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Duras
Wasserfloh
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BeitragBeitrag #201 vom 09.06.2014 - 13:43  Titel:  

Hi,

Also was ich immer erlebe, dass die Verkäufer es gut meinen, aber leider selber nur wenig Erfahrung oder Fachwissen haben.
Gerade in grösseren Zoogeschäften, Gartencenter oder Baumärkten ist oft nur eine Person, die ein wenig Ahnung hat. Ist derjenige nicht im Haus, siehts schon schlecht aus.

Das Verkäufer gezielt täuschen kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Gerade in kleineren Städten sind solche Läden schnell verrufen.

Gruss
Sascha



Fryday
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BeitragBeitrag #202 vom 09.06.2014 - 14:57  Titel:  

Hallo,

Zitiertes Original-Posting ansehenDuras meint:

Also was ich immer erlebe, dass die Verkäufer es gut meinen, aber leider selber nur wenig Erfahrung oder Fachwissen haben.
Gerade in grösseren Zoogeschäften, Gartencenter oder Baumärkten ist oft nur eine Person, die ein wenig Ahnung hat. Ist derjenige nicht im Haus, siehts schon schlecht aus.


exakt. Läden mit dieser Eistellung halten sich nicht, egal welche Branche. Einzig im Internet mit den Shops kann so etwas gehen, aber auch da spricht es sich ganz schnell rum, wenn es mit einem Anbieter Ärger gibt. Das geht ja inzwischen soweit, dass die Kunden ihre Fehler den Händerln unterschieben und die Händler dem ausgeliefert sind, die Sachlage also eher umgekehrt ist.

Händler empfehlen natürlich häufig anders als es in Internetforen gehandhabt wird. In Foren gilt es als chique, schlau und besonders aufgeklärt, wenn man die Ansage "keine Chemie" vor sich herschiebt. Das ist natürlich erst einmal eine sehr dumme Haltung, denn alles ist Chemie, vom Wasser über Futter bis hin zu Pflanzen und Tieren. Ohne Chemie wäre nichts da. Auch können bewusst eingesetzte chemische Änderungen des Wassers sehr positiv sein, z.B. durchaus auch ein Salzeinsatz oder Aufhärtung oder Aufweichung mit pH-Änderung. Auch das ist Chemie.
Der fast schon militante Vorsatz "keine Chemie" ist deshalb einfach nur dumm, weil auf Prinzipien beruhend und nicht rational auf einer Sachlage.

Der Händler agiert, sofern er sie hat, aus Erfahrung und was er erlebt und was ihm geschildert wird und womit er Erfolge hat, muss nicht dekungsgleich mit dem sein was in Foren geschrieben wird. Zum Beispiel läst sich bakterielle Wassertrübung oft genau nicht durch Wasserwechsel bekämpfen, man heizt sie dadurch sogar noch an. Da ist eine UV-Lampe sehr wohl sehr gut. Ein paar Stunden laufen lassen und die Trübung ist weg. Das 2 bis 3 Tage hintereinander und das Thema ist durch.

Ich gehe im übrigen davon aus, dass in Foren mindestens so viel Unfug geschrieben wird (sh. "keine Chemie"), wie in schlechten Zoohandlungen.
Einfach weil in Foren mit idealisierter Weltanschauung hausiert wird und nicht aus praktischer Erfahrung Sachkenntnis. Leider klingen die dummen weltanschaulichen Darlegungen häufig sehr gut "größere Aquarien sind immer besser", hingegen ist die Tatsache oft sperrig und wird deshalb abgelehnt.
BernhardFJ
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BeitragBeitrag #203 vom 09.06.2014 - 16:26  Titel:  

Ich gebe Olaf völlig recht, manchmal muss man etwas nachhelfen mit Chemie weil das Aquarium dies alleine nicht schafft. Immer nur Wasserwechsel, und nochmal Wasserwechsel bis alle Bakterien weggespült wurden, kanns ja auch nicht sein. Beim Einsatz von Algenmitteln bin ich auch ein Antichcheminist. Auch bei Medikamenten sollte erst die Ursache beseitigt werden bevor man zu den Mittelchen greift, denn oft ist es so, was für das Eine gut ist schädigt oft das Andere. Aber bei bakterieller Wassertrübung für einige Stunden am Tag einen UVC Klärer Laufen lassen hilft mehr als die oft empfohlenen Ständigen WW. Auch die Zugabe von Aufhärtungsmittel, wenn notwendig, um evt. den PH Wert zu stabilisieren ist nicht verkehrt.
Viele Grüsse
Duras
Wasserfloh
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BeitragBeitrag #204 vom 09.06.2014 - 17:27  Titel:  

Hi,

UVC-Klärer kann aber auch nach hinten losgehen. Ich würde mir z.B. keine Jungtiere von jemandem holen, der einen UVC-Klärer benutzt. Die Tiere sind mit vielen Keimen nicht in verbindung gekommen, die wahrscheinlich in meinen Aquarien in Massen vorhanden sind. Ausserdem ist das eine recht teure Sache, nur um ein wenig Trübung aus dem Aquarium zu bekommen.

Von welchen Wassertrübungen reden wir hier? Ich kenne sowas gerade bei frisch aufgesetzten Aquarien. Bei ständigen Trübungen würde ich nach der Ursache suchen. Das kann ja nicht normal sein. Ich kenne zumindest kein Aquarium, wo sowas ständig vorkommt und hier gleich einen UVC-Klärer zu empfehlen, der dann die nächsten 20 Jahre im Schrank liegt, halte ich für falsch.
Das Gerät mag seine Vorteile haben, aber ein Normalaquarianer braucht sowas auch nicht.
Algenmittel würde ich nie verwenden. Wogegen auch? Ein Algenproblem ist damit vielleicht kurzfrisstig gelöst, aber ist die Ursache nicht behoben, kommen die Algen auch wieder. Davon abgesehen, dass einige Algenmittel eine Menge Kupfer enthalten, die ja wieder ein ganz anderes Problem verursachen.

Nochmal zu den Händlern. Ich kann da allerdings auch einige Sachen vollkommen verstehen. Wenn jemand ein neues Aquarium aufgestellt hat und nun Nitritprobleme hat, so kann man ihm zwar sagen, dass tägliche Wasserwechsel Abhilfe schaffen. ABER erstens habe ich daran kein Geld verdient und zweitens würde ich einem Kunden doch da auch eher die einfachere Methode vorschlagen und ein paar Bakterien verkaufen. Das heisst, wenn diese auch wirklich was bringen. Selber hab ich die noch nicht getestet. So gesehen hat der Händler ja auch nicht falsch beraten.

Gruss
Sascha
BernhardFJ
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BeitragBeitrag #205 vom 09.06.2014 - 18:04  Titel:  

Ein UVC Klärer permanent Laufen zu lassen wäre auch falsch da dieser auch positive Eigenschaften nicht von Negativen ,auch im Dünger, eliminiert. Bei mir läuft er täglich 4 Stunden durch eine Zeitschaltuhr gesteuert und das ist gut so. Keine Probleme mit irgendwelchen Krankheiten und Algen etc. Er vernichtet zwar keine Algen wenn diese bereits vorhanden sind, lässt aber auch keine Schwebealgen erst aufkommen.
Ach ja, diese Bakterien in den Döschen oder x Millionen und so in den Starteflaschen, Sie verhindern auch nicht den Nitritpik und die Grünalgen bei der Neueinrichtung. Die Geduld bis das Becken eingelaufen ist sollte jeder besser selbst aufbringen als zu den starterbakterien greifen damit der Händler schneller Die Fische verkaufen kann. Geht selten gut. Wem die Grünalgen zu Beginn stören hole sich Amanogarnelen (1Stück je 10 Liter) und die Grünalgen werden restlos gefressen.
Ganz auf natürliche Weise.

Viele Grüsse
Fryday
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BeitragBeitrag #206 vom 09.06.2014 - 18:13  Titel:  

Hallo,

Zitiertes Original-Posting ansehenDuras meint:
UVC-Klärer kann aber auch nach hinten losgehen. Ich würde mir z.B. keine Jungtiere von jemandem holen, der einen UVC-Klärer benutzt. Die Tiere sind mit vielen Keimen nicht in verbindung gekommen, die wahrscheinlich in meinen Aquarien in Massen vorhanden sind. Ausserdem ist das eine recht teure Sache, nur um ein wenig Trübung aus dem Aquarium zu bekommen.


ich schrieb ja ausdrücklich nicht von Dauerbetrieb. Und wenn (Jung)Fische in bakteriell getrübtem Wasser stehen, ist Flossenklemmen und Abgang nicht weit.

Leider ist es nicht so, dass man eine bakterielle Trübung mal eben mit Wasserwechsel rausbekommt. Man heizt sie teilweise sogar noch an. Weniger füttern ist gerade bei Jungfischen auch nicht der Bringer. Man muss oft mehr füttern als sie fressen, da sie nich aktiv jagen und eher aus der Deckung heraus fressen. Das Futter muss also bei ihnen vorbeihoppeln und viel Futter stirbt ohne das es gefressen wurde.

[quote]Von welchen Wassertrübungen reden wir hier? Ich kenne sowas gerade bei frisch aufgesetzten Aquarien. Bei ständigen Trübungen würde ich nach der Ursache suchen.[quote]

ich meine bakterielle Trübung. Was wir sehen sind zwar keine Bakterien, die sind zu klein, es sind deren Fressfeinde. Die vermehren sich weil es viele Bakterien gibt. Die Ursache zu finden ist müßig, mehr Vermutungen als echtes Wissen. Es macht deshalb mehr Sinn sich darauf zu beschränken es loszuwerden. Mit UV geht das sicher und schnell.

Zitat:
Das kann ja nicht normal sein. Ich kenne zumindest kein Aquarium, wo sowas ständig vorkommt und hier gleich einen UVC-Klärer zu empfehlen, der dann die nächsten 20 Jahre im Schrank liegt, halte ich für falsch.


Hat sich jedoch bei einer intensiveren Aquaristik als richtig und sinnvoll erwiesen. Der kostet einmal Geld, hält aber ewig und wenn man ihn mal braucht hat man ihn. Das sind so Investitionen deren Sinn man erkennt, wenn man ihn brauchte und nicht hatte.

Zitat:
Das Gerät mag seine Vorteile haben, aber ein Normalaquarianer braucht sowas auch nicht.


Für ein bis drei Aquarien ohne züchterische Ambitionen sicherlich nicht.

Zitat:
Algenmittel würde ich nie verwenden. Wogegen auch? Ein Algenproblem ist damit vielleicht kurzfrisstig gelöst, aber ist die Ursache nicht behoben, kommen die Algen auch wieder. Davon abgesehen, dass einige Algenmittel eine Menge Kupfer enthalten, die ja wieder ein ganz anderes Problem verursachen.


Algen sitze ich aus.

Zitat:
Nochmal zu den Händlern. Ich kann da allerdings auch einige Sachen vollkommen verstehen. Wenn jemand ein neues Aquarium aufgestellt hat und nun Nitritprobleme hat, so kann man ihm zwar sagen, dass tägliche Wasserwechsel Abhilfe schaffen. ABER erstens habe ich daran kein Geld verdient und zweitens würde ich einem Kunden doch da auch eher die einfachere Methode vorschlagen und ein paar Bakterien verkaufen. Das heisst, wenn diese auch wirklich was bringen. Selber hab ich die noch nicht getestet. So gesehen hat der Händler ja auch nicht falsch beraten.


Diese Bakterienstarter können helfen, müssen aber nicht. Schaden werden sie auch nicht. Ich emfpehle sie nicht, aber wenn einer sie verwendet würde ich davon nicht abraten, nur weil es ein käufliches Produkt war. Ich habe allerdings den Eindruck, dass es viele Leute gibt, die ziemlich Vorurteile gegenüber allem haben was käuflich ist. Das ist m.E. genauso daneben wie das Verkaufen von Quatsch nur um des Profits Willen.
Duras
Wasserfloh
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BeitragBeitrag #207 vom 10.06.2014 - 00:04  Titel:  

Zitiertes Original-Posting ansehenBernhardFJ meint:
....Bei mir läuft er täglich 4 Stunden durch eine Zeitschaltuhr gesteuert und das ist gut so. Keine Probleme mit irgendwelchen Krankheiten und Algen etc. Er vernichtet zwar keine Algen wenn diese bereits vorhanden sind, lässt aber auch keine Schwebealgen erst aufkommen.
Ach ja, diese Bakterien in den Döschen oder x Millionen und so in den Starteflaschen, Sie verhindern auch nicht den Nitritpik und die Grünalgen bei der Neueinrichtung. Die Geduld bis das Becken eingelaufen ist sollte jeder besser selbst aufbringen als zu den starterbakterien greifen damit der Händler schneller Die Fische verkaufen kann. Geht selten gut. Wem die Grünalgen zu Beginn stören hole sich Amanogarnelen (1Stück je 10 Liter) und die Grünalgen werden restlos gefressen.
Ganz auf natürliche Weise.

Viele Grüsse


Hi,

Bei mir läuft kein UVC-Klärer und ich habe keine Algen, Krankheiten etc.

Die Starterbakterien funktionieren wohl oft nicht, was an falscher Lagerung liegen kann. Soll aber auch welche geben, die funktionieren. Aber egal, brauchen tut die niemand.
Ich besetze meine Becken schon am ersten Tag. Was soll da auch passieren? Wenn man das Becken langsam besetzt, bekommt man auch kein Nitritproblem. Wenn man 6 Wochen wartet und dann einen Haufen Fische einsetzt, wird man genauso Probeme bekommen, als wenn man das am ersten Tag macht. Langsam besetzen ist hier die Lösung.

Ja, Tiere holen, um Probleme zu lösen ist auf alle Fälle eine gute Idee. Was mache ich dann nur mit den Garnelen? Ich persönlich kauf mir da lieber ein paar mehr schnellwachsende Pflanzen und habe erst garkein Algenproblem, bevor ich mir Tiere hole, die ich garnicht haben will.

Also, ich kenne Leute, die züchten seid 20 Jahren Diskusfische, afrikanische Buntbarsche, Bettawildformen, Channas, Zwergbuntbarsche und was weiss ich noch. Davon hat noch nie jemand einen UVC-Klärer gebraucht.
Ich selber habe bisher Apistogramma cacatuoides und macmasteri, Betta smaragdina, mahachaiensis, albimarginata, simplex, rubra und channoides nachgezogen. Teilweise sind das recht empfindliche Fische. Ging bisher wunderbar auch ohne UVC-Klärer.
Und wenn wir mal die Zucht nennen, ich kenn auch eine Menge Leute, die Betta splendens Hochzuchten professionell züchten. Von denen benutzt auch keiner so ein Gerät.
Meiner Meinung nach braucht man das nicht. Wie haben das denn die Aquarianer vor 20 Jahren gemacht, als es sowas noch garnicht auf dem Markt gab?

Gruss
Sascha
BernhardFJ
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BeitragBeitrag #208 vom 10.06.2014 - 07:00  Titel:  

Hallo, ich benutze den UVC Klärer als reine profilaxe, ob notwendig oder nicht ist hier nicht die Frage, er beruhigt mich ihn zu haben und es gibt keine Probleme, also schadet er zumindest nicht. Wassertrübung entsteht do erst gar nicht, gleich aus welchem Grund. Sicher geht es auch ohne. Für Züchter sicher nicht unbedingt notwendig.
Das ist es halt hier im Forum, da reden Leute zum gleichen Thema mit unterschiedlichen Interessen. Die einen wollen Züchten, die anderen ein Malawibeckeb mit vielen Steinaufbauten und Andere wie ich ein großes auch gut bepflanztes farbenfrohes abwechslungsreiches Gesellschaftsbecken mit Fischen, Garnelen, Krebsen und Muscheln. Ich selbst bin an den sterilen Zuchtbecken nicht interessiert auch nicht an den meist pflanzlosen Barsch- und Diskusbecken.
Deshalb sind oft gutgemeinte Ratschläge nicht besonders hilfreich wenn nicht auf die einzelne Situation und Interessen eingegangen wird. Aussagen, wie ich mache es so und so mögen ja auf die Bedürfnisse des Einzelnen passen treffen aber oft häufig nicht die Interssen des Fragestellers.
Wie z.bsp. Da setze ich dann lieber schnell wachsende Pflanzen ein anstatt mir Garnelen einzusetzen. Ich liebe halt Garnelen und ich mag dieses Grünzeug im Übermaß nicht, ich find die roten langsam wachsenden Pflanzen im gemisch mit Grünen einfach schöner, oder, dann reduziere ich das Licht um der Algen herr zu werden. Dann gehen mir die roten Pflanzen ein.
Gute Hilfestellungen zu geben setzt einfach die Kenntnis dessen voraus was der Fragesteller erreichen möchte und was er will. Dafür ist es halt auch notwendig, dass man die Situatin im Becken beschreibt.
Einfach zu schreiben, gestern sind zwei meiner Gupys gestorben, bitte um Hilfe ist wenig hilfreich.
Dann nach zig Wasserwerten zu fragen ebenso wenig.
Der Beitrag lautete, Mitschuld - Teilschuld - Unschuld, und dann kommt man halt irgendwie auf UVC Klärer, Garnelen, schnellwachsende Pflanzen, Züchter und sonstiges. Ist ja auch nicht schlimm, aber je länger die Diskussionen laufen kommt man halt vom eigentlichen Thema ab.

Viele Grüsse
Bernhard
Fryday
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BeitragBeitrag #209 vom 10.06.2014 - 07:10  Titel:  

Hallo,

Zitiertes Original-Posting ansehenDuras meint:

Bei mir läuft kein UVC-Klärer und ich habe keine Algen, Krankheiten etc.


dito.Sagt aber nichts darüber aus, dass es immer und überall so laufen muss.

Zitat:
Die Starterbakterien funktionieren wohl oft nicht, was an falscher Lagerung liegen kann. Soll aber auch welche geben, die funktionieren. Aber egal, brauchen tut die niemand.


es ist aber dennoch kein Fehler sie zu benutzen, sprich, man handelt sich keine Probleme ein.

Zitat:
Also, ich kenne Leute, die züchten seid 20 Jahren Diskusfische, afrikanische Buntbarsche, Bettawildformen, Channas, Zwergbuntbarsche und was weiss ich noch. Davon hat noch nie jemand einen UVC-Klärer gebraucht.


Die von Dir aufgezählten Arten sind eher robust. Bei keimempfindlichen Arten kann es anders aussehen.
Das sind z.B. die aus den großen Seen.

Zitat:
Ich selber habe bisher Apistogramma cacatuoides und macmasteri, Betta smaragdina, mahachaiensis, albimarginata, simplex, rubra und channoides nachgezogen. Teilweise sind das recht empfindliche Fische. Ging bisher wunderbar auch ohne UVC-Klärer.


wie gesagt, besonders Bettas sind diesbezüglich robust, da sie aus teilweise sehr "matschigen" Habitaten stammen,
z.B. kleinste Gewässer im Wald. Die müssen hartnäckig sein. Fische aus großen Seen brauchen diese Fähigkeit nicht,
daher brechen die Unter Keimdruck auch schnell zusammen. Dann werden zwar immer die Wasserwerte beschuldigt,
aber die waren es nicht. Andreas Spreinat hat mir das mal sehr schlüssig erklärt.

und auch Du biegst auf einen Holzweg ab, in Dem Du Deine Meinung zum Maßstab machst.
Ich behaupte übrigens nicht, dass man UV im Dauereinsatz benutzen sollte, aber ein Gerät zu haben schadet nie.
Man steht im Falle eines Falles besser da. Bedenke, nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel.

Zitat:
Meiner Meinung nach braucht man das nicht. Wie haben das denn die Aquarianer vor 20 Jahren gemacht, als es sowas noch garnicht auf dem Markt gab?


Oh .... 20 Jahre sind noch gar nicht lange her, da gab es das schon. Es ist eh seit 30 Jahren (?) nichts nennenswertes
technisches zur Aquaristik hinzugekommen, außer LED-Beleuchtung und was noch? .. eigentlich nichts weiter.
Duras
Wasserfloh
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BeitragBeitrag #210 vom 10.06.2014 - 10:01  Titel:  

Hi,

@Bernhard
Aber du hast etwas gegen Starterbakterien. Die können aber genauso beruhigen, wie der UVC-Klärer. Sind ebenfalls nicht notwendig.
Aber ich gebe dir auf alle Fälle recht, dass jedes Aquarium anders ist und andere Problemchen verursacht, bzw. anders behandelt werden muss.
Und... ja das Thema läuft ein klein wenig aus dem Ruder. Aber so schlimm find ich das nicht, wenn man zum Ursprung zurückkommt. Lachen

@Olaf
Naja, wer hat denn einen UVC-Klärer vor 20 Jahren gebraucht? Wie gesagt, Malawibuntbarsche oder Buntbarsche aus dem Tanganjikasee brauchen sowas auch nicht. Mag für viele beruhigend sein, sowas im Haus zu haben, aber notwendig ist sowas nicht (meine Meinung). Und ich mache meine Meinung nicht zum Masstab, aber wer einem Anfänger sowas aufs Auge drücken will... einfach unnötig.
Im Bereich Betta hast du allerdings nicht soviel Ahnung, wie ich feststellen muss. Schau mal im Bereich der maulbrütenden Betta. Die kommen nämlich nicht aus Teichen, Pfützen oder Tümpeln und lieben ebenfalls klares Wasser. Was die Keimverträglichkeit angeht, kann ich dir aber nichts zu sagen, da es darüber keine wissenschaftlichen Untersuchungen gibt. Gibt es übrigens zu keiner Fischart, da die Keimdichte leider nicht gemessen werden kann.
Einig sind wir uns da drauf, dass die Keimdichte im Aquarium extrem höher liegen dürfte, wie in einem Gewässer. Ich behaupte aber, dass gesunde Fische damit keinerlei Probleme haben. Wenn Fische krank sind, grosse Wasserwechsel, um die Keimdichte zu senken. Da mag der UVC-Klärer durchaus berechtigt sein, aber trotzdem nicht notwendig. Selbst wenn ich 10 Tage lang täglich 90% des Wassers eines 112l Aquariums wechsel, komm ich noch nicht auf die Kosten eines UVC-Klärers.

Und übrigens... Betta simplex kommt aus einem grossen See:* Einloggen, um Links zu sehen

Gruss
Sascha
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