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Überraschend frühzeitiges Laichen der Ramirezi
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Hans T
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BeitragBeitrag #111 vom 01.06.2015 - 16:58  Titel:  

Hallo,

Samstag abend (23.) habe ich das Moos aus dem anderen Anzuchtbecken und ein Stückchen Javamoos reingetan und auch noch Rettichtierchen gefüttert (davon habe ich ca. 4,5 bis 5 l angesetzt), es lässt sich nämlich sehr schwer sehen, ob der Dottersack schon aufgezehrt ist, also habe ich vorsorglich schon mal gefüttert. Obwohl ich nicht wusste, ob sie gefressen haben, habe ich zwei Stunden später vorsichtshalber einen 30 % Wasserwechsel gemacht, es kommt beim Füttern ja doch immer einiges abgestandene Wasser mit ins Becken. Zum Wasserwechsel habe ich auch kein Frischwasser, sondern Wasser aus dem Elternbecken genommen, hier hatte ich kurz vorher einen Wasserwechsel gemacht. Ab Montag gab es dann auch noch vielleicht 100 ganz frisch geschlüpfte Artemia, in erster Linie habe ich aber natürlich Rettichtierchen gefüttert, das aber sehr intensiv mit relativ großer Menge pro Fütterung. Dabei habe ich natürlich die Pumpe abgestellt und gezielt mit einer Pipette in der Ecke gefüttert, wo sie alle standen. Danach habe ich jedesmal die beiden Filter ungefähr eine halbe Stunde laufen lassen und dann wieder einen 30 % WW gemacht. Das Wasser dafür habe ich sehr warm in einen Eimer sprudeln lassen und es dann erstmal an die Heizung gestellt, so dass es beim WW schon entgast war. Die Temperatur im Anzuchtbecken habe ich konstant auf 29 ° gehalten. Anfangs habe ich sie sechs bis achtmal am Tag gefüttert und je nach Intensität das Wasser gewechselt. Nach vier, fünf Tagen habe ich die WW langsam auf 50 % gesteigert, bis dahin hatte ich auch noch keine Ausfälle.

Ich habe die Rettichtierchen nach dem Abfüttern immer mäßig nachgefüttert, so dass eine Chance bestand, nach einigen Stunden wieder abzufüttern ohne zuviel trübes Wasser dabei zu haben. Auch habe ich bei den Rettichtierchen komplette Wasserwechsel vorgenommen. Das sorgte einige Tage für genug Nachschub an Rettichtierchen, aber nach ungefähr fünf, sechs Tagen hatte sich das etwas erschöpft, obwohl ich zwischendurch noch mehrere kleine Flaschen angesetzt habe, aber da ist die Produktion auch nicht so in Gang gekommen. Artemia hatte ich insgesamt drei Flaschen zur Verfügung, die habe ich immer wieder im 12 bis maximal 24 Stunden Abstand neu angesetzt und hatte daher in der ersten Woche auch immer wenigstens einige ganz frisch geschlüpfte, die ich zusätzlich zu den Rettichtierchen drei- bis viermal am Tag füttern konnte. Aber auch die Artemia haben leider zur gleichen Zeit wie die Rettichtierchen eine kleine Pause eingelegt. Also habe ich meine zwei Dosen mit Mikrowürmchen ins Spiel gebracht, die kann man gut abernten ohne Substrat ins Becken zu bekommen. Damit kann ich mich über die Zeit retten, bis die Artemia-Produktion wieder genug in Gang kommt. Mit Essigälchen habe ich es auch versucht, aber um da genug für den ganzen Fischschwarm rauszuholen, müsste ich mir noch wesentlich mehr Flaschen hinstellen. Das und die ganze Mühe, die man beim Abschöpfen hätte, macht Essigälchen für eine ganze Brut sehr ineffektiv. Die eignen sich also eher als Beifutter, die Mikrowürmchen haben mich bisher über Wasser gehalten. Man kann große Mengen abernten und sie scheinen auch nahrhaft genug.Die Mikrowürmchen sammeln sich meist an einer Stelle im Becken an, da hab' ich sie bis heute immer wieder aufgewirbelt, weil die Fische bis gestern noch nicht aktiv im Becken gejagt haben, sondern immer nur an einer Stelle mit wenig Strömung standen, nachts sind sie sogar im Java-Moos verschwunden. Im Moment warte ich, dass aus meinen drei Artemia-Flaschen wieder genug nachkommt, um verstärkt damit zu füttern, da sind die Fischchen nämlich besonders hinterher. Jetzt habe ich wenigstens genug, um zwei- bis dreimal täglich frisch geschlüpfte Artemia zu geben, ansonsten kriegen sie eben Mikrowürmchen. Jetzt hoffe ich mal, dass ich sie schnell an größeres Futter wie Grindals oder Mikrofex kriege.

Ausfälle hatte ich bisher noch nicht viele, ich habe insgesamt vielleicht fünf oder sechs tote Fischchen gefunden. Es ist aber immer noch ein großer Schwarm wie man auf den Fotos und dem Video sehen kann. Sie entwickeln sich sehr schnell, aber auch sehr unterschiedlich, es gibt zwei, drei Stück, die sich erst seit ein paar Tagen aus dem Java-Moos raustrauen, die haben vielleicht 20 % der Masse, die die größten haben. Ich habe mal Fotos an aufeinanderfolgenden Tagen gemacht, an denen man die Entwicklung verfolgen kann. Das erste Bild ist vom 28., die nächsten drei vom 30., das fünfte Bild vom 31. und die letzten vier Fotos und das Video sind von heute. Auf dem vierten Bild sieht man gerade die Fütterung mit Mikrowürmchen.


http://www.bilder-upload.eu/thumb/5d37a2-1433173595.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/f1de6f-1433173677.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/5ab8ae-1433173717.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/067617-1433173756.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/4a7901-1433173808.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/37f39c-1433173847.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/2716b4-1433173881.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/6919c7-1433173915.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/ae565b-1433173946.jpg
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Ich hoffe, mein Bericht für heute ist interessant und die Fotos machen Euch etwas Spass.

Liebe Grüße
Hans



Merlins
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BeitragBeitrag #112 vom 01.06.2015 - 21:51  Titel:  

Hallöchen Hans,

und gratuliere dir! Offensichtlich werden nicht nur deine Ramis immer besser, sondern du auch. Smile Wobei ich ehrlich gesagt sprachlos bin, wieviel Mühe du in der Sache reinsteckst. Ganz sooo viel Geduld habe ich bis jetzt noch nie gehabt.

Falls ich richtig verstanden habe, ist das wieder ein Gelege der Alttiere und ich frage mich, warum du es nicht lieber mit einem Gelege deines Nachwuchses ausprobierst. Du hast ja bereits erwähnt, dass du den Eindruck hast, dass es mit denen einfacher laufen würde und ich denke dass ist nicht bloss ein Eindruck, sondern eine Tatsache. Kennst du diesen Artikel? * Einloggen, um Links zu sehen
Für den Nachwuchs des Nachwuchses müsste man zumindest nicht mehr ganz so peinlich auf die Wasserqualität achten und man käme sicherlich auch mit etwas weniger WW zurecht.

LG
Dana
Hans T
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BeitragBeitrag #113 vom 02.06.2015 - 12:02  Titel:  

Hi Dana,

danke für Dein Lob. Ich versuche, die Fehlerrate meinerseits von Gelege zu Gelege zu minimieren.

Das ist natürlich auch meine Überlegung gewesen, das Prinzip der transformierenden Selektion hat mich schon vor Jahrzehnten überzeugt. Nur haben die Fische leider nicht mitgemacht. Der erste Nachwuchs hatte ja schon ein Gelege, wo ich (wahrscheinlich) auch fünf von durchgebracht habe, die schwimmen mittlerweile mit ihren Eltern zusammen. Ich glaube auch, dass die noch intensiv die Merkmale ihrer Eltern besitzen, was Form, Farbe etc. angeht. Sie haben auch ein zweites Gelege gemacht, da habe ich beim Füttern aber nur noch zugucken können, wie ein kleinerer Ramirezi die Reste vernichtet hat. Außerdem war das Gelege auf dem Wurzelstück, das hätte ich sowieso nicht rausholen können. Sie legen aber entweder noch nicht regelmäßig oder so versteckt, dass ich kein Gelege zu sehen bekomme. Bei den Elterntieren ist das anders, alle zehn bis zwölf Tage. Diesmal war es ein besonders großes Gelege, die Temperatur betrug zu der Zeit 29 °. Das Gelege lag auch noch besonders gut auf einem großen, flachen Stein, da es keine Schräge gab, war ich der Meinung, dass die Chancen besonders groß waren, dass viele befruchtet waren und daher auch viele schlüpfen. Mittlerweile haben sie schon wieder ein Gelege gemacht, das ich diesmal im Becken gelassen habe, am nächsten Morgen war es natürlich schon wieder weg.

Aber Du hast recht, es ist schon etwas mühsam, ich glaube aber, das lohnt sich, wenn ich es schaffe, die am Leben zu erhalten, hätte ich einen großen Zuchtstamm und könnte selektieren, welche ich behalte und welche ich abgebe. Behalten würde ich natürlich die mit der stärksten Merkmalsausprägung ihrer Eltern.

Danke für den Link, ich glaube, das habe ich schon mal gelesen, zumindest in abgewandelter Form. Ich freu' mich immer über Tips und Anregungen.

Liebe Grüße
Hans
Hans T
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BeitragBeitrag #114 vom 06.06.2015 - 14:19  Titel:  

Hallo,

heute morgen musste ich eine traurige Entdeckung machen. Das zweite Männchen aus dem ersten Gelege, aus dem welche überlebt haben, lag tot im Java-Moos. Verdammte ...

Ich konnte nicht feststellen, woran es lag, er hatte keine Verletzungen und auch sonst war keine Veränderung zu sehen. Ich habe ihn kurz nach der Fütterung gefunden, beim Füttern lag er noch nicht da und er war auch noch sehr farbenprächtig. Ich glaube, dass muss ein ziemlich plötzlicher Tod gewesen sein. Die anderen Fische im Becken wirken völlig normal. Da ich ihn nicht weitergehend untersuchen kann, wird das wohl ein Rätsel bleiben.

Traurige Grüße
Hans
Uwi
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BeitragBeitrag #115 vom 08.06.2015 - 08:05  Titel:  

Hallo Hans, tut mir sehr Leid um dein Männchen. Die Sterbeursache kann viele Gründe haben. Neben den bekannten, die bei deiner Pflege kaum auftreten dürften, sollte man auch eine angeborene Krankheit ins Auge fassen.
LG . . .
Hans T
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BeitragBeitrag #116 vom 08.06.2015 - 11:34  Titel:  

Hallo Uwe,

das habe ich mir auch schon gedacht, so etwas sieht man ja nicht. Es war auch ein sehr früher Wurf der Ramirezi-Eltern, da könnte es durchaus Fehler im Erbgut gegeben haben, aber das werde ich wohl nicht mehr rauskriegen. Den anderen Fischen im Becken geht es immer noch gut und auch im kleinen Anzuchtbecken ist alles bestens. Seit der letzten Meldung hatte ich nur einen Ausfall und im Becken wimmelt es von ca. 1 cm kleinen Fischen, die alle aktiv jagen. Im Moment bereite ich gerade ein 54 l Becken für sie vor. Das habe ich von einem Bekannten bekommen und es ist leider so verkalkt, dass ich es erst mit Salzsäure wieder in einen gebrauchstüchtigen Zustand versetzen muss, die Auflagen muss ich auch neu einkleben, ich hoffe, dass ich es in drei Tagen soweit fertig habe, dass ich sie umsetzen kann.

http://www.bilder-upload.eu/thumb/1aa450-1433759740.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/a565d5-1433759779.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/04cf9d-1433759824.jpg

Liebe Grüße
Hans
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BeitragBeitrag #117 vom 16.06.2015 - 15:49  Titel:  

Hallo,

mal wieder ein kleines Update, da es wider Erwarten Lachen doch länger als drei Tage dauert, das Becken fertigzumachen. Es gab seit dem letzten Mal keine Ausfälle (auch wenn einer durch Rausspringen Selbstmord begehen wollte, er klebte außen unten am Becken, ich habe ihn aber sofort dabei erwischt und er schwimmt wieder munter im Becken, das kleine Futterloch habe ich deshalb jetzt mit einem Schwamm zugestopft).

http://www.bilder-upload.eu/thumb/53d57b-1434466469.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/bb58de-1434466510.jpg

Für das neue Becken habe ich Sand im Internet bestellt, ich hatte diesmal keine Lust, alle Händler der Stadt abzuklappern und doch nicht das zu finden, was ich mir vorgestellt habe. Sobald der Umzug stattgefunden hat werde ich mich wieder melden,

liebe Grüße
Hans
Uwi
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BeitragBeitrag #118 vom 16.06.2015 - 17:00  Titel:  

Hallo Hans du Lebensretter Lachen . Da warst du ja zu rechten Zeit am rechten Fleck. Bin gespannt, was du für Sand bestellt hast. Hoffentlich kann den deine Christel von der Post erschleppen.
LG . . .
Hans T
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BeitragBeitrag #119 vom 16.06.2015 - 17:59  Titel:  

Hallo Uwe,

bei uns ist es eher ein Christoph von der Post, der hat das schon geschafft (war aber nicht begeistert, 25 kg in den zweiten Stock). Das alles für rundgerechnet schlappe 14 ¤ und ich hab' mir die Rumrennerei und das Schleppen erspart, besser geht es nicht. Ich hab' naturweißen Sand genommen, aber das wirst Du dann ja sehen.

Liebe Grüße
Hans
Hans T
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BeitragBeitrag #120 vom 23.06.2015 - 22:48  Titel:  

Hallo zusammen,

der Umzug hat stattgefunden! Hat dann doch was länger gedauert, weil ich noch einen Filter einbauen wollte, da ich durch die große Membranpumpe sowieso genug Luft zur Verfügung hab'. Ich habe mir also noch was ausgedacht, was auch dazu passen könnte.

Ich hab' ja schon einen Schwammfilter drin, dann noch die kleine Flasche aus dem Anzuchtbecken mit den Schwammwürfeln, die habe ich fürs Erste unter den Auslass des Schwammfilters gesetzt und eine Flasche mit K1 Mikro, die ich, um sie anzuimpfen, erst mal für eine Woche ins andere Nachzuchtbecken getan habe. Das hat sich auch ausgezahlt, ich habe sie in einem Säckchen vor den Schwammfilter platziert (im Filter ist durch Steigrohr und Heizung leider nicht genug Platz), dadurch waren sie wohl schon stark genug mit Bakterien besiedelt und sind jetzt schwer genug, dass sie in der Flasche auch absinken und so in Bewegung geraten. Ansonsten darf man die Flasche höchstens ein Drittel füllen und muss warten, bis alles in Bewegung kommt um weiter aufzufüllen. Das habe ich mir so erspart.

http://www.bilder-upload.eu/thumb/ceda3c-1435087107.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/e186e3-1435091569.jpg

Diese Filter sind alle auf der rechten Seite, ich wollte dann auch noch die andere Ecke nutzen und es sollte auch optisch etwas hermachen, also habe ich mir noch einen Sandfilter ausgedacht, die Anregung dazu fand ich auf YouTube. Also habe ich zwei Luftheber gebaut, die den Sand ansaugen und oben als Sandfall über eine Wurzel wieder ausstoßen, die Integration in eine Wurzel erschien mir einfacher als einen Steinhaufen aufzubauen oder eine noch aufwendigere Konstruktion zu erstellen. Nach Inbetriebnahme hat sich herausgestellt, dass da noch einige Detailarbeit nötig ist. Der Sand ist leider nicht genau 1 mm, sondern von 0,7 bis 1,25 mm groß, dadurch verstopfen die Körbe, die am Ansaugrohr angebracht sind zu leicht und es fließt zu wenig Sand. Also werde ich erstmal ein paar Streben aus den Körben entfernen, bei größeren Fischen wären die Schutzkörbe auch nicht unbedingt nötig. Deshalb habe ich auch noch kein Video gemacht, das liefere ich nach, wenn der Sandfall einwandfrei funktioniert.

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Für die Mitte des Beckens habe ich aus meinen Beständen eine Wurzel herausgesucht, die an Gebirge oder eine Burg erinnert (mich zumindest). Da die Wurzel sehr massiv ist und auch nach zwei Wochen wässern immer noch aufschwamm, habe ich unten mehrere Löcher in die Wurzel gebohrt um etwas weniger Masse zu haben. Das reichte aber noch nicht, um die Wurzel am Boden zu halten, deshalb habe ich an drei Stellen Einzelklammern für Heizungen oder Rohre mit großem Durchmesser fest in die Löcher geklemmt und kann sie nun mit Saugnäpfen am Boden befestigen.

http://www.bilder-upload.eu/thumb/fa92aa-1435090799.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/1b9dbf-1435090866.jpg http://www.bilder-upload.eu/thumb/bfb7e2-1435090906.jpg

Gestern habe ich dann das Aquarium eingerichtet und Wasser ins Becken gelassen. Zwei Büsche Kirschblatt hatte ich schon vorher in einem anderen Becken gezogen und einen Spathiphylllum-Ableger auf der Fensterbank, eine Cryptocoryne moehlmannii und Hyptis lorentziana habe ich neu gekauft, einige Anubias und andere kleinere Pflanzen konnte ich aus meinen anderen Becken entnehmen. Zum Schluß habe ich dann gestern abend einige Posthornschnecken ins Aquarium gesetzt und als Höhepunkt sind zum Schluß die Fische umgezogen. Schon vor dem Poststreik hatte ich fürs Becken einige rosa und blaue Posthornschnecken bestellt, die sind heute angekommen. Weil sie ziemlich kalt waren, habe ich sie erstmal mit einer Scheibe Zucchini in einer Schüssel mit warmem Aquarienwasser akklimatisiert, später habe ich sie dann mit der Scheibe ins Becken umgesetzt. Da das Becken noch nicht ganz eingefahren ist, habe ich heute noch einmal einen 30 % Wasserwechsel gemacht, den Fischen geht es offensichtlich in der neuen Umgebung sehr gut.

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Liebe Grüße
Hans
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