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[Gastbeitrag] Warum Aquarienchemie?
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Auf Beitrag antworten    Zierfischforum.at Foren-Übersicht -> Wasserwerte, Wasserchemie, physikalische Zusammenhänge
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Uwi
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BeitragBeitrag #41 vom 17.04.2014 - 14:42  Titel:  

Hallo! Als wir nach der Wende in das kalte Wasser geworfen wurden, kamen neben neuster Aquarientechnik, auch "Wundermittel" für das Wasser auf. Um diese Zeit habe ich es natürlich angewendet und mir gedacht, tust Deinen Fischen was Gutes. Mit der Zeit wurde alles teurer und ich sparte an den Mitteln, besinnte mich wieder auf meine Tugend, Verhalten der Fische beobachten. So ist es nun bis heute geblieben.
Ehrlich geschrieben, wüsste ich nicht, wenn ein Werte nicht stimmt, was da zutun ist. Ich weiss aber, was ich tun muss, wenn sich ein Fisch unarttypisch verhält.
Gruß Uwi



BernhardFJ
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BeitragBeitrag #42 vom 24.05.2014 - 22:53  Titel:  Wasserchemie

Dieser Artikel gibt mir innere Genugtuung, da er den Nagel auf den Kopf trifft. Diese ewige Fragerei bei einem Problem von "Experten" nach allen möglichen Wasserwerten hat mich zwischenzeitlich dazu veranlaßt keine Fragen mehr zu stellen. Ich habe doch kein Labor und denke auch nicht daran ein wasseranalytiker zu werden. Das Verhalten der Fische und Pflanzen sagt mehr als alle Wassertests.
helmut256
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BeitragBeitrag #43 vom 26.05.2014 - 08:34  Titel:  

servus,

na dann grtauliere ich dir bernhard zu deiner aussergewöhnlich guten beobachtungsgabe. Alles klar!
du hast schon recht mit deiner beobachtung, daß bei allen möglichen oder unmöglichen gelegenheiten nach den wasserwerten gefragt wird und meist ist es total unnötig.
aber als gewissenhafter aquarianer sollte man zumindest die grundwerte kennen, die in dem wasser des aquariums herrschen.
kh, ph, po4, no3 fe und natürlich temp.

nicht mehr ganz so einfach wirds aber, wenn man ein meerwaserbecken pflegt, da gehts immer nur um passende wasserwerte.
da sollten gewisse grundparameter schon eingehalten werden und es sind doch um einige mehr als in der sw aquaristik.

also fazit von mir
beobachtung und interpretieren vom verhalten sind die eine sache, die wasserwerte aber zu kennen und richtig einzustellen, sind die andere.
beides zusammen führt zum erfolg.
natürlich brauchts auch ein bissl verständnis bzgl. wasserchemie. Satt und zufrieden
eumel6
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BeitragBeitrag #44 vom 26.05.2014 - 14:12  Titel:  

Hi,

Zitat:
Dieser Artikel gibt mir innere Genugtuung, da er den Nagel auf den Kopf trifft. Diese ewige Fragerei bei einem Problem von "Experten" nach allen möglichen Wasserwerten hat mich zwischenzeitlich dazu veranlaßt keine Fragen mehr zu stellen. Ich habe doch kein Labor und denke auch nicht daran ein wasseranalytiker zu werden. Das Verhalten der Fische und Pflanzen sagt mehr als alle Wassertests.

Wieder jemand, der mit dem mainstream mitschwimmen möchte und sich dadurch profilieren möchte.
Frei nach der Devise:
Ich verstehe es nicht.
Ich will es nicht verstehen.
Und weil ich es nicht verstehen will oder kann, ist es Mist.

Wenn die Möglichkeit besteht, Messwerte zu erheben, warum soll das nicht genutzt werden.
Zitat:
beobachtung und interpretieren vom verhalten sind die eine sache, die wasserwerte aber zu kennen und richtig einzustellen, sind die andere.
beides zusammen führt zum erfolg.

Rolle und Bedeutung der Aquarienchemie wird in den deutschen Foren immer mehr runtergespielt.
Jeder Fisch(Ausnahme ein paar Spezialisten) geht in jedem Wasser. Jüngst grünes Licht für Tanganjika-Buntbarsche bei pH 7 GH 3 und KH 3
Zitat:
Ehrlich geschrieben, wüsste ich nicht, wenn ein Werte nicht stimmt, was da zutun ist.


Wenn du nicht weißt, wie du den Parameter Temperatur erhöhst, weil du nicht weißt wie ein Regelheizer funktioniert
- lass die Aquaristik sein
Wenn du nicht weißt, dass man den Nitratwert durch häufigere Wasserwechsel mit nitratärmeren Leitungswasser senken kann
- lass die Aquaristik
wenn du nicht weißt, dass man bei Sauerstoffmangel vielleicht mittels Durchlüftung Sauerstoff zuführen kann
- lass die Aquaristik sein
gruß jo
BernhardFJ
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BeitragBeitrag #45 vom 26.05.2014 - 15:08  Titel:  

Danke für Deine dümmlichen Antworten, ich betreibe Aquaristik länger als Du lebst. Mir gehen nur die selbsternannten Experten wie Du offensichtlich einer bist mit Deinem lehrerhaften arroganten Verhalten zunehmend auf die Nerven. In Deinen nur noch in eine sture Richtung schauenden Augen kann wohl Aquaristik nur noch der betreiben, der ein professionelles Heimlabor besitzt und ein Hochschulstudium in Chemie abgeschlossen hat. Es geht auch sehr gut mit normalen Verstand und entsprechender Beobachtungsgabe.
helmut256
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BeitragBeitrag #46 vom 26.05.2014 - 16:24  Titel:  

servus bernhard,

was ich mich frage, wenn du ein aussergewöhnliches verhalten deiner fische/pflanzen feststellst, was unternimmst du dann? steckst du den finger ins becken und kostest mal kurz und weisst dann bescheid an was es fehlt oder mangelt?
oder ist da der moment bei dir gekommen wo du dir denkst, ok es könnte das oder das problem sein und überprüfst deine vermutung mittels eines wassertests.
normalen verstand und beobachtungsgabe kann ich für mich, ohne überheblich wirken zu wollen, in anspruch nehmen. auch betreibe ich schon ein paar jährchen die süßwasser aquaristik aber so gut bin ich nicht, daß ich nur durchs hineinschauen probleme interpretieren kann, die evtl. nur durch einen wassertest aufschluß geben. Zwinker

@jo,
im prinzip bin ich bei dir, aber den letzten absatz hättest dir sparen können.
Fryday
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BeitragBeitrag #47 vom 26.05.2014 - 22:38  Titel:  

Hallo,

Zitiertes Original-Posting ansehenhelmut256 meint:
auch betreibe ich schon ein paar jährchen die süßwasser aquaristik aber so gut bin ich nicht, daß ich nur durchs hineinschauen probleme interpretieren kann, die evtl. nur durch einen wassertest aufschluß geben. Zwinker.


interessanterweise ist man nicht in der Lage aus der Schilderung von Wasserwerten ein Aquarium trefflich beurteilen zu können ohne es zu sehen und nur sehr selten konnten die Wasserwerte bisher bei Problemfindungen wirklich helfen. In Ausnahmen ja, wenn die Werte extrem außer Kurs lagen, nicht aber wenn sie im üblichen Bereich liegen.

Der echte Nutzwert der chemischen Wasserwerte (nicht die Temperatur) ist deutlich geringer als es mancher darstellen möchte. Wer meint dass es anders wäre, wird zu erklären haben, warum diejenigen, die eine intensive Aquaristik mit vielen Aquarien betreiben und dabei viele und anspruchsvolle Fische züchten, so gut wie gar nichts messen außer Temperatur und vielleicht mal die Leitfähigkeit und pH. Letzteres oft auch nicht wirklich oft.

Wenn die großen Wasserwertefreunde mit ihren Ansagen Recht hätten, dürfte das so nicht funktionieren. Tut es aber und zwar schon lange und sehr sicher. Genau an der Stelle wird vieles deutlich und ich persöhlich halte mich mehr an Leute die viel und intensiv machen und nicht an diejenigen, die nur viel und intensiv reden bzw. schreiben.
BernhardFJ
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BeitragBeitrag #48 vom 26.05.2014 - 23:16  Titel:  

Genau das ist der Punkt den hier Olaf anspricht. Wenn z.Bsp. Der Nitrit zu hoch ist sehe ich das sehr deutlich am Verhalten der Fische, der Nitrit Test gibt mir dann zwar die Bestätigung aber die Ursache muss ich selbst beseitigen, und vieles mehr. Die Ferndiagnostiker die bei einem vorgetragenen Problem erst mal 10 Wasserwerte verlangen, die oft der Normalaquarianer gar nicht zur Hand hat, bis hin die Werte vom örtlichen Leitungswasserwasserlieferant per Internet odersonstwie abzufragen, um damit eine pseudokompetenz vorzutäuschen tun mir leid. Als mir neulich mein KH Wert und im Verbund der PH deutlich abgesunken ist, kam Keiner der Wasserexperten auf den Gedanken, dass dies mit einer extremen Schneckenpopulation zu tun haben könnte, die beim bau ihrer Häuschen dem Wasser die Härte entzogen. Nein ich sollte tausend Wasserwerte liefern die man dann untereinander heftig diskutierte. Als ich die Blasenschneckenplage beseitigte war alles wieder im. Lot. Dann mußte ich mir
noch den Vorwurf gefallen lassen, dass ich das ja nicht erwähnt hätte.
Fazit, beobachte Deine Fische und das Wachstum Deiner Pflanzen und schenke den Wasserwerten nicht eine übermäßige Beachtung. Jedes Becken ist anders.
helmut256
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BeitragBeitrag #49 vom 27.05.2014 - 08:28  Titel:  

es ist eben ein bissl schwierig die situation zu beurteilen wenn man schon sehr lang aquarianer ist und sein oder seine becken sozusagen im kleinen finger hat.
in meinem süßwasserbecken hab ich auch schon ewig nimmer gemessen, weil es schon seit jahren funktioniert und würde irgendwo der hund drin sein, würde ich auch nicht messen, sondern nachdenken, was ich in letzter zeit anders gemacht habe als zuvor und dann reagieren.

um deine aussage zu bestätigen,
ich pflege seit jahren in einem 550 liter becken 7 grosse geophagus red head.
bepflanzt ist das becken mit grossen anubiastöcken.
gedüngt wird mit profito.
die anubien stehen ausserordentlich gut, kein algenwachstum oder ähnliches.
in letzter zeit ist auf einigen blättern eine mechanische abnützung zu sehen.
als ehemaliger scaper und pflanzenpfleger kam mir natürlich sofort in den sinn, das kann nur magnesiummangel oder kaliummangel sein, evtl fehlt auch fe.
Alles klar!
naja, man sollte sich auch erinnern, daß man vor einigen monaten ein paar junge ancistren eingesetzt hat, nur so zum spaß, weil man eben schon lang keine mehr pflegte. die sind nun halbstarke pflanzenraspler geworden und nehmen sich ab und zu ein paar anubienblätter zur brust.

vllt bin ich durch die meerwasseraquaristik wieder den wasserwerten hörig geworden, wobei es da bei problemen auch nicht immer daran liegt.

es ist halt immer einfach, wenn alles funktioniert, daß man sagt, die werte sind mir wurscht, ich beobachte und deute und reagiere.

das hat jetzt aber nix mit der grundproblematik zu tun, daß von den eifrigen forumschreibern immer nach den wasserwerten gefragt wird, wenn sich wieder mal ein hilfesuchendes opfer findet.
das sind die theoretiker, die vllt nicht mal ein aquarium besitzen oder schon lang keines mehr haben und ihr wissen nur aus büchern oder internet beziehen.
BernhardFJ
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BeitragBeitrag #50 vom 27.05.2014 - 10:20  Titel:  

Völlig richtig, Hilfesuchenden Opfer, das trifft den Kern.
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