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Blei, Cadmium, Nickel, Kupfer: Schwermetalle im Trinkwasser
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Auf Beitrag antworten    Zierfischforum.at Foren-Übersicht -> Allgemeines zum Thema Aquaristik
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Danni
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BeitragBeitrag #11 vom 29.09.2004 - 09:06  Titel:  

Hallöchen,
also ich habe hier eben eine ganz neue Armatur extra für den
Aqua-schlauch. Das heißt, sie wird nur dafür benutzt und das alle 1-2
Wochen. Das Ding sieht aus wie gegossen, also wie sowas, was man
draußen im Garten hat und vorher laufen lassen ist auch ein wenig
schwierig, weil da kein Becken drunter ist und bis der ewiglange
Schlauch einmal durchspült ist, dauert es auch und ich weiß nicht wie
lange...
Deshalb meine Sorge, aber es wird wohl schon gehen.
MfG Danni



Jürgen
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BeitragBeitrag #12 vom 01.10.2004 - 15:08  Titel:  

Hallo,

Danni:
Den Schlauch würde ich vor jeder Anwendung (beim Befüllen) spülen, wenn er nicht zuvor auch zum Ablassen des Beckens verwendet wurde (Weichmacher entfernen). Aus welchem Material die Gartenarmatur sein wird? - vielleicht Gusseisen mit einem gewissen Messinganteil... da würde sich noch mal eine Nachfrage lohnen. Vielleicht rühren ja die Probleme in deinem Aquarium von einer chronischen Vergiftung her.

Xam:
Meerwasser und Aluminium bzw. Salzwasser und Alu: welche chem. Verbindungen wären denn möglich, die für die Niederen Tiere gefährlich werden könnten?

Shary:
>> dass die werte nur für fabriksneue armaturen gelten... wenn die teile ein zeiterl in betrieb sind, soll kein blei mehr abgegeben werden

Die Werte gelten für fabriksneue Armaturen. Untersucht wurde das Wasser neben Blei eben auch noch auf Cadmium, Kupfer, Nickel. Solange eine andere Untersuchung mit ähnlicher Referenzquelle keine Entwarnung gibt, dass das bei älteren Armaturen nicht mehr der Fall ist, würde ich mich an diese Empfehlung halten: also die ersten 1-2 Liter vor dem Trinken abfliessen lassen.

Nun ist darin auch die Rede vom Blei in Altbauwohnungen, also aus Uraltwasserleitungen. Man hört ja immer wieder, dass sich Kupferleitungen bald mal mit einer wasserunlöslichen (Kalk-)Schicht überziehen und dann das entnommene Wasser unbedenklich sein soll. Ich frage mich nur, warum dann nach Jahrzehnten noch immer Blei nachgewiesen werden kann.

Bei dieser Gelegeheit möchte ich auch darauf hinweisen, dass beim Wasserwechsel wenn möglich nur kaltes Wasser verwendet werden sollte. Auch ein 'verkalkter' alter Warmwasser-Boiler ist keine Garantie dafür, dass sich nicht doch Kupfer aus den Heizschlangen lösen kann (und wer hat schon einen Boiler mit Titan-Heizschlangen zuhause...).

Lg
Jürgen
shary
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BeitragBeitrag #13 vom 01.10.2004 - 16:07  Titel:  

hi
blei in (ur)altwasserleitungen stammt wohl daher, dass früher die leitung aus blei waren oder einen grossen bleianteil hatten... daher die meldung von blei in altbauten... die 1-2liter rinnenlassen kommen bei mir eigentlich immer zustande weils in etwa solang dauert bis das wasser wirklich schön kalt ist und es schmeckt nix grauslicher als lauwarmes wasser...
lg shary
xam
Team Zierfischforum
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BeitragBeitrag #14 vom 02.10.2004 - 12:05  Titel:  

Jürgen meint:

Xam:
Meerwasser und Aluminium bzw. Salzwasser und Alu: welche chem. Verbindungen wären denn möglich, die für die Niederen Tiere gefährlich werden könnten?


Puh, du fragst Sachen.... Ich denke, so viel wird da nicht rauskommen, halt wieder das schon erwähnte Hydroxyd bzw. Aluminat...
Ich glaube, die Untauglichkeit von Aluminiumbauteilen für Meerwasseranlagen begründet sich eher im eigentlich miserablen Korrosionsverhalten von Aluminium.

Einerseits ist Al ein ziemlich unedles Metall, das heisst, in Kombination mit Bauteilen aus edleren Metallen kommt es in Salzwasser zur Ausbildung von Lokalelementen.... das läuft dann prinzipiell so wie mit der Opferanode aus Mg im Warmwasserboiler... nur dass hier eher unfreiwillig das Al "geopfert" wird.

Weiters wird durch das Salzwasser vermutlich die Passivierung der Al-Oberflächen gestört/verhindert. Dazu gibts einen hybschen Schulversuch, den vielleicht einige hier sogar schon gesehen habe. Ein Tropfen Wasser auf ein Al-Blech, daneben einen Tropfen einer verdünnten PbCl2-Lösung. Der Wassertropfen macht nix, der PbCl2-Lösungstropfen frisst sich regelrecht durch das Blech und es bilden sich wunderbar filligrane Gebilde aus Aluminiumhydroxid (Niesen verboten Zwinker ) Ok, PbCl2 hat wohl keiner im Meerwasserbecken aber vermutlich funktioniert das auch mit anderen Ionen.

In de.rec.fahrrad findet sich einiges zum Thema Korrosionsverhalten von Alurahmen unter Salzeinwirkung.
Hier habe ich nebenbei noch einen Thread aus de.rec.tiere.aquaristik zum Thema Al im Aquarium gefunden, das Thema wurde auch in anderen Threads dort schon mehfach diskutiert.

Gruß,
Markus
Danni
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Alter: 40
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BeitragBeitrag #15 vom 04.10.2004 - 12:13  Titel:  

Jürgen meint:
Hallo,

Danni:
Den Schlauch würde ich vor jeder Anwendung (beim Befüllen) spülen, wenn er nicht zuvor auch zum Ablassen des Beckens verwendet wurde (Weichmacher entfernen). Aus welchem Material die Gartenarmatur sein wird? - vielleicht Gusseisen mit einem gewissen Messinganteil... da würde sich noch mal eine Nachfrage lohnen. Vielleicht rühren ja die Probleme in deinem Aquarium von einer chronischen Vergiftung her.
Lg
Jürgen


Hi,
ich verwende den Schlauch immer erst zum Wasserablassen und dann zum
Nachfüllen. Was die Armatur angeht, werd ich jetzt auf Nummer sicher
gehen und erst immer ordentlich was ins Blumenbeet laufen lassen -
aber ich glaube nicht, dass die gesundheitlichen Probleme meiner
Fische daher rühren, denn die sind wesentlich älter, als die
neue Armatur...
MfG
Danni
Stephan
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BeitragBeitrag #16 vom 07.10.2004 - 18:26  Titel:  

Jürgen meint:
...Bei dieser Gelegeheit möchte ich auch darauf hinweisen, dass beim Wasserwechsel wenn möglich nur kaltes Wasser verwendet werden sollte. Auch ein 'verkalkter' alter Warmwasser-Boiler ist keine Garantie dafür, dass sich nicht doch Kupfer aus den Heizschlangen lösen kann ...


Hallo,
deshalb habe messe ich nicht nur das Aqua, sondern auch ab und zu das Kalt- und Warmwasser!
Allerdings kann ich bei meinen Tests nur sehr geringe Unterschiede feststellen!

Aus grüner Sichtweise möchte ich noch folgendes Erwähnen:
"Bevor Trinkwasser entnommen wird, sollte man auf Grund der möglichen Belastung durch die Armatur zumindest einen Liter abrinnen lassen.

Gibt es die zusätzliche Bleibelastung durch die vorhandenen Bleirohre in den Altbauten, müssen zusätzlich weitere Liter abgelassen werden, um die Bleibelastung im Trinkwasser zu reduzieren.

AK Tipp: Auch wenn Sie keinen alten bleihältigen Leitungsrohre im Haus haben, sollten Sie auf Grund der möglichen Belastung durch die Armatur das in der Früh oder nach dem Urlaub zuerst entnommene Trinkwasser vorsorglich zu anderen als Trinkzwecken verwenden." (aus http://wien.arbeiterkammer.at/www-397-IP-16721-AD-16711.html AK-Wien)

Also: Bitte nicht sinnlos Wasser verschwenden, sondern zum Baden, Waschen, ... verwenden! Jeder Liter Wasser muss gesammelt, transportiert und gereinigt werden. Das Fassungsvermögen von Kläranlagen ist begrenzt!


LG ein umweltschützender aber trotzdem "fischliebender"
Stephan
Franz.E.N
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BeitragBeitrag #17 vom 06.10.2005 - 00:50  Titel:  

Hi leute

ich hätte in dem fall wenig bedenken mit aluminium.
alu schützt sich selbst durch eine oxydazionsschicht (vergleichbar mit rost)
und schützt es auch im süßwasser sehr wirungsvoll.

aber erst wenn diese schicht existirt!

also bei mechanischen abrieb wenn immer wieder blanke stellen endstehn löst es sich ser gut im wasser.

ich würde raten nach der herstellung 2-3mal in wasser tauchen und wider trocknen lassen.
danach hätte ich keine ängst mer!

lg franz

Ps. jeder ausschank arbeitet heutzutage mit aluleitungen und -fässern
ManniAT
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BeitragBeitrag #18 vom 06.10.2005 - 08:22  Titel:  

Hallo Franz,

dass jeder Ausschank damit arbeitet halte ich für ein Gerücht.....
Es werden sehr oft Edelstahlteile verwendet - wie eigentlich meist in der Lebensmittelindustrie.

Zudem oxidiert Alu auch unter Wassser!!
Und über die gesundheitlichen Auswirkungen von Aluminiumoxyd wird diskutiert.

Und dazu kommt, dass der Mensch kein Problem mit dem Kupfer aus dem Boiler hat, gewisse Aquarienbewohner nicht.

Alu ist im Aquarium also klar umstritten - nicht umsonst sind die WT von Klimaanlagen meist titanbeschichtet.

lg

Manfred
Christian75
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BeitragBeitrag #19 vom 13.02.2008 - 08:25  Titel:  

Hallo zusammen!

Ich möchte zu diesem Thema nur folgendes anmerken:

Vergesst alle Wasseruntersuchungen die man selbst irgendwo nimmt und dann mit der Post irgentwo hinschickt um dort untersucht werden (Temperaturschwankungen und lange Stehzeit des Wassers zur Bakterienvermehrung, Blei vermehrt sich natürlich nicht)
Ich habe beruflich mit Trinkwasser und deren Untersuchung zu tun.
Möchte aber damit nicht sagen das Blei, Chlor,....usw. im Trinkwasser nicht doch ein Problem sein können, da in Wien und vielleicht auch noch in anderen Wasserversorgungsunternehmen noch immer Bleileitungen vorhanden sind.
Auskünfte über den eigenen Wasseranschluss und dem Untersuchungsbefund des Trinkwassers bekommt man kostenlos im jeweilig zuständigem Wasserwerk.
Grundätzliches Problem ist wenn Wasser irgentwo lange steht (abgestandenes Wasser trinkt keiner gerne) und somit Bakterien zeit haben sich zu vermehren und zeit ist um aus dem Leitungs und Armaturenmaterial diverse Inhaltsstoffe zu lösen.
Es wird jedem einleuchten, das bei normaler Fließgeschwindigkeit (ca. 1,2m/s od. sogar höher) keine zeit ist um Stoffe aufzunehmen.
Also einfach das Wasser ein wenig laufen lassen und erst dann zu was auch immer verwenden.

Abschließen noch einmal der Tipp:
Holt euch den Wasserbefund vom Wasserwerk (oft auch auf der Homepage zum downloaden) denn diese Proben wurden von einem Profi genommen und untersucht und sind noch dazu gratis.
Wenn die Wasserleitung gespühlt ist kommt auch bei Bleileitungen das Wasser mit diesen Werten aus dem Wasserhahn.

lg
Christian
ManniAT
Mitglied
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Alter: 54
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BeitragBeitrag #20 vom 13.02.2008 - 10:44  Titel:  

Hi Christian,

also Wasser wo hinschicken ist so ähnlich wie deine Antwort auf diesen Thread Smile

Ziemlich "überaltert" - du hast ne Antwort auf einen 2.5 Jahre alten Thread gegeben Banger

lg

Manfred
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