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Echt finster, das Goldfisch-Rinnsal!
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matte
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BeitragBeitrag #1 vom 04.01.2014 - 20:10  Titel:  Echt finster, das Goldfisch-Rinnsal!

Hallo, allerseits,

anläßlich der langen Nachmittagsspaziergänge mit unserem Yorkshireterrier nutze ich regelmäßig die ruhigen Wege diverser, in unmittelbarer Nachbarschaft der Wohnsiedlung liegenden Kleingartenkolonien.
Dabei fiel mir früh ein schmales und flaches, bis auf zwei rechte Winkel schnurgerades Rinnsal auf, das streckenweise wie mit orangefarbenem Tuch ausgelegt wirkt (was das wohl ist?). Darin kein festzustellendes tierisches Leben. Auch keinerlei submerse Vegetation. Nicht mal Steine, Zweige oder Falllaub zu entdecken. In der Regel fehlt auch, außer arg zurechtgestutztem Gras, jegliche Ufervegetation. STERIL halt.

An ruhigen Stellen wuchert üppig Entengrütze, "garniert" mit diversen Elementen der menschlichen Wegwerfgesellschaft. An anderen Stellen schimmert es großflächig schmutzig-ölig. Es gibt Stillwasserzonen und Bereiche mit fließendem Wasser - doch stets wirken sie tot.

Irgendwann dann muß wohl ein Freak aus einer der Kleingartensiedlungen auf die wenig glorreiche Idee gekommen sein, seine überzähligen Goldfische aus dem eigenen Privatteich als potentielle Bereicherung dieses lebensfeindlichen Mediums anzusehen. Denn plötzlich waren die Fische da! (Es ist nicht wahrscheinlich, daß die Tiere unbemerkt aus einem der zahlreichen Gartenteiche entwischen konnten.)

Die ehemaligen Teichbewohner nutzen nach meinen bisherigen Beobachtungen ausschließlich einen sichtbaren Abschnitt von vielleicht 5 m Länge. Um die Zone mit Entengrütze zu erreichen, müßten sie eine endlos scheinende Strecke ohne jegliche Deckung zurücklegen, gesäumt von extrem engen und flachen sowie stärker chemisch belasteten Passagen.

Da sich die geschätzt 6, 7 Exemplare gerade dort aufhalten, wo dieses Rinnsal unterirdisch weiterzureichen scheint (oder ist es nur die unterspülte Begrenzungsmauer einer "Sackgasse"?), erscheint es mir schwer möglich, den entsprechenden Abschnitt nach beiden Seiten hin effektiv abzutrennen, um die neuen Bewohner gegebenenfalls abkeschern zu können.

Auch wenn Goldfische per Gesetz keiner besonders schützenswerten Art zuzurechnen sind, tut mir diese Handvoll mal eben fix Ausquartierter doch leid.
Also hab ich mich, man mag´s mir verzeihen, darauf verlegt, die Gruppe ab und an zu füttern. Mit kurz zuvor eingeweichtem Flockenfutter (sinkt schnell, driftet nicht ab) oder lebenden Tubifex.
Der Winter hier ist mild derzeit. Angesichts eines permanent niedrigen Wasserstandes nicht die schlechteste Voraussetzung, um - vorerst - zu überleben.

Viele Grüße
Frank



matte
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BeitragBeitrag #2 vom 10.01.2014 - 10:12  Titel:  

Hallo, allerseits,

offensichtlich läßt sich von meinem, "mit soviel Liebe zum inhaltlichen Detail verfaßten" Zwinker Goldfischrinnsal-Thread kein einziger ZIFFO-User hinter´m Ofen hervorlocken und zu einem eigenen Beitrag animieren ... Traurig

Da werde ich wohl mal "meine Methodik umstellen", und bei passender Gelegenheit ein oder zwei Fotos von dem "Biotop" Shocked machen, um sie später zu posten.
Die Fotos gibt´s allerdings nur mit ´ner Handykamera (etwas anderes hab ich nicht), und beim Bearbeiten am PC und beim Posten brauche ich unbedingt die Unterstützung meines (zeitlich oft eingespannten) Neffen. - DAS kann also dauern!

(@ Komponente/Josef, falls er denn auf diesen Beitrag stößt: Ich weiß nicht mal, ob ich ein Bildbearbeitungsprogramm abgespeichert zur Verfügung habe. Das, unter anderem, müßte ich eben erst mit meinem "für alle PC-Fragen zuständigen" Neffen abklären. Darum kann ich auf Dein jüngstes Hilfsangebot nicht "einfach mal so" zurückkommen. Zwinker )

Viele Grüße
Frank
Komponente
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BeitragBeitrag #3 vom 10.01.2014 - 10:41  Titel:  

Frank, ich wollte schon antworten - nur der Schlaf war schneller.

Sollte dein Handy Bilder mailen können - bzw. du dies können - so mail sie mir und ich bereite sie dir auf und poste sie hier. Sende dir gleich ein PM mit meiner Mailadresse!

Ganz allgemein rate ich folgende Windows Bildbearbeitungsprogramme zu installieren:

GIMP und IrfanView.

In GIMP muss man sich einarbeiten, IrfanView ist recht unkompliziert - man ergänzt sich aber hervorragend!
Eventuell noch Paint.NET - wobei hier die .NET Runtime installiert sein muss.

Welches Betriebssystem verwendest du?

P.S.: * Einloggen, um Links zu sehen

Da gibt es mehr Infos Smile
Peckolita
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BeitragBeitrag #4 vom 10.01.2014 - 11:11  Titel:  

Hallo Frank.

Ich habe Deinen Bericht gerade erst gefunden und versuche mir zu überlegen, was ich davon halten soll. Grübeln
Deshalb von mir bisher keine Reaktion.

Hinzugefügt nach 3 Minuten:

Auf jeden Fall finde ich es vom Vorbesitzer der Fische außerordentlich gewissenlos, seine Fische einfach mal auszusetzen.

Ich glaube erzählt bekommen zu haben, dass jemand seine Goldfische in der Regentonne draußen überwintert. Also würde ich - insofern das Rinnsal nicht gefriert - es nicht ausschließen, dass die Fische den Winter überleben könnten.
j.j.
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BeitragBeitrag #5 vom 10.01.2014 - 11:23  Titel:  

@Frank
Internetfähiges Handy/Smartphone, oder klassisches Modell?
Für Smartphones gibt es auch für lau einige Programme, mit denen man die Bilder aufhübschen kann.
matte
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BeitragBeitrag #6 vom 10.01.2014 - 11:29  Titel:  

Hallo, Magdalena,

KLASSE - EINE Antwort! Smile

Ich dachte mir auch schon, daß mein Goldfisch-Beitrag nicht unbedingt zu uninteressant ist, sondern eher, daß User, die die Verhältnisse vor Ort nicht kennen, und zugleich(!) "ein Herz für Fische" haben, mit dem Text (allein) nicht unbedingt viel anfangen können.
Darum meine Idee, zu versuchen, halbwegs aussagekräftige Fotos zu schießen.

Visuelle Bilder packen die Menschen heutzutage ja auch in der Regel mehr als Texte.
(Texte sind natürlich auch was "Visuelles". Doch in ihrer beschränkten Zweifarbigkeit und strukturellen Einförmigkeit als optischer Gesamteindruck ZIEMLICH langweilig!)

P.S.: Erst jetzt bemerkte ich, daß mir gleich mehrere User geantwortet haben. KLASSE! Und DANKE.
Ich muß mir erstmal in Ruhe Eure Beiträge durchlesen, um abschätzen zu können, ob ich, ausgehend von meinem derzeitigen Kenntnisstand, damit etwas praktisch anfangen kann.


Liebe Grüße
Frank
caridina
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BeitragBeitrag #7 vom 10.01.2014 - 13:56  Titel:  

Hallo Frank,

Die entscheidende Frage ist doch:
Wie tief ist dieses Gewässer bzw. wird es durchfrieren?
Wenn das Wasser fließt, haben die Fische m. M. nach eine gute Chance auch den Winter zu überstehen. Mit der Wasserqualität kommen sie ja offensichtlich zurecht.
Gruß Rudi
Komponente
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BeitragBeitrag #8 vom 10.01.2014 - 16:06  Titel:  

Frank,
nochmal: schick mir die Bilder per Mail. Die Adresse hab ich dir per Mail gesendet Smile

Ich habe es jetzt beim Schreiben der Zeilen nicht im Kolf, aber friert es bei dir so stark?
Also mehrere Tage so, dass man auf einem Teich in der Nähe eislaufen kann ohne als Eisblock zu enden?
matte
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BeitragBeitrag #9 vom 10.01.2014 - 19:48  Titel:  

Hallo, Rudi,
hallo, Josef,

nee, nee, so richtig kalt ist´s hier noch nicht!
Die Tag-/Nachttemperaturen bewegen sich grob zwischen dem Gefrierpunkt und sehr moderaten Werten von etwas über 10°C.
Doch früher oder später wird´s garantiert nochmal "knackekalt" werden! Wegen einer solchen Periode klirrender Kälte mache ich mir wegen der ausgesetzten Goldfische den Kopf.

Jenes Rinnsal fließt schwach. Da muß man aber schon genau hinkucken! Grinsen
Breiten und Tiefen kann ich prinzipiell schlecht schätzen.
An jener bestimmten Stelle ist´s vielleicht maximal 1 m breit und nur(!) in der Mitte maximal etwa 15 cm tief.
Der Bodengrund besteht aus Schlamm, erhöht also als "nachgiebiges" Medium noch ein wenig die Tiefe.
Aber doll ist das für Fische einer solchen (möglichen) Endgröße nicht! Verzweifelt

Tiefe, nicht einsehbare Bereiche zum Einstellen für die Neuen und die-Aktivität-des-eigenen-Organismus-runterfahren-Können gibt´s nicht.
Außer dem Bereich, wo das Wasser unterirdisch auszutreten beginnt. Doch auch dort wird´s keine vom Regelfall abweichende Tiefe haben!
Zumindest einige der Fische, vorwiegend die kleineren, sind selbst bei relativ kalter Witterung um den Gefrierpunkt herum im besiedelten Abschnitt unterwegs. Auf was das wohl schließen läßt?
Ich frag mich, ob das Gewässer auf Dauer überhaupt ausreichend Nahrung bietet? .... Frage Grübeln

Wenn ich dort mit dem Hund vorbeigehe, sehe ich sie meistens schwimmen (um flugs in den unterirdischen Teil zu flüchten). Im Hellen wie im Dunklen ist dies zu beobachten (der Fisch-Abschnitt wird von einer Lampe am Wegesrand direkt ausgeleuchtet).

Viele Grüße
Frank
Harold Weiss
Team Zierfischforum
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BeitragBeitrag #10 vom 11.01.2014 - 08:16  Titel:  

Hallo Frank!

Zunächst freut es mich, dass Du Deine Beobachtungen und Gedanken in derart eingehender und sprachlich feiner Form zur Diskussion reinstellst. Danke dafür!

Lösungsmöglichkeiten sehe ich leider auch keine. Da es nicht möglich scheint, die Tiere zu fangen, müssen sie wohl oder übel drinbleiben, und wir können nur teilhaben, wie ihr Leben weiterverläuft.

Liebe Grüße

Harold
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