Zierfischforum.at :: Foren-Übersicht
Schauaquarium-Wettbewerb Show | Wiki | Ratgeber | LeseEcke | Zierfisch-DB | Galerie | IRC-Chat
Im Forum werben Aquaristik-Zentrum Innsbruck
Einloggen, um alle Funktionen im Zierfischforum kennenzulernen Login Jetzt Registrieren, um Zierfischforum.at kennenzulernen Registrieren Suche Suche Einstellungen im Profil ändern Profil Private Nachrichten (PN) lesen oder schreiben Private Nachrichten Fragen zum Forum - FAQ FAQ Forum in der Portalansicht Portal Startseite Forum Aquaristik-Zentrum Innsbruck Shop  

Zierfischforum.at :: Ratgeber :: Aquarium Trickkiste :: Filter-FAQ
Trickkiste
Filter-FAQ
Einrichtungstipps [3]
Aquarium Pflegetipps [1]
Pflanzenpflegetipps [1]
Fütterungstipps [2]
Wasseraufbereitungstipps [1]

Filter-FAQ
Der Aussenfilter funktioniert nicht mehr, bringt plötzlich keine oder wenig Leistung oder macht seltsame Geräusche?
Vielleicht gibts hier die Lösung zum Problem

[1] Keine oder wenig Leistung
[2] Filter zieht Luft oder ist undicht
[3] 'Fische tot' und/oder 'Wasser trüb'[4] Filter läuft nicht[5] Filter fördert nach Reinigung kein Wasser
[6] Anmerkung zur Leistung von Aussenfiltern  

[7] Die Aufgaben eines (Motor-) Aussenfilters

[8] Notwendige vorhandene Angaben auf dem Aussenfilter  

[7] Der Aussenfilter macht klappernde Geräusche   

[1] Keine oder wenig Leistung

Fallrohre der Filterkörbe gegeneinander versetzt
oder/und Rohrstutzen des Pumpenkopfes sitzt nicht auf dem Fallrohr auf. Dunkler Punkt auf dem Filtervlies (Durchmesser ca. eurogross) nach Abnahme des Pumpenkopfes ist ein sicheres Zeichen für verdreht aufgesetzten Pumpenkopf.
Fallrohre der Filterkörbe mit Dichtungen aufeinander setzen, Pumpenkopf so aufsetzen, dass der Rohrstutzen an der Unterseite des Filterkopfes im Fallrohr (Kanalrohr, in dem das 'Schmutzwasser' durch die Filterkörbe nach unten gezogen wird, bevor es durch die Filtermedien gezogen wird) sitzt.

Schmutzansammlug im Filtervlies oder/und Kreiselgehäuse und Rohrstutzen des Pumpenkopfes. Filtermassen und/oder Schläuche verschmutzt.
Schläuche mit der Schlauchbürste säubern. Vlies durch ein neues ersetzen oder durchspülen. Filtermassen in temperiertem Aquariumwasser bzw. Leitungswasser reinigen.

Kreisel und/oder Welle schräg eingebaut, Welle gebrochen,
Gummilager der Welle (schwarzer Stoppel) fehlen, Bajonettverschluss des Kreiselgehäuses (Filterkopf) sitzt nicht richtig
Kreiselgehäuse auseinanderbauen, also den Kreisel entnehmen und defekte oder fehlende Teile ggf. ersetzen. Auf korrekten Sitz von Welle und Bajonettverschluss achten.

Filterbälle im Fallrohr: Transport- oder betriebsbedingt können Filterbälle, Filterigel oder Keramikröhrchen in das Fallrohr gelangen und den Durchfluss erheblich reduzieren.
Filter öffnen, Körbe herausnehmen und Filtermaterial aus dem Fallschacht entfernen, Filterbälle und Filterigel wieder gleichmässig auf dem Behälterboden verteilen. Körbe wieder einsetzen und Filter in Betrieb nehmen.

Absperrhahn (Hähne) zu wenig geöffnet.
ganz öffnen.

Ansaugkorb verstopft durch angesaugte Pflanzenteile etc. Oder das Saugrohr steckt zu tief im Ansaugkorb.
Ansaugkorb reinigen, Saugrohr nur mit sanftem Druck auf den Ansaugkorb stecken.

Filter steht neben oder über dem Aquarium: im Filter bildet sich zu wenig Unterdruck, weshalb Luft gezogen wird. Eigentlich handelt es sich bei Aussenfiltern richtigerweise um 'Stossfilter', nicht 'Saugfilter'. Das Wasser gelangt passiv aus dem Aquarium durch den Gefälleunterschied in den Filter und wird auf der Druckseite wieder ins Aquarium hineingepumpt.
Filter deutlich unterhalb des Wasserspiegels installieren.

Schläuche geknickt
Schlauchschalen für den Bereich rund um die Beckenkante verwenden, geknickten Schlauch ersetzen.

Pumphöhe überschritten oder zu lange Schläuche.
normale Aussenfilter pumpen das Aquariumwasser etwa 1,2 m hoch (Unterschrankhöhe ca. 70 cm + Beckenhöhe Oberkante ca. 50 cm abzüglich Bauhöhe des Filters). Darüber hinaus wird keine oder eine unzureichende Wassermenge gefördert. Zu lange Schlauchleitungen (über 3 m pro Schlauch) vermindern durch Reibung die Leistungsfähigkeit sehr

Leistungsreduzierende Geräte oder Apparate eingebaut
Leistungsreduzierend können sich auswirken: - am Ansaugstutzen angebrachte Vorfilter
    - Oberflächenabsauger
    - T - Abzweigung für UV-Wasserklärer oder Nitratfilter
    - CO2-Reaktoren am Filterauslass
    - verstopfte Düse(n) am Düsenstrahlrohr (Filterauslass) oder Diffusor

Ungeeignetes Filtermaterial bzw. verstopftes Filtermaterial
stark leistungsreduzierende Filtermaterialien im laufenden Betrieb, die sich rasch zusetzen und Leistung wegnehmen
    - stark verdichtete Filterwatte (originales Filtervlies verwenden)
    - stark verdichtete Aktivkohle oder Torf im Filtermassenbehälter (regelmässig austauschen!)
    - zu feinkörniges Filtermaterial, z.B. Aquariumkies oder ausschliessliche Verwendung von Filterperlen führt zu einer raschen Verlegung der Durchlasswege des Wassers. Ebenso kann die komplette Beschickung des Aussenfilters mit blauen Filterschwämmen zu einem erheblichen Leistungsverlust führen (typisches Beispiel: Leistungsabfall etwa 3 Monate nach Installation des Filters).

[2] Filter zieht Luft oder ist undicht

Dichtung am Pumpenkopf verdreht oder defekt.
Dichtung korrekt einsetzen oder tauschen. Defekte Dichtringe erkennt man an feinen Haarrissen, wenn man die Dichtung etwas in die Länge zieht. Nut oder Rille, in der der Dichtring zu liegen kommt, mit einem Wattestäbchen von Verunreinigungen säubern. Lässt sich der Filterkopf nur schwer aufsetzen, den Dichtring in die richtige Position bringen und ev. nass machen bzw. mit Vaseline oder Silikonöl geschmeidiger machen.

Winkelanschlüsse im Pumpenkopf möglicherweise gerissen oder deren Dichtung defekt.
Winkelanschlüsse ausbauen (Abdeckung des Pumpenkopfes entfernen) und auf Haarrisse oder defekte Dichtung prüfen, evtl. ersetzen. Bei Eheim-Filtern kontrollieren, dass sich die weisse Kugel nicht mit einem Fremdkörper verklemmt hat

Schläuche an IN  und OUT vertauscht.
Schläuche korrekt anschliessen.

Ansaugen von Luft oder CO2-Blasen durch zu nahe am Ansaugrohr befindlichen Luftausströmerstein bzw. Kohlendioxid-Quelle.
Ausströmerstein an eine andere Position versetzen, CO2-Blasen nicht direkt in das Ansaugrohr einleiten, ev. die Blasenzahl reduzieren oder einen Micro-Ansauger (Dennerle) zum Zerstäuben der Blasen verwenden.

Wasserstand im Becken unter das Niveau des Ansaugkorbes gefallen bzw. unter einem angebrachten Sicherheitsloch im Ansaugrohr, das das Auslaufen des kompletten Aquariums bei Schlauchbruch verhindern soll.
Wasserstand wieder erhöhen

[3] 'Fische tot' und/oder 'Wasser trüb'

Nitritvergiftung
durch zu schnellen Wechsel des alten Filters gegen den Neuen.
Alten und neuen Filter zunächst 2 Wochen parallel am gleichen Aquarium betreiben oder 1/3 der alten Filtermassen im neuen Filter weiterverwenden. Niemals gleichzeitig auch noch eine Generalreinigung im Aquarium vornehmen, Wasserwechsel und übergenaue Kiesreinigung in der Einlaufphase tunlichst vermeiden! Tägliche Nitritmessung in den ersten beiden Wochen nach dem ersten Fischbesatz oder nach dem Filtertausch ist unbedingt erforderlich!

Wasser trüb
Da im neuen Filtermaterial noch keine ausgeglichene Mikroflora vorliegt, kann es in manchen Fällen zu übermäßiger Vermehrung bestimmter Bakterien kommen, die eine Trübung mit einhergehendem Sauerstoffmangel verursachen können. Diese 'Freiwasserbakterien' übernehmen teilweise Aufgaben der sessilen Filterbakterien bzw. profitieren von Nährstoffüberschüssen und organischen Stoffen, die auf dem normalen Weg der Schadstoffbeseitigung im Filter noch nicht beseitigt werden können. Abhilfe gegen bakteriell bedingte Wassertrübung kann der Zusatz von sog. Aquarium-Startern oder Klarwasserbakterien bringen, z.B. Amtra Clean, sera nitrivec oder JBL Denitrol. Auch schleimartige Überzüge 2-3 Tage nach dem Einlassen des Aquariums an Aquarienscheiben, Kies und Pflanzen werden durch Bakterien verursacht. Diese Biofilme verschwinden später wieder, schaden - so es sich nicht um Schimmel handelt - dem Aquarium nicht und werden später von Saugwelsen und Schnecken beständig abgeraspelt und gefressen.

[4] Filter läuft nicht

Kreisel und/oder Welle defekt

Hin und wieder benötigt der Kreisel einen kleinen 'Schubs' (bei Ersteinsatz, nach dem Reinigen des Filters und kaltem Pumpenkopf), um den Widerstand feinster Ablagerungen (oder bei Neukauf: des Silikonöls) zu überwinden. Später kanns vorkommen, dass sich in der Magnetenkammer eine Luftblase befindet und der Antriebsmagnet trocken läuft und kein Wasser ziehen kann. In diesem Fall hilft es, wenn man den Filter etwa 45 ° kippt, damit das Antriebsrad in Kontakt zum Filterwasser kommt. Nach ein paar mal vorsichtigem Schütteln und Wackeln sind auch die letzten Luftblasen aus dem Filter rausbefördert worden, und der Filter läuft wieder leise wie gewohnt.

Kein Wasser im Filter:
Bei einem selbstansaugenden Filter (Bauserie Eheim professionel II) den vorgesehenen Knopf am Pumpendeckel reindrücken und auslassen - das Wasser beginnt dann selbständig zu fliessen und füllt den Filtertopf. Zum Austreiben der Luft aus dem Austrittsschlauch benötigt der Filter einige Zeit, in der in der Pumpenradkammer eingschlossene Luftblasen die Leistung erheblich reduzieren können. In diesem Fall den Filter solange etwas schräg halten, bis der Wasserstrom die Luft aus dem Austrittsschlauch hinausbefördert hat. Nachträgliche mahlende Geräusche sind auf Restluftblasen im Filtermaterial zurückzuführen - sie schaden dem Gerät nicht, wenn nicht die Ursache in einem permanenten Lufteintrag durch z.B. fehlende Filterkopfdichtung oder einen Ausströmerstein (Luftpumpe) nahe dem Ansaugrohr zu suchen ist.
Bei einem nicht selbstansaugenden Filter kann man mit zwei Methoden vorgehen:
    - zuerst den zulaufenden Schlauch durch Ansaugen (Ansaughilfe, Mund) mit Wasser füllen und dann rasch auf den IN-Stutzen des Filters aufstecken. Filter vollaufen lassen und nach oben beschriebener Methode den Auslaufschlauch füllen lassen bzw. die Restluftblasen auspumpen lassen.

    - den Filter selber bereits in der Badewanne mit Wasser soweit füllen, dass der Pumpenkopf aufgesetzt werden kann. Bei den JBL Aussenfiltern kann man mit einer Schraubenöffnung am Pumpenkopf den Filter wirklich ganz mit Wasser füllen und verbliebene Luftblasen entweichen lassen. Anschliessend den zulaufenden Schlauch durch Ansaugen mit Wasser füllen und rasch auf den IN-Stutzen des Filters aufstecken. Absperrhahn des ablaufenden Schlauches öffnen, Filter einstecken und ev. durch leichtes Schräghalten des laufenden Filters letzte Luftblasen aus dem Filter entfernen.
    Das Füllen des Filters mit Wasser darf nur im ausgeschalteten Zustand erfolgen.

Absperrhähne sind nicht geöffnet
Absperrhähne öffnen (JBL-Filter) bzw. Adapter mit wassergefüllten Schläuchen (Eheim professionel II) auf den Filterkopf setzen und mit dem Hebel verriegeln. Vorsicht: beim Eheim-Filter den roten Zapfen am Schlauchadapter im wassergefüllten Zustand (Ansaugschlauch und Austrittsschlauch wasserführend) niemals in seiner Position verändern - dadurch werden die Kugelhähne im Inneren des Adapters geöffnet, eine kleine Überschwemmung kann die Folge sein.

Nach dem kurzfristigen Ausschalten während der Fütterung oder dem Teilwasserwechsel oder Arbeiten im Becken läuft der Filter nicht mehr an, obwohl Strom vorhanden ist.
Das Antriebsrad hat sich im Führungsschacht in einer Schicht aus Bakterienplaque und feinen Mulmpartikeln während der Betriebsunterbrechung festgesetzt. Abhilfe: Magnet, Flügelrad und Führungsschacht des Magneten reinigen (Zahnbürste, Wattestäbchen).

Fehlende Stromzufuhr
Sicherstellen, dass der Filter mit einer stromführenden Steckdose verbunden ist.

[5]Filter fördert nach Reinigung kein Wasser
Luft entweicht nicht aus dem Kreiselgehäuse bzw. Filtertopf
Absperrhähne an IN und OUT schließen. Schlauch an OUT entfernen und komplett leeren, dann wieder installieren. Absperrhahn an OUT öffnen und dann Absperrhahn an IN öffnen. Nun sollte hörbar Wasser in den Filter laufen. Wenn Wasser im Schlauch OUT sichbar wird, den Filter mit dem Stromnetz verbinden. Führt diese Methode zu keinem Erfolg, Filter und Schläuche komplett leeren und nach Gebrauchsanleitung oder dieser Anleitung verfahren.

[6]Anmerkung zur Leistung von Aussenfiltern
Die auf dem Typenschild angegebene Literleistung bezieht sich auf den Leerlauf der Pumpe ohne Schläuche, Filtermassen, Filtertopf und ohne Überwindung eines Niveauunterschiedes (Pumphöhe). Im Prinzip erreicht man diese Literleistung nur, wenn man den Filterkopf IM Aquarium selber betreiben würde, was theoretisch aufgrund des kunstharzvergossenen Motors möglich ist. Diese Nennleistung reduziert sich im Betrieb mit Filtermassen und Schläuchen um 30 bis 50 % auf markentypische Werte. Bei den JBL Aussenfiltern CP 120 sind das ca. 300 l/h, CP 250 ca. 360 l/h und CP 500 ca. 850 l/h.
Bei den Eheim professionel II Filtern finden sich zwei Leistungsangaben: zum einen die Literleistung pro Stunde, z.B. Eheim 2028 1.050 Liter/Stunde, die der Leerlaufleistung des Filters entspricht. Diese Angabe findet sich auf der Verpackung des Filters. Dann findet sich noch seitlich am Pumpendeckel die Angabe der tatsächlichen Leistung im laufenden Betrieb, beim Eheim 2028 sind das 750 Liter/Stunde, also etwa 70 % der Nennleistung. Man könnte mit diesem Modell theoretisch ein Aquarium von etwa 350 - 700 Liter (1 bis 1,5 facher Durchsatz der Wassermenge des Aquariums/Stunde) betreiben. Eheim empfiehlt diesen Filter für Becken von 350 - 600 Liter. Für diese Größen dürfte bei Verwendung eines guten Filtermaterials und normalem Fischbesatz die biologische Filterung gewährleistet sein. In der Praxis kann es in einem 500 Liter Becken durchaus notwendig sein, zusätzlich zum Aussenfilter noch einen Innenfilter als Schnellfilter zu installieren, um bei stark gründelnden Fischarten eine Entfernung vorhandener Schwebestoffe aus dem Wasserkörper zu erreichen.

Richtig ausgewählt hat man den Filter, wenn der Wasserinhalt des Aquariums rechnerisch 1 - 1,5 mal pro Stunde durch den Filter läuft. Dieser Wert ist für schwach besetzte Aquarien mit prächtigem Pflanzenwuchs emfehlenswert, in der Praxis und bei überbesetzten Becken kann die Wahl des nächststärkeren Filtermodelles ebenfalls ein richtiger Weg sein.

[7]Die Aufgaben des Aussenfilters
Leider verlassen sich viele Aquarianer noch immer auf die Filterstömung als Sauerstoffproduzenten für das Aquarium. Das ist nicht die Aufgabe des Filters, höchstens eine Zusatzfunktion. Wenn man sich darauf verlässt, dass der Filter für den Gasaustausch an der Wasseroberfläche sorgt, kann sich jedoch recht schnell bei Ausfall oder Nachlassen der Filterströmung Sauerstoffmangel einstellen. Das austretende Wasser aus dem Filter ist praktisch sauerstofffrei - Filterbakterien haben den enthaltenen Sauerstoff für ihre Stoffwechselvorgänge verbraucht. Allein die Oberflächenströmung, die der Filter verursacht, ist für den Gasaustausch, also CO2-Austrieb und O2-Aufnahme verantwortlich. Stellt sich also permanent Sauerstoffmangel ein, kann man den Filterauslauf über dem Wasserspiegel installieren und das gefilterte Wasser ins Aquarium plätschern lassen. Auf diesem Weg verzichtet man allerdings auf das 'Gratis-CO2' der Filterbakterien und bewirkt auch eine schlechtere Versorgung der Pflanzen mit gelöstem CO2, das durch die heftigere Wasserbewegung 'ausgetrieben' wird.

Die Hauptaufgaben eines Aussenfilters:
- Bereitstellung eines möglichst grossen Volumens zur Aufnahme der verschiedenen Filtermedien, um je nach Verwendungszweck mechanische, biologische oder chemische Filterwirkungen zu erreichen.
    Mechanisch: ausfiltern von sichtbaren Schwebstoffen
    Biologisch: Abwicklung des Stickstoffkreislaufes (Nitrifizierung) incl. Denitrifizierung in biologischen Langsamstfiltern
    Chemisch: Abgabe von Huminsäuren oder Gerbstoffen (Torffilterung) bzw. Aufnahme von Farbstoffen, Giftstoffen, Phosphaten, Nitraten, Silikaten oder Salzen mit hilfe von absorbierenden Filtermaterialien (Kunstharze, Aktivkohle, Zeolithe, Phosphat- oder Nitratabsorber).
- Bereitstellung eines leistungsfähigen Motors, um einen anforderungsbedingten Mindestdurchsatz bei teilweise verschmutzten Filtermaterial sicherzustellen und eine lange Standzeit des Filters zu ermöglichen und einen leistungsfähigen Abbau von Stoffwechselprodukten im Aquariumwasser sicherzustellen.
- Betrieb der Filtereinheit im geschlossenen Kreislauf ausserhalb des Beckens, um bei Wartungsarbeiten möglichst wenig störend im Aquarium zu hantieren

Zusatzaufgaben des Aussenfilters:
- Sicherstellung des Gasaustausches durch die Filterströmung (CO2-Austrieb, Sauerstoffaufnahme)
- Betrieb angeschlossener Apparate oder Geräte, wie z.B. Oberflächenabsauger, Diffusor, Ausströmerleiste, Lilly Pipe, CO2-Reaktoren, Flipper oder Spiralen, Aufnahme von zerstäubtem CO2 mittels Micro-Ansauger,  nachgeschalteter oder per T-Stück abgezweigter UV-Wasserklärer, Durchlaufheizer oder Nitratfilter, Betrieb von Bodenflutern in 'Doppelten Böden'
- Heizung und Temperaturanzeige des Aquariumwassers bei Thermofiltern mit eingebauter Heizspirale.

[8]Notwendige vorhandene Angaben auf dem Aussenfilter:
Auf dem Pumpenkopf sollte angebeben sein
- Name des Herstellers, Filtertyps, Bestell-Nummer, Serie
- Angabe der Leistung im laufenden Betrieb (l/Std.)
- benötigte Netzspannung (V~), Frequenz des Elektromotors (Hz), Leistungsaufnahme des Aussenfilters (W)
- Sicherheitsstufe (IP 44), Prüfzeichen (GS, VDE, CE)

[9] Der Aussenfilter macht klappernde Geräusche
- Filterbälle rollen im Filtermassenbehälter herum, Filtermaterial (Tonröhrchen) im Fallrohr
- Antriebsmagnet hat einen Haarriss oder Sprung, Flügelrad gebrochen
- ein falscher Antriebsmagnet eines anderen Modelles wurde irrtümlich eingebaut
- Achse sitzt nicht korrekt in den Gummi-Lagern
- Achse erzeugt durch Abrieb (nach etwa 3 Jahren) eine Unwucht des Magneten
- ein Gummilager fehlt
- Verschlussdeckel des Antriebsmagneten sitzt nicht richtig oder ist beschädigt (Flügel)
- feiner Sand, ein Metallteilchen eines Stahlwolleschwämmchens oder ein anderer Fremdkörper wurde angesaugt und verklemmt den Magneten
- der Filter bekommt zu wenig Wasser (geknickte Schläuche, zugesetztes Filtermaterial, Absperrhähne geschlossen)
- der Filter ist einmal länger als 2 Stunden trockengelaufen und der Führungsschacht des Antriebsrades hat sich durch die Motorwärme verzogen


Impressum | Gruppen | Team | Nutzungsbestimmungen  Zierfischforum.at Letzte Themen RSS feed | Zierfischforum.eu
Aquarium-Datenbank 2005 | Aquarium-Datenbank 2006 | Aquarium-Datenbank 2007

Powered by phpBB © phpBB Group
© 2003-2016 Zierfischforum.at