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Statik Raumteiler ca. 700 l

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susaana
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BeitragBeitrag #1 vom 19.12.2016 - 17:07  Titel:  Statik Raumteiler ca. 700 l

Hallo, Ihr Lieben !

Ich hab ja schon geschrieben, dass ich mich wieder der Aquaristik zuwenden möchte und ein großes Diskusbecken als Raumteiler betreiben möchte.
Das Becken wird voraussichtlich 2 m x 57 cm x 60 cm haben = 684 l brutto

Jetzt hätte ich gerne noch Eure Meinungen zur Statik:

Unsere Wohnung ist ein Neubau, der vor nicht ganz 2 Jahren fertiggestellt wurde. Das Becken wird im 1. Stock sein.
Auf den Estrich konnten wir noch Einfluss nehmen, d.h.an dieser Stelle wurde die Fußbodenheizung ausgelassen. Irgenwie wurde der Estrich hier auch noch verstärkt. Details weiß ich aber nicht.

Soeben hatte ich ein Gespräch mit dem Bauträger, da es jetzt ja bald ernst wird.
Die Betondecke ist lt. Bauträger auf 450 kg/m2 ausgelegt, "verträgt" lt. seiner Aussage aber locker das 2-3fache. Aus seiner Erfahrung heraus meint er, dass es keine Probleme geben wird, schriftlich bestätigen wird er mir das aber natürlich nicht.
Auch hat er gemeint, dass ein Statiker offiziell nur diese 450 kg/m2 bestätigt, d.h. es hat nicht wirklich einen Sinn, hier einen Statiker zu Rate zu ziehen. ?

Bei der Versicherung bin ich auch gerade am Abklären.
Anscheinend würden bei einem Schaden mehrere Versicherungen greifen:
Bei den Schäden innerhalb unserer Wohnung unsere eigene Haushaltsversicherung (aktuell sind aber nur Schäden bis 3 700,-- gedeckt und das Becken bzw. der "Inhalt" werden auch nicht bezahlt. Das muss ich aufbessern lassen oder die Versicherung welchsen.)
Bei Schäden am Gemäuer und Boden würde die Gebäudeversicherung zahlen.
Falls Schäden an der Wohnung unter uns entstehen, wäre das dann die Haushaltsversicherung des Nachbarn, was ich echt eigenartig finde...

Das Becken selbst wird natürlich bei einem Profi (voraussichtlich Aquarium Bach) bestellt. Dabei ist es mir sehr wichtig, auf größtmögliche Sicherheit zu achten, genauso wie beim Unterschrank, den entweder mein Neffe (Tischler) fertigen wird oder die Fa. P.Max.

Um das Gewicht optimal zu verteilen, hätte ich mir unter dem Schrank eine dicke Platte mind. in der Größe des Beckens vorgestellt. (Der Planer vom P.Max hätte einen Sockel vorgeschlagen, der auch noch etwas hereingerückt ist. Irgendwie ist mir hierbei nicht ganz wohl, auch wenn es optisch schön aussieht.) Verzweifelt
Vielleicht könnte man unter diese Platte auch noch eine weichere Unterlage geben, da unser Boden etwas uneben ist, weil handgehobelt. (verklebter Holzboden)
Zusätzlich möchte ich versuchen, einen Teil des Gewichts von der Wand (leider geht da ja nur die Schmalseite) abzufangen. Wie genau weiß ich noch nicht, hab aber schon was in dieser Art im Netz gelesen.

Nun meine Frage:
Unter diesen Voraussetzungen, würdet Ihr das Becken mit gutem Gewissen aufstellen ?
Gibt's noch irgendwelche Tipps, die in diesem Fall wichtig wären ?
Habt Ihr irgendwelche Einwände zu meinen Vorschlägen ?

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit zum Lesen genommen habt.
Sehr froh!

GLG
Sonja



w4tel
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BeitragBeitrag #2 vom 19.12.2016 - 18:05  Titel:  

bezüglich der statik hätte ich unter diesen voraussetzungen keine bedenken

schäden in der unteren wohnung müssen, wenn die ursache bei dir liegt, auch von deiner versicherung abgedeckt werden. wenn deine versicherung hier andere aussagen macht, würde ich mich mal bei einer anderen gesellschaft erkundigen

wenn dir der sockel gefällt - und du ihn nicht zu weit unter das becken hineinrückst - kannst du ja die platte auch unter den sockel legen. alternativ dazu kannst du den kasten ja auch auf mehrere unterlagshözer stellen. beides wäre hinter einer sockelleiste nicht zu sehen

wenn diese unterlagen aus weichholz (z.b. fichte) sind, ist dadurch der ausgleich zum holzboden schon gegeben. den rest erledigt das darauf liegende gewicht

eine weichere unterlage fände ich auch unzweckmäßig, da diese eventuell wasser ziehen und dann einen fäulnisprozeß initiieren kann

den unterbau mit der wand zu verbinden fände ich hier kontraproduktiv, da der hebel zu lang ist und damit im schlimmsten fall dazu führen könnte, daß das becken schief steht. dieses konstrukt wäre nur sinnvoll, wenn das becken mit der langseite an der wand auf einer eventuell zu schwachen decke steht
snoopy01
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BeitragBeitrag #3 vom 19.12.2016 - 22:37  Titel:  

hi
450 kg/m2 ist schwerer Industrieboden, mit Gabelstapler befahrbar.
Wenn mir ein Bauträger weis macht, eine derart teure Lösung im gemeinen Wohnbau einzusetzen und gleichzeitig einem unabhängigen statischen Gutachten die Substanz abspricht, wäre ich mehr als mißtrauisch.

Schönen Tag noch.
w4tel
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BeitragBeitrag #4 vom 20.12.2016 - 10:16  Titel:  

servus snoopy

ich schätze deine fundierten beiträge im allgemeinen sehr, aber hier gehen unsere informationen auseinander

industrieboden sollte 2t/m² tragen, sonst könntest du ihn oft nicht einmal mit einem leeren stapler befahren, von lastaufnahme ganz zu schweigen. die 450kg reichen bestenfalls für eine "ameise"
susaana
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BeitragBeitrag #5 vom 21.12.2016 - 13:13  Titel:  

Hallo, W4tel und Snoopy !

Danke für Eure Antworten.

Für mich gibt's keinen Grund, an den Angaben des Bauträgers (Tragraft der Decke 450 kg/m2) zu zweifeln. Diese Zahl nannte er uns auch schon vor längerem, als das Thema Aquarium noch gar nicht angesprochen wurde...

@w4tel:
Bezüglich der Versicherung bin ich gerade am Herumtelefonieren.
Das ist ja eine schwierige Angelegenheit. Obwohl im Moment sagt das sogar die Haushaltsversicherung des Nachbarn unter uns, dass sie zahen müssen, wenn etwas in der unteren Wohnung kaputt geht. ?

Bezüglich vollflächiger Unterlage:
Meine Überlegung wäre ja, dass sich das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt, wenn die Unterlage mind. so groß ist wie das Becken, eventuell sogar ein bisschen größer. Ausschauen tut ein Sockel natürlich besser, aber ist es nicht so, dass der Sockel natürlich etwas eingerückt wird und sich das Gewicht daher nicht so weitläufig verteilt, auch wenn innerhalb des Sockels eine Platte ist ?
Di Frage ist überhaupt die:
Mein Schwager hat gemeint, dass 200 x 57 cm sich ja auf 2 m2 verteilen und nicht wie rechnerisch auf 1,14 m2. D.h. er meint, dass ein Aquarium von sagen wir mal 1x1 m eine größere Last ist als 2 m x 50 cm. Was stimmt hier ?

Warum würdest Du weiches Holz als Unterlage verwenden ? Hab auch mal was von Siebdruckplatten gehört, dass die gut wären. Die kenn ich aber gar nicht. Oder Kühen-Arbeitsplatten werden auch gerne verwendet.
Die weichere Unterlage hab ich zwischen der Platte und dem Boden gemeint, nur was Dünnes, z.B. sowas, was als Trittschalldämmung verwendet wird.

Die Bedenken wegen der Verbindung zur Wand an der Schmalseite hatte ich auch. Hab allerdings gehofft, dass man das irgendwie gut einrichten kann...

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand anderer, der Ahnung von Statik hat, sich auch noch einmischt.

GLG
Sonja

Smile Smile
w4tel
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BeitragBeitrag #6 vom 21.12.2016 - 15:45  Titel:  

ich denke schon, daß snoopy eine ahnung hat, wovon er spricht, nur gibt es im bau so viele variablen (siehe u.a. "gerätelast"), daß kein statiker eine verbindliche aussage machen wird - oder kann, ohne die pläne eingesehen zu haben

laß dir von eurem bauträger die 450 offiziellen kg bestätigen, die wirst du auch maximal geringfügig überschreiten. hier hat dein schwager recht, wenn er sagt, daß sich die belastung ja quasi auf 2m² verteilt

"weiches" holz hätte ich vorgeschlagen, um deinem anliegen nach ausgleich des handgehobelten bodens nachzukommen. je nachdem, aus welchem holz er besteht, wird sich das weichere durch die belastung allmählich an das gegenüber - in begrenztem rahmen - anpassen. eine siebdruckplatte ist aber sicher ebenfalls eine gute entscheidung

von einer küchen-arbeitsplatte würde ich abraten. hast du dir schon mal ältere arbeitsplatten in exponierten bereichen - stoß, kanten, ausnehmungen für geräte - angesehen? sie beginnen mit der zeit zu quellen und später auseinanderzubröseln

tatsächlich weiches material wie eine trittschalldämmung aus schaumstoff oder papier kann wasser in feinste fugen ziehen. ich würde den boden nur vor dem aufstellen gründlich reinigen. anders als bei glas würden eventuell dazwischenliegende kleinste körnchen in den boden eingedrückt und also keine spannungen im material verursachen
susaana
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BeitragBeitrag #7 vom 22.12.2016 - 11:28  Titel:  

Hallo, W4tel !

Sag mal, wie heisst Du eigentlich, wenn ich fragen darf ? Das W4tel kommt ja vermutlich vom Waldviertel... Cool, mein Papa ist in Horn aufgewachsen.

Danke für Deine Antwort.

Hab nun folgende Bestätigung von unserem Bauträger bekommen:
"bestätige dass im Wohnhaus .............. die Betondecken auf eine Belastung von 450kg/m² excl. Bodenaufbau ausgelegt wurden."

Ich hoffe, das passt so.

GLG
Sonja Smile
Bettina
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BeitragBeitrag #8 vom 22.12.2016 - 15:51  Titel:  

Hallo!

Wir hatten in der Wohnung ein Becken mit 200x80x60 cm stehen - zwar im EG ohne Keller oä drunter, aber man hat, nach dem Auszug, nichtmal am Laminatboden darunter druckstellen oä gesehen.

Das Untergestell stand auf einer Tischlerplatte um das Gewicht etwas zu verteilen.

LG
Bettina
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