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Erfahrungsbericht zur Fräskopfwurmbekämpfung
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paulsch
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Anmeldungsdatum: 13.03.2008
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BeitragBeitrag #11 vom 21.03.2008 - 19:20  Titel:  

Hallo,

der Wurm wird mit neuen Fischen eingeschleppt. Jungwürmer könnten auch mit Pflanzen eingeschleppt werden.

Gruß Paul



findus0905
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Beiträge: 895

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BeitragBeitrag #12 vom 21.03.2008 - 19:41  Titel:  

hallo Paul

danke war ja einie schwierige Geburt,das zu Erfahren Lachen

lg findus
Skalar77
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Anmeldungsdatum: 18.03.2007
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Fische: 11

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BeitragBeitrag #13 vom 13.04.2008 - 10:08  Titel:  Es gibt was besseres als Concurat

Hallo, ich hab auch Fräskopfwürmer behandelt.
Hab mir über denTierarzt Levimasol in Reinform sauteuer besorgt(gibts bei Sigma Aldrich in Wien).
Hab wegen des Preises gejammert(10g 95¤) dann hat er mir ein anderes Medi vorgeschlagen.
Levimax (enthält 75% Levimasol und 25 % Lactose) d.h. der Zuckergehalt ist nur 25% und nicht wie bei Concurat 90%.
Preis für 100g 32¤, es ist auch sehr billig.
Gast
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BeitragBeitrag #14 vom 13.04.2008 - 11:02  Titel:  

Hy!

Könntest du uns ein paar Angaben zur Anwendung und Dosierung von Levimax geben? Das wäre toll.
Gab es Schwierigkeiten, als du es angewendet hast?

LG
Irene
Skalar77
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Anmeldungsdatum: 18.03.2007
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BeitragBeitrag #15 vom 13.04.2008 - 11:47  Titel:  

Ich habs noch nicht angewendet, da es aber 75% Reinsubstanz Levimasol und 25% Lactose(Milchzucker) enthält, kann es arzneimitteltechnisch keine anderen Probleme als mit Concurat L-10 im Aquarium geben. Eher weniger, da es nur 25% Zucker enthält. Ausserdem ist es sehr günstig.
Die Dosierung muß natürlich auch umgerechnet werden, aber rechnen sollte jeder Aquarianer können.
Da es laut allgemeiner Meinung in verschiedensten Foren keine levimasolhältigen Arzneimittel mehr in Österreich geben dürfte, Concurat L-10 ist ja eigentlich nicht mehr erhältlich, auch nicht über den Tierarzt, habe ich diesen Hinweis gepostet.

Ich hab das Levimasol in Reinform von Sigma Aldrich angewendet und keine Probleme gehabt. Allerdings kosten da 10g 95¤ und sind offiziell nur für die Forschung bestimmt und nicht für den veterinärmedizinischen Gebrauch. Also eigentlich auch verboten!
Die Bezugsquelle(Sigma Aldrich) hab ich von der Homepage von Renate Rhusmann(www.rhusmann.de). Auch die Anwendungsweise hab ich von dort übernommen. Sie ist sehr verständlich und ausführlich.

Levimax ist über den Tierarzt offiziell erhältlich. Ein Freund von mir wirds demnächst anwenden, dann werde ich die Erfahrungen posten.

LG
Helmut

Hinzugefügt nach 9 Minuten:

Habs vergessen: Dosierung für die Reinsubstanz sind 5-7g auf 1000 Liter, Auf der Homepage von Renate ist das ganz genau beschrieben.

Das heißt für Levimax ca. 8-10g auf 1000 Liter Wasser.
Gast
Gast









BeitragBeitrag #16 vom 18.04.2008 - 14:35  Titel:  

Hy!

Ich denke, man muß bei Levimax dann sehr genau auf eine mögliche Bakterienblüte achtgeben und sollte jederzeit für einen großen Wasserwechsel gerüstet sein, d.h. wohl eher erst an einem regnerischen Wochenende einsetzen, wenn man nichts vorhat. Belüften ist sicher auch wichtig.

LG
Irene
kleiner kappe
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2

Fische: 8

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BeitragBeitrag #17 vom 22.09.2008 - 08:35  Titel:  

hallo
ich hätte mal eine frage, mein guppy-weibchen hat nachwuchs bekommen und circa eine woche später hab ich festgestellt das sie diesen camallanus cotti hat... ist dieser nun auf die jungen übertragen? hab dazu leider noch nichts gefunden.
viele grüße kleiner kappe

Hinzugefügt nach 7 Minuten:

hallo,

meine guppy-weibchen hat junge bekommen und circa eine woche später habe ich festgestellt das sie diesen fräskopfwurm (camallanus cotti) hat. ist dieser nun auf die jungen übertragen?
habe dazu leider noch keinen bericht im internet gefunden lg kleiner kappe
paulsch
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Anmeldungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 673
Wohnort: Forchtenstein
Fische: 2295

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BeitragBeitrag #18 vom 22.09.2008 - 10:30  Titel:  

Hallo,

der Fräskopfwurm ist lebendgebärend. Die kleinen Würmchen werden ins Wasser abgegeben und von Fischen (als Futter) gefressen.

Es muß angenommen werden, daß alle Fische, die mit dem erkrankten Weibchen beisammen waren, infiziert sind, auch wenn man noch nichts sieht!

Eine Behandlung ist unumgänglich.

LG, Paul
Gast
Gast









BeitragBeitrag #19 vom 18.07.2009 - 14:46  Titel:  

Hy!

Vorgestern nach dem Wasserwechsel stellte ich in meinem Gesellschaftsbecken starken Fräskopfwurmbefall fest. Ich wüßte nicht, wodurch ich diese Parasiten eingeschleppt haben könnte, aber da es recht lange dauert bis man die roten Spitzen der Würmer am After der Fische sieht, muß die Infektion schon einige Wochen bis Monate zurückliegen. Leider fiel mir die Sache erst spät auf, da mein Becken recht zugewachsen war und ich in den letzten Wochen wenig Zeit für Fischbeobachtungen hatte.

Also habe ich gleich gestern vormittag Sera Nematol ins Aquarium gegeben - streng nach Dosieranleitung. Es scheint, als ob dieses Mittel ein ziemlicher "Hammer" für den Kreislauf der Fische ist. Heute morgen mußte ich 2 tote Fadenfischweibchen herauskeschern - es wunderte mich ein wenig, da sie viel weniger stark befallen und eigentlich in guter körperlicher Verfassung waren im Gegensatz zum Fadenfischmännchen, dem mindestens 20 Würmer aus dem erweiterten After ragten und der heute noch immer munter seine Runden dreht.
Ein Platyweibchen, bei dem äußerlich gar kein Befall zu erkennen war, scheint stark vergiftet zu sein - ich habe sie heute morgen separat gesetzt in medikamentenfreies Wasser, sie liegt immer noch stocksteif drinnen, lebt aber "noch".
Dem Marmorkrebs merkt man interessanterweise nichts an, obwohl das Präparat für Wirbellose nicht gut verträglich ist.

In Punkto Wirksamkeit kann ich vorerst erst soviel sagen, daß die Würmer nun ziemlich lasch aus den Aftern der Fische hängen und wohl schon am absterben sind. Ich gehe davon aus, daß es sich wahrscheinlich um den lebendgebärenden Camallanus cotti - Fräskopfwurm handelt und hoffe, daß eine einmalige Anwendung dieses Präparats reicht.
Da Fräskopfwürmer im Darmtrakt der Fische bösartige Verletzungen anrichten können, füttere ich seit gestern nur Sera Baktotabs in der Hofnung sekundäre bakterielle Infektionen einzubremsen.

Nun habe ich das Mittel eineinhalb Tage drinnen - ich wechsle gerade Wasser, weil ich mich nicht traue das Mittel noch eine zweite Nacht drinnen zu lassen, obwohl die Anleitung zwei volle Tage vorgibt. Die Fische wirken hektisch und atmen schwer, daher möchte ich ihnen das nicht noch über Nacht zumuten.
Wie sich die Sache weiterentwickelt, werde ich euch in einigen Tagen berichten...

LG
Irene

Hinzugefügt nach 21 Stunden 58 Minuten:

So, nun einen Tag nach dem 80%igen Wasserwechsel hängen die Fische immer noch in den Seilen. Zwar scheinen die Fräskopfwürmer abgestorben zu sein und hängen blutleer an den Aftern bzw. fallen auch schon ab, aber die Fische atmen alle immer noch heftig. Besonders den Platys scheint es sehr schlecht zu gehen - die Weibchen hängen entkräftet und starr im Anubiasstock und bewegen sich seit gestern so gut wie nicht mehr.
Ein paar wenige Tage alte Platies dürften es interessanterweise gut überstanden haben - sie haben nun den Vorteil, daß die anderen viel zu schwach sind um sie zu jagen.

Wenn ich mir die Anleitung durchlese, dann wird bei den Warnhinweisen auf die besondere Gefahr bei Welsen, Schmerlen und Jungfischen, sowie Wirbellosen hingewiesen. Mein Marmorkrebs und die Babyfische scheinen aber paradoxerweise noch die fittesten im Becken zu sein...schräg. * Einloggen, um Links zu sehen

Laut* Einloggen, um Links zu sehen (Seite 5) sollte der in Nematol enthaltene Wirkstoff Emamectinbezoat erst bei mehrfacher Überdosierung zu Verträglichkeitsproblemen führen. Der Wirkstoff scheint sich auf das Nervensystem der Fische auszuwirken. Das erhärten folgende Nebenwirkungen aus dem Humanbereich:* Einloggen, um Links zu sehen
Wie es zu den Vergiftungserscheinungen bei meinen Fischen kam, ist mir allerdings schleierhaft - ich habe das Präparat sogar der Genauigkeit wegen mit einer Einwegspritze dosiert auf 160 Nettoliter (180 brutto). Selbst, wenn die Nettolitermenge in Wirklichkeit nur 140 Liter wäre, so düfte das keine nennenswerte Dosisabweichung sein. Ich kann es mir nur so erklären, daß das Medikament einfach schlecht verträglich für viele Zierfische ist, egal ob es nun am Wirkstoff selbst oder an den enthaltenen Lösungsmitteln liegt.
Ich persönlich werde mir zukünftig auf jeden Fall die Mühe machen zum Tierarzt zu gehen um mir in einer solchen Situation besser doch ein levamisolhältiges Präparat verschreiben zu lassen.
Nematol ist zwar, so wie es aussieht, wirksam gegen die Parasiten, aber die Risiken und Nebenwirkungen sind doch enorm.

LG
Irene
Gast
Gast









BeitragBeitrag #20 vom 23.07.2009 - 19:30  Titel:  

Noch ein Nachtrag - eine Woche nach der Behandlung:

Innerhalb von 3 Tagen nach Zugabe des Medikamentes (Sera Nematol) sind 2 Fadenfischweibchen und ein Platyweibchen verstorben.
Ein weiteres Platyweibchen mußte ich in einem Ablaichnetz separieren - sie atmete schnell und war komplett bewegungsunfähig. Wenn ich sie anstupfte drehte sie sich kurz spiralförmig hoch, ebenso, wenn Fütterungszeit war, sie sank aber ebenso rasch wieder bewegungslos zu Boden. Nun eine Woche später lassen sich erste Anzeichen einer Besserung erkennen - die Lähmung ist heute untertags endlich ein bißchen abgeklungen und der Fisch kann endlich wieder aufrechte Position halten...jetzt schwebt er regelrecht im Wasser. Wenn ich das Netz etwas absenke, weigert sich das Tier jedoch noch den sicheren Käfig zu verlassen - das Vorwärtsschwimmen scheint noch recht schwierig zu sein, das Platyweibchen erscheint mir noch etwas desorientiert. Inwieweit noch Folgen für die Föten im Bauch des Tieres zu erwarten sind, kann ich nicht sagen - die Trächtigkeit steht noch in einem recht frühen Stadium.

Ich bin wirklich sehr geschockt über die stark nervenschädigende Wirkung des Mittels - es scheint tatsächlich so zu sein, als ob die nervöse Reizweiterleitung dadurch beeinträchtigt oder sogar fast gänzlich unterbunden wird...bei drei Tieren sogar soweit, daß es zum totalen Kollaps kam.
Die anderen Fische haben sich weitestgehend wieder normalisiert, nur mehr einzelne Fische zeigen noch starke Anzeichen von Unruhe und hektischer Atmung.

Die im Becken befindlichen Jungfische zeigten keine Ausfallserscheinungen.
Der Marmorkrebs zog sich zwar zwischenzeitlich 2-3 Tage zurück, aber erscheint seit gestern wieder zur Fütterung.

LG
Irene
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