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Diskussion: Laichverhärtung bei Dornaugen
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Schnabel.Tier
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BeitragBeitrag #11 vom 06.06.2015 - 21:58  Titel:  

Hallo,

ich reaktiviere mal diesen alten Thread wegen weiterer Fragen! Ich halte seit fast einem Jahr gestreifte Dornaugen und es sind definitiv auch Weibchen dabei (blasser, deutlich fülliger). Seit kurzem halte ich auch Panio myersi (noch nicht geschlechtsreif). Weder im Mergus noch im Schliewen, noch von Bekannten habe ich vor der Anschaffung von Laichröhren für Dornaugen gelesen/gehört?! Allerdings habe ich in den Dornaugen-Becken sehr viele Wurzeln, teilweise auch halb im Sand vergraben und Kokosnüsse und Steine. Kann es sein, dass die gestreiften Dornaugen, die ja schon adult sind, ihren Laich dort absetzen?
Viele Grüße
Lara



Merlins
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BeitragBeitrag #12 vom 07.06.2015 - 00:56  Titel:  

Hi Lara,

ich halte zwar keine Dornaugen, habe aber vor ein paar Monaten in Erwägung gezogen mir welche anzuschaffen und bei der Gelegenheit ein bisschen recherchiert.
Ein paar meiner Gedanken dazu:

Bei Dornaugen wird es eine kleine Herausforderung sein, erstmal die Art richtig zu bestimmen, da es viele sehr ähnlich aussehende Dornaugenarten gibt, die im Handel alle in einem Topf geschmissen werden. Es wäre denkbar, dass die Vermehrungsstrategien nicht bei allen Arten 100% gleich sind.

Maßnahmen um ev. Laichverhärtung zu vermeiden sollten eigentlich dann sinnvoll sein, wenn man eine zu kleine Gruppe hält, oder wenn keine, oder zu wenige Männchen vorhanden sind.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Dornaugen (Schmerlen) in Höhlen laichen. Was für einen Sinn soll das machen? Schmerlen betreiben ja keine Brutpflege.
Es ist aber trotzdem sinnvoll Höhlen in einem Dornaugenbecken zu haben, denn eine alte bewährte Regel sagt: hat man scheue und/oder lichtempfindliche Fische, muss man ihnen möglichst viel Schutz und Versteckmöglichkeiten bieten, um sie überhaupt sehen zu können.

Der hier verlinkte Bericht ist ziemlich alt, aus Zeiten als es nur wenige Meldungen über Zufallsvermehrungen (NW der irgendwann unerwartet auftauchte) gab.

Jungfische allgemein und besonders Wels- und Schmerlenjungfische haben wesentlich höhere Überlebungschancen auf groben Kies als auf Sand, weil Eier und/oder Larven und Jungfische in den engen Zwischenräumen Schutz vor ihren Eltern und gleichzeitig reichlich Futterreste finden. Das gilt für alle Arten, auch für die, die nicht im Kies laichen. Kies, oder mind. eine Kiesdomäne, machen also durchaus Sinn.

Inzwischen gibt es auch ausführlichere Zuchtberichte, z.Bsp.: * Einloggen, um Links zu sehen
Auch andere Berichte bestätigen, dass die Eier in Oberflächennähe, meist zwischen Pflanzen, verstreut werden.

MfG
Dana
Schnabel.Tier
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BeitragBeitrag #13 vom 07.06.2015 - 10:17  Titel:  

Hallo Dana,

danke für den Link! Das wäre ja glatt mal einen Versuch wert, wenn meine myersi soweit sind. Im Moment sind sie niedliche 4-5cm lang, das dauert also wohl noch Sehr froh! Eine Kiesdomäne wäre aber eine Idee, Kies hab' ich da. Ich war nur auch ein wenig besorgt, weil wie gesagt noch nie von Durchquetschen gehört und dann diesen Thread gefunden...Die Nüsse, Wurzeln, etc. habe ich, wie von Dir schon angesprochen, als Verstecke für die Dornaugen, aber nicht zum Quetschen. Denke sie fühlen sich auch recht wohl, weil sie regelmäßig vergessen, dass sie nachtaktiv und scheu sind wenn's Futter gibt Lachen Und manchmal auch einfach nur so...

Viele Grüße
Lara
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