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Zierfischforum.at Foren-Übersicht -> Datenbankverzeichnisse -> L-Welse
Zierfischdatenblatt
Eingetragen von: Caimano

Zierfischart

L 144

Deutscher Name:

Goldantennenwels, gelber Antennenwels, gelbes Schwarzauge

Vorkommen:

vermutlich Paraguay

Größe im Aquarium:

12 - 13cm, nach anderen Angaben 15 cm

Beckentyp:

Südamerikabecken, Gesellschaftsbecken,

Beckenlänge:

Im Artbecken 60 cm, besser 80 cm da sehr schwimmfreudig.

Futter:

Allesfresser, Algen, Gemüse (Gemüsetabs) und Holz müssen Nahrungsbestandteil sein, auch Flocken

Verhalten:

sehr friedlich, schwimmfreudig, neugierig und mutig wie Guppy

Wasserwerte:

PH 6°-7,5°, Temperatur 20-28°, GH < 20°

Buchquelle:

Internetrecherche Welsatlas 2, Mergus Verlag Miniatlas L-Welse, Bede Verlag
Hinzugefügt: 03.02.2016 - 19:18 (von caimano)
Bild
 © Bildnachweis: W. Rochlitz
Haltungsbericht, Pflegebedingungen von L 144 im Aquarium
Es handelt sich um sehr aktive und friedliche Welse. Wobei friedlich nicht heißt, dass sie sich nicht behaupten können. Auch wenn sie andere Aquarienbewohner in Ruhe lassen, können sie sich gut wehren. Im Gegensatz zu anderen Welsarten zeigen sie sich auch bei ausreichend Verstecken häufig und sind in Bodennähe schwimmfreudig. Sie liegen gerne auf großen Blättern die sie auch gerne anknabbern. Bei ausreichender Fütterung stellen sie aber keine starke Bedrohung für Pflanzen dar, vor allem wenn genug Pflanzen vorhanden sind. Bei den Wasserwerten sind sie nicht anspruchsvoll, jedoch sollte die Temperatur dauerhaft nicht 30° übersteigen.

Immer noch werden häufig werden albinotischen Ancisten „L 144“ angebotenen. Diese sind an den roten Augen erkennbar. Zwar dürfte aufgrund der leichten Vermehrbarkeit der Zuchtformen des L144 diese Praxis mittlerweile in den Hintergrund getreten sein. Der L 144 wurde erst 1993 erstmalig beschrieben. Häufig wird der L 144 als Zuchtform des Ancistus beschrieben. Dem stehen Berichte gegenüber, dass er offenbar in Paraguay wild lebt. Als sicher gilt jedoch dass ein naher Verwandter ist, der sich auch mit normalen Ancisten kreuzt. Ob es sich um eine Unterart oder bloß eine natürlich Farbmutation handelt ist nach wie vor umstritten.

Geschlechtsunterschiede, Nachzucht, Vermehrung
Geschlechtsunterschiede sind ab Geschlechtsreife gut erkennbar. Männliche Tiere entwickeln deutlich sichtbar das Ancisten typische Geweih. Weiteres sind Weibchen etwas fülliger.

Die Zucht an sich geht quasi von selbst. Wichtig - vor allem im Gesellschaftsbecken - sind Welshöhlen. Zwar wird auch berichtet, dass die L 144 auch jedes andere Versteck nützen, nur sind diese Verstecke im Gesellschaftsbecken nicht so gut zu verteidigen. Und die anderen Fische könnten die Eier oder die Larven als willkommene Nahrungsergänzung betrachten.

Das Männchen bezieht zuerst die Höhle und wartet dort auf das Weibchen. Nach der Eiablage, kann das Weibchen verschwinden, die Eier werden vom Vater bewacht und die Jungen behütet. Dazu verlässt das Männchen die Höhle kaum mehr, bis der Nachwuchs geschlüpft ist und frei schwimmen kann.

Die Aufzucht der Jungen ist unproblematisch, wenn das Becken nicht völlig „steril“ ist. Wo kleine Algenflecken toleriert werden, finden die Jungfische genug Nahrung. Als Aufzuchtfutter wurde Spinat ebenso wie Artemien erfolgreich erprobt. Über die Gelegegröße gibt es unterschiedliche Erfahrungsberichte, es wurde von 15 bis 100 Eier alles berichtet. Der Autor selbst hat rund zehn Jungfische im Becken, ohne allerdings zu wissen wie viele Eier es ursprünglich waren und wie viele davon befruchtet waren.

Mittlerweile haben sich auch einige Zuchtformen etabliert. Neben der Schleierform „Long fine“ ist es auch gelungen, gefleckte Tiere erbstabil zu züchten. Allerdings verschwinden die schwarzen Flecken im Zuge des Wachstums, so dass aus gefleckten Jungtieren immer rein gelbe Adulte werden. Vermutlich auch deshalb, wird die gefleckte Variante nur sehr selten angeboten.

Unbedingt zu beachten ist, dass bei der Schleierform „long fin“ die Gefahr der Überzüchtung besteht. Es gibt bereits Tiere die in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt sind. Hier ist eindeutig von Qualzucht zu sprechen.

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https://www.reflex.at/~werner.rochlitz/l144.jpg

Bildnachtrag

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