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Platy, Paleatus & Co.
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matte
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BeitragBeitrag #81 vom 08.01.2015 - 11:33  Titel:  

Hallo, Johannes,

Dein Mörtelkübel hat echt einen eigenen Thread verdient! Smile
Das sage ich ohne jeden Hintergedanken.

Vor Jahren erwarb ich "klassische", normal große und geformte, schön gefärbte Papageienplatys im Handel, von denen dann HIER die Rede war.
Seit geraumer Zeit jedoch sehe ich in den allerallermeisten, kommerziellen Becken Vertreter von Lebendgebärenden der verschiedensten Arten schwimmen, die mich von der züchterischen Ausgangsqualität her absolut nicht überzeugen: MICKRIG und WENIG VITAL.

Meine "Papageien", die sich im ersten Sommer draußen direkt nach dem Kauf als außerordentlich vermehrungsfreudig erwiesen, stellten die Fortpflanzung nach den ersten kühlen Wochen im Herbst mit Tiefsttemperaturen von geschätzten um die 10°C völlig ein. Es kam dann einfach nichts mehr nach. Nicht den Winter über im Flur, nicht im folgenden Sommer draußen, nicht darüber hinaus.
Mein Fehler war vielleicht, daß ich ihnen zu tiefe Temperaturen zugemutet hatte.

Woran könnte es eventuell liegen, daß Deine Platys nicht weiter wachsen?
* An der züchterischen Ausgangsqualität bereits beim Kauf?
* An der wiederholten Kreuzung zweier Platy-"Arten(?)" bzw. der Zucht mit Platy-Mischlingen in mehreren Generationen durch Dich?

Da Fische unter günstigen Bedingungen ein Leben lang wachsen (können) ..., warum haben Deine Platys dann durch das Umsetzen in die Wanne keinen Wachstumsschub bekommen?
Entweder spielt einer der beiden unter * bereits genannten Faktoren hier eine entscheidende Rolle.
Oder war es vielleicht ...
* Die phasenweise insgesamt zu kühle Unterbringung?
* Der eventuell zu hohe Schadstoffgehalt des Hälterungswassers? - (Du schreibst, Du hättest Wasser im Kübel stets nur nachgefüllt, nicht eine größere Menge periodisch gegen Frischwasser ausgetauscht.)

Ich weiß es nicht.
Wichtig ist und bleibt meiner Meinung nach vor allem, daß Deine Fische gesund und munter bleiben, und sich im besten Falle auch noch erfolgreich fortpflanzen!
Das mag für den einen oder anderen jetzt allzu "minimalistisch" klingen, aber für mich sind das nun mal die unverzichtbaren Eckpfeiler einer möglichst langfristig angelegten, erfolgreichen Fisch-Pflege.

Woran Deine beiden Marmorpanzerwelse gestorben sein könnten, darüber läßt sich anhand Deiner Angaben keine seriöse Aussage machen. Bei meinem jetzigen Kenntnisstand würde ich sagen, die Pflegebedingungen für diese ausgesprochen robuste Corydoras-Art waren eigentlich allesamt noch "im grünen" oder zumindest "im gelben Bereich".
Ist Dir an den toten Welsen denn etwas Ungewöhnliches aufgefallen? (Außer, daß sie "tot" waren...)
Vielleicht kann Dir in der Sache nachträglich ein erfahrenerer Aquarianer als ich weiter helfen.

Johannes meint
Zitat:
Macht echt Spaß so ein Projekt. Ganz interessant, wenn man die Fische nicht immer von der Seite sondern höchstens etwas von oben sehen kann
Lachen
Dem ist von meiner Seite nichts (wesentlich Neues) hinzuzufügen! Zwinker
(Meine Zwergfadenfische sehe ich INNERHALB des Kübels nie. Die Marmorpanzerwelse bekommt man regelmäßig zu Gesicht.)

Alles Gute
Frank



joesey
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BeitragBeitrag #82 vom 09.01.2015 - 17:53  Titel:  

Hallo!

Ich glaub dass es mal an den Genen liegt und während der Aufzucht vielleicht nicht ganz so viel Futter für die Jungen übrig geblieben ist, weil sie mit den Eltern zusammen waren. Die Wasserwechsel waren denke ich schon ausreichend von der Menge her, ich hab halt nicht wasser raus - wasser rein, sondern wasser rein und alles was zu viel war lief wieder raus. Ich hab nämlich löcher in die Wanne gebort, damit bei Regen nicht an einer Seite alles ausläuft sondern durch die Löcher. Fische können dabei aber eh nicht mit raus.
Aber sonst merkt man, dass es ihnen gut geht. Das Männchen hetzt auch oft nach den Weibchen und balzt herum. Sie kommen mir auch flinker und vielleicht scheuer vor als Dauer-Aquarien-Platys.
Vielleicht setze ich auch noch 2,3 große Papageienplatys dazu, damit neue Gene eingebracht werden und der Nachwuchs dann doch wieder größer wird Smile

Ich freu mich schon auf den Sommer Lachen
matte
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BeitragBeitrag #83 vom 15.01.2015 - 14:13  Titel:  

Hallo, Johannes,

Johannes meint
Zitat:
Ich glaub dass ... während der Aufzucht vielleicht nicht ganz so viel Futter für die Jungen übrig geblieben ist, weil sie mit den Eltern zusammen waren.

Bei Lebendgebärenden hat dieser Faktor meines Wissens keine dauerhafte, negative Auswirkung auf das Längenwachstum. Wenn es reichlich(er) Futter gibt, beginnen sie auch wieder bzw. schneller zu wachsen.

Johannes meint
Zitat:
Die Wasserwechsel waren denke ich schon ausreichend von der Menge her, ich hab halt nicht wasser raus - wasser rein, sondern wasser rein und alles was zu viel war lief wieder raus. Ich hab nämlich löcher in die Wanne gebort, damit bei Regen nicht an einer Seite alles ausläuft sondern durch die Löcher. Fische können dabei aber eh nicht mit raus.

Das mit den Bohrlöchern ist echt eine gute Idee! Okay
Allerdings, das muß ich einschränkend sagen, erhöhen sich mit dieser Methode des reinen Wasser-Nachfüllens die Schadstoffkonzentration und die Härte nach und nach.

Johannes meint
Zitat:
Sie kommen mir auch flinker und vielleicht scheuer vor als Dauer-Aquarien-Platys.

Das deckt sich mit meinen eigenen Beobachtungen.

Johannes meint
Zitat:
Vielleicht setze ich auch noch 2,3 große Papageienplatys dazu, damit neue Gene eingebracht werden und der Nachwuchs dann doch wieder größer wird Smile

Würd ich höchstwahrscheinlich genauso machen...! Satt und zufrieden

Johannes meint
Zitat:

Ich freu mich schon auf den Sommer Lachen

KEIN KOMMENTAR. Zwinker Lachen

Viele Grüße
Frank
matte
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BeitragBeitrag #84 vom 23.05.2015 - 11:11  Titel:  

Hallo, allerseits,

mittlerweile habe ich mich dazu entschieden, mein fischiges Mörtelkübelprojekt im kommenden Herbst aufzugeben.

Mir ist das in der Summe und auf lange Distanz betrachtet einfach zuviel Arbeit (geworden)!
Man wird einfach nicht jünger. Und seitdem wir den Yorkie haben, bin ich in der Freizeit NOCH STÄRKER eingespannt. So kam und kommt eines zum anderen.

Vor zwei Wochen sind neun Marmorpanzerwelse und ein Zwergfadenfischpärchen mitsamt dem Kübel vom Winterquartier im Wohnungsflur nach draußen auf den open-air-Balkon gewandert. Dort werden sie etwa bis Anfang Oktober bleiben - und die Witterung in ihrem Verlauf schleimhautnah miterleben.

Viele Grüße
Frank
matte
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BeitragBeitrag #85 vom 16.09.2015 - 08:04  Titel:  

Hallo, liebe Leser,

gestern war es dann soweit.
Ich fing sämtliche Fische, neun Marmorpanzerwelse (seit Oktober 2007 in meinem Bestand) und ein Zwergfadenfischpärchen (seit Mai 2014), aus dem Mörtelkübel heraus und brachte sie einem befreundeten Zoohändler.
Mir fiel es gewiß nicht leicht, dies zu tun. Doch auf lange Sicht ist es das Beste!

Vielleicht werde ich im weiteren Verlauf in jenem Kübel die Sommer über pflegeleichte Pflanzen (Anubias, Javafarn, Froschbiß) für mein nun einziges Becken (128 l) ziehen. Vielleicht auch nicht.

Jedenfalls sind nun über neun Jahre Pflanzenkübel- und Mörtelkübelaquaristik mit Fischen (in den Sommern draußen, ansonsten im Flur) zuende gegangen!
Es ist vorbei.

Grüße
Frank
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