,5 mg/l toleriert werden.
(8) Schwermetalle sind im Meerwasseraquarium strikt zu vermeiden. Der Einsatz von Schwermetallsalzen zur Therapie bei Parasitenbefall der Fische ist in separaten Aquarien vorzunehmen.
(9) Die Simulation von. Gezeiten, Wellengang und Grundströmungen ist im Aquarium notwendig.
(10) Ein tageszeitlicher Wechsel von Hell und Dunkel ist zu gewährleisten. Bei gleichzeitiger Haltung von Wirbellosen mit Zooxanthellen ist eine Lichtleistung hoher Quantität und Qualität, von zum Beispiel 10 000 Lux im Bereich der Korallen und eine Farbtemperatur von 5000 °K oder darüber, zu erreichen. Fischarten mit Leuchtorganen oder strenge Höhlenbewohner sind in überwiegender Dunkelheit zu halten.
(11) Für eine dauerhafte Haltung auch kleiner Fischarten ist ein Aquarium mit mindestens 200 Liter Rauminhalt (Länge 100 cm x Breite 50 cm x Höhe 40 cm) einzurichten. Zur Therapie und Aufzucht von Jungfischen bis zur stabilen Futteraufnahme dürfen die Mindestmaße vorübergehend unterschritten werden. Kleinere Aquarien sind nur stabil, wenn sie in direktem Zusammenhang mit Aquarien der Mindestgröße stehen.

(12) Die Einrichtung der Meerwasseraquarien muss sich an den ökologischen Bedürfnissen der zu pflegenden Arten orientieren. Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:

1. Technische Geräte zur Sicherung der Wasserqualität wie Filter, Heizung, Kühlung, Pumpen und Abschäumer
2. Steinaufbauten entsprechend der notwendigen Riffstrukturen mit Versteck- Ruhe- und Deckungsmöglichkeiten
3. Bedarfsgemäßer freier Schwimmraum
4. Bodengrund in Form von kalkreichen aber schwermetallfreien Sänden, Kiese, Steine oder Meersand verschiedener Körnung.


(13) Aus einem Gleichgewicht zwischen Parasitenbefall und Fischgesundheit wird durch Fang-, Transport- und Anpassungsstress die Abwehrkraft geschwächt. Ist ein ernsthaftes Krankheitsbild die Folge, sind entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten.
(14) Fische die mit Gift, meist Cyanide, gefangen wurden und schweren Stoffwechselstörungen unterliegen, sind nicht therapierbar.
(15) Das Wohlbefinden der Fische ist aus dem Gesamtzustand des Aquariums und ihrem Verhalten zu beurteilen. Eine regelmäßige Kontrolle ebenso wie die der Wasserparameter ist unerlässlich. Plötzliche starke Veränderungen der Wasserqualität sind schädlich. Die regelmäßig notwendigen Teilwasserwechsel dürfen nur mit Wasser gleicher Qualität durchgeführt werden. Die technischen Geräte sowie die Temperatur sind täglich, die übrigen Wasserparameter sind 14-tägig zu kontrollieren. Neueingerichtete Aquarien sind in den ersten sechs Wochen täglich auf die Konzentration von Nitrit zu kontrollieren.
(16) Einigen allesfressenden Arten stehen viele Nahrungsspezialisten gegenüber, die ihrem Futterbedarf entsprechend, möglichst vielseitig zu ernähren sind. Der Fachhandel stellt sowohl trockene Flocken und Pelletfutter, sowie diverse tiefgefrorene Nahrungsorganismen zur Verfügung.

1.2. Haltungskriterien (Aquariengrößen) handelsrelevanter Arten von Süßwasserfischen

1) Angaben zur Wasserhärte:
X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert;
X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert

2) Angaben zum ph-Wert:
X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert;
(X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert;
X) es wird eine Toleranz von – 0,5 akzeptiert;
(X) es wird keine Toleranz akzeptiert


Härtebereich I : < 15 °dGH
Härtebereich II : 15 °dGH bis 30 °dGH

pH-Wert Bereiche:
Bereich I : pH 5,0 bis pH 7,0
Bereich II : pH 6,0 bis pH 8,0
Bereich III: pH 7,0 bis pH 9,0 
Arten

Härte 1)

Temp. °C

pH-Wert 2)

Bemerkungen

Sozial-
verhalten

Aquariumlänge
in cm

  I II   I II III  
O. CHARACIFORMES (Salmlerartige)
Fam. Alestidae
Arnoldichthys spilopterus
(Afrik. Großschuppensalmler)
x   23-28 x)       Gesellig 100
Brycinus longipinnis (Langflossensalmler) x   22-18   x)     Gesellig 100
Phenogrammus interruptus (Kongosalmler) x   23-18   x)     Gesellig 100
Fam. Characidae (Echte Amerik. Salmler)
Aphyocharax anisitsi (Rotflossensalmler) x   20-26   x)     Gesellig 60
Gymnocorymbus ternetzi (Trauermantelsalmler) x x) 18-28   x     Gesellig 60
Hasemania nana (Kupfermantelsalmler) x   22-28 x x)     Gesellig 60
Hemigrammus caudovittatus (Rautenflecksalmler) x x 18-28 x x   Frisst Pflanzen Gesellig 80
H. erythrozonus (Glühlichtsalmler) x)   23-29 x x)     Gesellig 60
H. ocellifer (Schlußlichtsalmler) x   23-29 x x)     Gesellig 60
H. pulcher (Karfunkelsalmler) x   23-29 x x)     Gesellig 60
H. rhodostomus (Rotmaulsalmler) x)   23-29 x       Gesellig 80
Hyphessobrycon bentosi (Schmucksalmler) x   23-29 x x)     Gesellig 60
H. callistus (Blutsalmler) x   18-29 x x)   Aggressivität Gesellig 60
H. erythrostigma (Kirschflecksalmler) x)   23-28 x       Gesellig 80
H. flammeus (Roter von Rio) x   20-28 x x   Bis 25 ° dGH Gesellig 60
H. herbertaxelrodi (Schwarzer Neon) x)   23-28 x x)     Gesellig 60
H. pulchripinnis (Zitronensalmler) x   23-28 x x)   Bis 25 ° dGH Gesellig 60
Inpaichthys kerri (Königssalmler) x)   23-28 x x)     Gesellig 60
Megalamphodus megalopterus
(Schwarzer Phantomsalmler)
x   22-29 x x)     Gesellig 60
M. sweglesi (Roter Phantomsalmler) x   22-29 x x)     Gesellig 60
Moenkhausia pittieri (Brilliantsalmler) x)   22-29 x       Gesellig 80
M. sanctaefilomenae (Rotaugen - Moenkhausia) x   20-28   x   Bis 25 ° dGH Gesellig 80
Nematobrycon palmeri (Kaisertetra) x   22-29 x x)     Gesellig 80
Paracheirodon axelrodi (Roter Neon) x) 24-30 x x)       Gesellig 60
P. innesi (Neonsalmler) x   20-28 x x)     Gesellig 60
Petitella georgiae (Rotkopfsalmler) x x) 22-29   x     Gesellig 60
Pristella maxillaris (Sternflecksalmler) x x) 22-29   x     Gesellig 60
Thayeria boehlkei (Schrägschwimmer) x   22-29   x)     Gesellig 60
Fam. Gasteropelecidae (Beilbauchfische)
Carnegiella strigata (Marmorierter Beilbauchfisch) x)   23-30 x x)   Aquariumabdeckung Gesellig 80
Gasteropelecus sternicla (Silberbeilbauchfisch) x)   23-29 x x)   Aquariumabdeckung Gesellig 80
Thoracocharax securis (Platinbeilbauch) x)   23-30 x x)   Aquariumabdeckung Gesellig 100
Fam. Lebiasinidae (Schlanksalmler)
Nannostomus eques (Spitzmaul-Ziersalmler) x)   23-30 x x)     Gesellig 60
N. beckfordi (Längsbinden-Ziersalmler) x   23-30 x x)     Gesellig 60
N. marginatus (Zwerg-Ziersalmler) x)   23-30 x x)     Gesellig 60
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
Arten

Härte 1)

Temp. °C

pH-Wert 2)

Bemerkungen

Sozial-
verhalten

Aquariumlänge
in cm

  I II   I II III  
O. CYPRINIFORMES (Karpfenartige)
Fam. Cobitidae (Schmerlen, Dorngrundeln)
Acanthopsis sp. (Pferdekopfschmerle) x   23-28   x   Feiner Kies (Sand) als Boden Gesellig 100
Botia macracanthus (Prachtschmerle) x   23-38 x x   Aggressiv! Gesellig 150
Pangio spp. (Dornaugen) x   23-28 x x   Feiner Kies (Sand) als Boden Schwarm 60
Fam. Gyrinocheilidae (Algenfresser)
Gyrinocheilus aymonieri (Siames. Saugschmerle) x x) 22-28   x   Pflanzliche Kost, im Alter revierbildend    
Fam. Cyprinidae (Karpfenfische)
Balantiocheilus melanopterus (Haibarbe) x x 22-28   x   Größe! Schwimmbedürfnis Gesellig > 150
Brachydanio albolineatus (Schillerbärbling) x x) 20-30 x       Gesellig 60
B. frankei (Leopardbärbling) x x) 18-28   x     Gesellig 60
B. rerio (Zebrabärbling) x x) 18-28   x     Gesellig 60
Crossocheilus spp. (Algenfresser) x x) 22-28   x   Pflanzliche Kost Gesellig 100
Danio aequipinnatus (Malabarbärbling) x x) 20-28   x     Gesellig 100
Epalzeorhynchus bicolor (Feuerschwanz) x   22-28   x   Revierbildend, nur bedingt als Aquariumfisch Einzelgänger im Alter 120
E. kallopterus (Schönflossenbarbe) x   24-28   x   Revierbildend Einzelgänger 100
E. frenatus (Grüner Fransenlipper) x   22-28   x       120
Puntius conchonius (Prachtbarbe) x x 18-30   x     Gesellig 80
P. nigrofasciatus (Purpurkopfbarbe) x x) 20-27   x     Gesellig 80
P. "schuberti"
(Messingbarbe)
x x) 18-27   x     Gesellig 60
P. tetrazona (Sumatrabarbe) x x) 21-28   x   Nicht mit langflossigen Fischen vergesellschaften Gesellig 60
P. ticto (Odessa-, Rubinbarbe x x) 16-26   x     Gesellig 60
P. titteya (Bitterlingsbarbe) x   22-29   x)     Gesellig 60
Rasbora heteromorpha (Keilfleckbarbe) x   24-29 x       Gesellig 60
Tanichthys albonubes (Kardinalfisch) x x 16-30   x     Gesellig 60
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
Arten

Härte 1)

Temp. °C

pH-Wert 2)

Bemerkungen

Sozial-
verhalten

Aquariumlänge
in cm

  I II   I II III  
O. SILURIFORMES (Welsartige)
Fam. Aridae (Kreuzwelse)
Arius seemanni (Minihai)   x 22-26     x Nicht geeignet als Aquarienfisch! Geschlechtsreife Tiere müssen in Meerwasser gehalten werden   > 150
Fam. Aspredinidae (Bratpfannenwelse)
Dysichthys bicolor (Zweif. Bratpfannenwels) x   22-27 x x)   feiner Kies (Sand) als Boden   80
Fam. Callichthyidae (Schwielenwelse)
Callichthys callichthys (Schwielenwels) x x) 18-28 x x)     Gesellig 120
Corydoras aeneus (Metallpanzerwels) x x) 20-30 x x)     Gesellig 60
C. paleatus (Marmorierter Panzerwels) x   18-30 x x)     Gesellig 60
C. trilineatus
(i.d.R. verkauft als C.julii)
x   22-30 x x)     Gesellig 60
Fam.: Loricariidae (Harnischwelse)
Ancistrus spp. (Antennenwels) x x) 18-30   x   Pflanzliche Kost und Wurzeln   80
Farlowella acus (Nadelwels) x)   24-27 x     Pflanzliche Kost und Wurzeln Gesellig 80
Glyptopterichthys gibbiceps (Wabenschilderwels) x x) 22-30 x x   Größe!   150
Hoplosternum thoracatum (Gemalter Panzerwels) x x) 22-30 x x       120
Hypostomus punctatus (Punktierter Schilderwels) x x) 22-30 x x   Pflanzliche Kost und Wurzeln   120
Otocinclus affinis (Kleiner Saugwels) x   22-30 x x)   Pflanzliche Kost und Wurzeln   60
Panaque nigrolineatus (Rotaugen-Panaque) x   22-30 x x)   Pflanzliche Kost und Wurzeln   120
Peckoltia vittata (Gebänderter Schilderwels) x x) 22-28 x x   Pflanzliche Kost und Wurzeln   80
Rineloricaria lanceolata (Lanzenharnischwels) x   22-30 x x)   Pflanzliche Kost und Wurzeln   80
Sturisoma aureum (Goldbartwels) x)   22-30 x x)   Pflanliche Kost und Wurzeln   120
Fam. Mochocidae (Fiederbartwelse)
Synodontis nigriventris (Rückenschw. Kongowels) x   22.28 x x)     Gesellig 80
Fam. Pangasiidae (Haiwelse)
Pangasius sutchi (Haiwels) x   22-27   x   Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Gesellig > 150
Fam. Pimelodidae (Antennenwelse)
Pimelodus pictus (Gemalter Antennenwels) x   22-26 x     Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch   120
Fam. Siluridae (echte Welse)
Kryptopterus bicirrhis (Indischer Glaswels) x)   23-28 x x)     Schwarm 100
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
Arten

Härte 1)

Temp. °C

pH-Wert 2)

Bemerkungen

Sozial-
verhalten

Aquariumlänge
in cm

  I II   I II III  
O. ATHERINIFORMES (Ährenfischartige)
Fam. Melanotaeniidae (Regenbogenfische)
Glossolepis inciscus (Lachsroter Regenbogenfisch) x x) 22-28   x     Gesellig 100
Melanotaenia boesemani (Boesemans Regenbogenfisch) x   22-28 x x     Gesellig 80
M. praecox (Neon Regenbogenfisch) x   22-28 x x     Gesellig 80
Iriatherina werneri (Filigranährenfisch) x   22-28 x       Gesellig 60
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
O. CYPRINODONTIFORMES (Zahnkarpfen)
Fam. Cyprinodontidae (Eierlegende Zahnkarpfen)
Aphyosemion australe (Kap Lopez) x)   21-26 x x)       60
A. gardneri (Blauer Prachtkärpfling) x   22-28 x)         60
Aplocheilus lineatus (Streifenhechtling) x   22-30   x       80
Epiplatys sexfasciatus (Querbandhechtling) x   22-28   x)       80
Fam. Poeciliidae (lebendgeb. Zahnkarpfen)
Poecilia reticulata (Guppy) x x 20-30   x x)   Gesellig 60
P. spenops (Black Molly, Zuchtform) x x 25-30   x       60
P. velifera (Segelkärpfling)   x 24-30     x)     100
Xiphophorus helleri (Schwertträger) x x 22-28   x x) Männchen untereinander aggressiv   80
X. maculatus (Platys) x x 18-28   x x)     60
X. variatus (Pagaeienplaty, Zuchtform) x x 22-28   x x)     60
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
Arten

Härte 1)

Temp. °C

pH-Wert 2)

Bemerkungen

Sozial-
verhalten

Aquariumlänge
in cm

  I II   I II III  
O. PERCIFORMES (Barschartige Fische)
Fam. Belontiidae (Labyrinthfische)
Betta splendens (Schleierkampffisch) x   24-30   x   Artspezifische Aggressivität * Harem 60
Colisa chuna (Honiggurami) x   24-30   x       60
C. labiosa (Dicklippiger Fadenfisch) x   24-30   x       100
C. lalia (Zwergfadenfisch) x   24-30   x       60
Macropodus opercularis (Makropode) x x 18-30   x       80
Trichogaster leerii (Mosaikfadenfisch) x   24-30 x x)       120
T. trichopterus (Blauer Fadenfisch) x x) 24-30 x x       100
* für längere Verkaufspräsentationen muß für die Einzelhaltung der Betta splendens Männchen ein Mindestwasservolumen von einem Liter Wasser zur Verfügung stehen. Außerdem sollte eine schutzgebende, streßverhindernde Dekoration wie z.B. Wasserpflanzenbüscheln oder Moorkienholz u.ä. nicht fehlen.
Fam. Helostomatidae (Küssende Guramis)
Helostoma temminckii (Küssender Gurami) x x) 24-30   x   Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch   150
Fam. Cichlidae (Buntbarsche) 3)
Amerika
Aequidens pulcher (Blaupunktbarsch) x   23-30   x)     Paarweise 100
Apistogramma agassizii (Agassiz‘Zwergbuntbarsch) x   22-30 x x)     Harem 60
A. borelli (Borellis Zwergbuntbarsch) x   20-30 x x)     Paarweise 60
A. cacatuoides (Kakadu - Zwergbuntbarsch) x   22-30   (x       60
A.macmasteri (Villavicencio Zwergbuntbarsch) x)   23-30 x x)     Harem 60
Archocentrus nigrofasciatus (Zebrabuntbarsch)   x 20-30   x)     Paarweise 80
Dicrossus filamentosus (Gabelschwanz-Schachbrettcichlide) x)   23-30 x       Paarweise 80
Laetacara curviceps (Tüpfelbuntbarsch) x   23-30 x x     Paarweise 60
Nannacara anomala (Glänzender Zwergbuntbarsch) x)   23-30 x x     Paarweise 60
Papiliochromis ramirezi (Schmetterlingsbuntbarsch) x   22-30 x x)     Paarweise 60
Pterophyllum scalare (Segelflosser) x   24-30 x x)   zur Fortpflanzung in kleinere Becken Gesellig 100
Symphysodon aequifasciatus (Diskusbuntbarsch) x)   26-31 x     paarweise halten Gesellig 120
Thorichthys meeki (Feuermaulbuntbarsch) x x 23-30   x       100
Westafrika
Hemichromis spp. (Rote Cichlide) x   23-30 x x)   Aggressivität Paarweise 100
Pelvicachromis pulcher (Purpurprachtbuntbarsch) x   23-30 x x)     Paarweise 80
P. taeniatus (Smaragd - Prachtbuntbarsch) x)   23-30 x       Paarweise 80
Steatocranus casuaris (Buckelkopfbuntbarsch) x x 23-30 x x     Paarweise 80
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
3) Cichliden sind insbesondere während der Brutpflege aggressiv. Ihnen ist ein gut gegliedertes Becken mit Versteckmöglichkeiten für unterlegene Fische und auch für den Partner einzurichten.
Arten

Härte 1)

Temp. °C

pH-Wert 2)

Bemerkungen

Sozial-
verhalten

Aquariumlänge
in cm

  I II   I II III  
Ostafrika (Tanganjikasee) 3)
Cyphotilapia frontosa (Tanganjikabeulenkopf)   x 23-30     (x Größe! Harem > 200
Julidochromis spp. (Schlankcichliden)   x 23-30     (x   Paarweise 60
Lamprologus ocellatus (Kleiner Schneckenbuntbarsch)   x 23-30     (x Leere Schneckenhäuser   60
Neolamprologus brichardi (Feenbarsch)   x 23-30     (x Komplexe Sozialstruktur Paarweise 80
Neolamprologus leleupi (Tanganjika - Goldcichlide)   x 23-30     (x     80
Tropheus spp. (Brabantbuntbarsche)   x 23-30     (x Aufwuchsfresser Harem 150
Ostafrika (Malawisee) 3)
Aulonocara spp. (Kaiserbuntbarsche) x x 23-30     (x   Harem 100
"Haplochromis" spp. (Copadichromis sp., Nimbochromis sp. ) x x 23-30     (x   Harem 120
Labidochromis caeruleus x x 23-30     (x   Harem 80
Melanochromis auratus (Türkisgoldbarsch) x x 23-30     (x Innerartliche Aggressivität Harem 100
Pseudotropheus estherae (Roter Zebrabuntbarsch) x x 23-30     (x   Harem 120
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert
3) Entscheidend ist in Bezug auf die Härte die genügend hohe Carbonathärte und daß der pH-Wert nicht unter pH = 7.0 fällt. 
Verschiedene Ordnungen und Familien
Brachygobius xanthozona (Goldringelgrundel)   x 22-29   x x   Gesellig 60
Carassius auratus (Goldfisch) x x 4-30   x x   Gesellig 100
Chanda ranga (Indischer Glasbarsch) x   24-30   x     Gesellig 60
Cyprinus carpio (Koi, Farbkarpfen) x x 4-30   (x x Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch. Teichfisch! Gesellig > 200
Gnathonemus petersi (Elefantenrüsselfisch) x)   24-30 x     Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Gesellig 150
Leucaspius delineatus (Moderlieschen) x x 4-30   x x Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch Schwarm 100
Leuciscus idus (Goldorfe) x x 4-30   x x Nur bedingt geeignet als Aquarienfisch. Teichfisch! Schwarm > 200
Tetraodon nigroviridis (Grüner Kugelfisch)   x 22-28   x x Aggressiv, Salzzusatz   120
1) Angaben zur Wasserhärte: X es wird eine Toleranz von ± 5 ° dGH akzeptiert; X) es wird keine Toleranz nach oben akzeptiert
2) Angaben zum ph-Wert: X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; (X es wird eine Toleranz von ± 0,5 akzeptiert; X) es wird eine Toleranz von - 0,5 akzeptiert; (X) es wird keine Toleranz akzeptiert


Mindestanforderungen an die Haltung von Amphibien

1. Mindestanforderungen für die Haltung von Schwanzlurchen
(1) Aufgrund der meist amphibischen Lebensweise der Schwanzlurche sind drei Grundtypen von Gehegen definiert und der gehaltenen Tierart entsprechend auszuwählen:

1. Das Aquarium für rein aquatile Arten.
2. Das Aquaterrarium, das je nach Art in unterschiedlichem Verhältnis Landteil und Wasserteil beinhaltet.
3. Das Terrarium für rein terrestrische Arten…

(2) Eine Vielzahl an Arten ist auch saisonal abwechselnd im Aquarium und im Terrarium zu halten.
(3) Die Gehege müssen ausbruchsicher konstruiert sein.
(4) Aufgrund des eingeschränkten Bewegungsbedürfnisses von Schwanzlurchen im Landhabitat sind Gehege mit geringen Grundflächen als Mindestanforderung anzuerkennen. Artspezifisch kann dieses Bewegungsbedürfnis im Wasserhabitat deutlich größer sein und ist entsprechend zu berücksichtigen.
(5) Die Mindestflächen gelten für zwei erwachsene Tiere für die Dauerhaltung. Jedes weitere Tier erfordert eine Erweiterung der Mindestgrundfläche um 25%. Abweichungen von diesen Mindestmaßen sind für Gehege zur Quarantäne, Nachzucht und Aufzucht zulässig. Gesamtlänge der Tiere in cm Mindestgrundfläche in m2 Wassertiefe bis 10 cm 0.1 m² bis 20 cm 0,4 m² bis 30 cm 0,9 m² Mindestens 1× bis höchstens 3× Gesamtlänge des Tieres

(6) Besondere Mindestmaße gelten für:
1. Der Schlammteufel (Cryptobranchus alleganiensis) benötigt ein Aquarium mit der Grundfläche von 1,5 m × 0,8 m bei einer Wassertiefe von nicht über 40 cm für ein Paar.
2. Ein Aquarium für je zwei Aalmolche (Amphiuma means) oder Armmolche (Siren lacertina und Siren intermedia) muss mindestens 1,5 m × 0,8 m Grundfläche bei einem Wasserstand von nicht mehr als 20 cm aufweisen. Für jedes weitere Tier sind 25% der Grundfläche zu bemessen.
3. Ein Aquarium für je einen Riesensalamander der Gattung Andrias spec. muss mindestens 2m x 1m Grundfläche aufweisen. Der Schwimmraum ist durch eine Vielzahl verhältnismäßig enger Röhren und Kammern zu gliedern.

(7) Schwanzlurchen sind Temperaturen anzubieten, die den jahreszeitlichen und täglichen Verläufen im natürlichen Habitat entsprechen. Hibernierenden Arten ist eine Überwinterungstemperatur zwischen 3° und 6°C anzubieten. Arten, die eine Sommerruhe einhalten, ist eine entsprechende Temperatur zusammen mit relativer Trockenheit zu bieten.
(8) Den landlebenden und den saisonal landlebenden Arten ist im Gehege sowohl ein Gradient an Bodenfeuchtigkeit wie auch an Luftfeuchtigkeit zu gewähren.
(9) Direktes Sonnenlicht ist zu vermeiden. Für einen jahreszeitlichen Tag-Nacht-Wechsel ist zu sorgen. Höhlenbewohner müssen, abgesehen von unbedingt nötigen Wartungsarbeiten, in ständiger Dunkelheit gehalten werden.
(10) Die Ernährung ist den artspezifischen Bedürfnissen entsprechend vorzunehmen. Sie sollte in erster Linie aus lebenden Beutetieren bestehen. Gezüchtete Futtertiere müssen selbst von hoher Ernährungsqualität sein. Larven sollten mehrmals täglich und Jungtiere mindestens einmal täglich gefüttert werden; ein permanentes Futterangebot ist anzustreben. Adulte Tiere sind ein bis zweimal pro Woche zu füttern, wenn die Aktivität der Tiere dies erfordert.
(11) Die Haut von Schwanzlurchen ist empfindlich. Auf ein hohes Maß von Hygiene in den Behältern ist zu achten. Insbesondere sollte die Bodenreaktion für den Großteil der Arten aus gemäßigten Zonen im basisch reagierenden Bereich gehalten werden. Die Wasserqualität bei den meisten aquatilen und saisonal aquatilen Arten muss ebenso im leicht basischen Bereich gehalten werden. Auf den hohen Sauerstoffgehalt sowie die Bevorzugung leicht basischer Verhältnisse durch die meisten Arten ist zu achten.

2. Mindestanforderungen für die Haltung von Froschlurchen

2.1. Allgemeiner Teil
(1) Für die speziellen Anforderungen und Haltungsbedingungen der Froschlurche ist für viele Arten im speziellen Teil eine Artenliste aufgeführt, welche die in der Terraristik häufigsten und handelsrelevanten Arten mit Grundbedingungen der Haltung beinhaltet.
(2) Die Gehege müssen ausbruchsicher konstruiert sein.
(3) Die Gehege sind als folgende Größentypen (GTyp) definiert:
1. Gtyp 1: für 2 größere Dendrobatiden oder 1 kleineren Lauerjäger knapp über 3 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1200 cm² und einer Mindesthöhe von 35 cm. Je weiterem Tier der jeweiligen Art sind zusätzlich 200 cm² bereitzustellen.
2. Gtyp 2: für 3 kleinere Dendrobatiden oder 3 kleinere Kletterfroschlurche unter 3 cm KRL mit einer Mindestfläche von 750 cm² und einer Mindesthöhe von 40 cm. Je weiterem Tier sind zusätzlich 200 cm² Fläche bereitzustellen.
3. Gtyp 3: für einen größeren Lauerjäger mit KRL bis 15 cm mit einer Mindestfläche von 2500 cm² und einer Mindesthöhe von 40 cm. Je weiterem Tier sind zusätzlich 1000 cm² Fläche bereitzustellen.
4. Gtyp 4: für 2 größere Kletterfroschlurche bis 15 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1600 cm² und einer Mindesthöhe von 60 cm. Je weiterem Tier sind zusätzlich 500cm² Fläche und 10 cm Höhe bereitzustellen.
5. Gtyp 5: für 3 semiaquatile Froschlurche bis 8 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1500 cm² und einer Mindesthöhe von 50 cm mit 2/3 der Fläche als Wasserteil. Je weiterem Tier sind zusätzlich 300 cm² Fläche bereitzustellen.
6. Gtyp 6: Aquarium für 3 kleinere rein aquatile Froschlurche bis 6 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1250 cm² und einem Mindestwasserstand von 25 cm. Je weiterem Tier sind zusätzlich 300 cm² Fläche bereitzustellen.
7. Gtyp 7: Aquarium für 2 große rein aquatile Froschlurche bis 18 cm KRL mit einer Mindestfläche von 3200 cm² und einem Mindestwasserstand von 40 cm. Je weiterem Tier ist eine zusätzliche Fläche von 500 cm ² bereitzustellen.
8. Gtyp 8: für 2 große oder stark territoriale Froschlurche bis 25 cm KRL mit einer Mindestfläche von 1 m² und einer Mindesthöhe von 70 cm. Je weiterem Tier ist eine zusätzliche Fläche von 2500 cm² bereitzustellen.

(4) Für Froschlurche sind in der artspezifischen Haltung Temperatur und Luftfeuchte untrennbare Klimafaktoren und daher einzuhalten. Entsprechend den ökologischen Grundbedingungen der Heimatgebiete werden die Gehege in Ökotypen (Ötyp) eingeteilt. Alle Gehege sind mit einem Bodengrund, der im Landbereich aus nicht faulendem Material wie Sand, Kies, Tongranulat, Torf oder Kokosfasern besteht, auszustatten. Im Wasserteil kann - wenn es die hygienischen Bedingungen zulassen - gewaschener Sand oder Kies verwendet werden, sonst ist von einem Bodengrund abzusehen. Alle Gehege mit Landbereichen sind - sofern keine saisonal benötigte Trockenphase eingehalten werden muss - täglich zweimal mit dem Lebensraum der Tierart entsprechendem Wasser zu übersprühen.
Die Typen werden im einzelnen in der Artentabelle wie folgt benannt:
1. Ötyp 1: Tropischer Regenwald, relative Luftfeuchte 70% bis 100%, Temperatur 20°C bis 30°C.
2. Ötyp 2: Nebelwald, relative Luftfeuchte 80% bis 100%, Temperatur 15°C bis 25°C.
3. Ötyp 3: Savanne mit saisonal wechselnder Regenzeit und Trockenzeit und entsprechenden relativen Luftfeuchten von 70% bis 100% oder 50% bis 80% und Temperaturen zwischen 20°C und 35°C.
4. Ötyp 4: Steppe, mäßig feucht bis trocken, relative Luftfeuchte von 40% bis 80%, Temperaturen von 15°C bis 35°C für tropische Arten, Temperaturen von 4°C bis 30° C für Arten aus gemäßigten Zonen. Wichtig : Tag-Nacht-Differenz der Temperaturen 8°c bis 10°C. Mindesttemperatur darf nicht unterschritten werden.
5. Ötyp 5: Aquaterrarium (Teich-, See- oder Flussufer), großes Wasserteil mit Landfläche mit Trockenplätzen unter Punktstrahlern, relative Luftfeuchte von 60% bis 100%, Temperaturen für tropische Arten von 20°C bis 30°C, für Arten aus gemäßigten Zonen von 4°C bis 25°C.
6. Ötyp 6: Aquarium für rein aquatile Arten (nur tropisch), Temperaturen von 20°C bis 30°C. (5) Erwachsene Froschlurche sind Beutegreifer und es ist ausschließlich lebende Nahrung in Form von Würmern, Schnecken, Kleinkrebsen, Spinnen, Insekten und deren Larven art- und lebensraumspezifisch anzubieten. Gezüchtete Futtertiere bedürfen einer Ergänzung mit Mineralien und Vitaminen. Kaulquappen sind entsprechend ihren Nahrungsansprüchen zu ernähren. Larven und Jungtiere sind täglich, erwachsene Tiere je nach Größe zwei- bis dreimal pro Woche zu füttern.

(6) Die Schleimhaut der Froschlurche ist äußerst empfindlich. Entsprechend ist auf die notwendige Luftfeuchte sowie durch das laufende entfernen von Kot und Futterresten auf maximale Sauberkeit zu achten. Die Wasserqualität bei aquatilen, saisonal aquatilen und semiaquatilen Froschlurchen muss derjenigen, bei der Haltung durchschnittlicher Süßwasserzierfische entsprechen.

2.2. Spezieller Teil
(1) In den folgenden Tabellen sind die handels- und haltungsrelevanten Arten mit den dazugehörenden Gehegetypen bezüglich Größe und Struktur (GTyp), notwendiger ökologischer Faktoren (ÖTyp), der durchschnittlichen Kopf-Rumpf-Länge (KRL), den artspezifischen Temperaturbereichen in Grad Celsius (T°C) und der optimalen artspezifischen relativen Luftfeuchte (rF) aufgelistet.
(2) Die Beurteilung anderer Arten ist im Einzelfall und nur nach entsprechendem Literaturstudium vorzunehmen.
(3) Bei der Aufzucht, beim Züchter, der Winterruhe sowie der Therapie von Krankheiten und Parasitosen ist es zeitlich begrenzt zulässig, kleinere Terrarien als solche, die den in der nachfolgenden Tabelle aufgelisteten Kriterien entsprechen, zu verwenden.
BGBl. II - Ausgegeben am 17. Dezember 2004 - Nr. 486 3 von 5

Mindestanforderungen an die Haltung von Amphibien und Froschlurchen - Spezieller Teil
Name GTyp ÖTyp KRL (cm) Temp (°C) rF (%) Bemerkungen
Bombina bombina 5 5 5 5-28 80 Überwinterung
Bombina maxima 5 5 8 5-28 80 Winterruhe
Bombina orientalis 5 5 6 5-28 80 Überwinterung
Bombina variegata 5 5 5 5-28 80 Überwinterung
Bufo blombergi 8 1 25 20-30 80  
Bufo marinus 10 1 25 20-30 80  
Hymenochirus boettgeri 6 6 6 20-30 70  
Hymenochirus curtipes 6 6 6 20-30 70  
Phyllomedusa lemur 8 3 5 20-35 70 Sonnenplatz, Keine Nässe!
Phyllomedusa bicolor 8 3 14 20-35 70 Sonnenplatz, Keine Nässe!
Pipa pipa 7 6 20 20-30 --  
Pipa carvalhoi 6 6 6 20-30 --  
Pyxicephalus adspersus 8 3 25 23-30 80  
Rana dalmatina 8 4 8 5-25 70 Überwinterung
Rana ridibund 8 5 14 5-30 80 Überwinterung
Rana lessonae 8 5 6,5 5-30 80 Überwinterung
Rana esculenta 8 5 9 5-30 80 Überwinterung
Xenopus laevis 7 6 10 20-30 --  

16. Februar: erweitert um die Mindestanforderungen an die Haltung von Amphibien mit den entsprechenden aquatisch lebenden Tieren als Auszug des speziellen Teiles, J. Haberstroh
1. Januar 2005, Zusammengestellt von J. Haberstroh

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