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Die Fische passen oder passen nicht zusammen
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Guenter1204
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Anmeldungsdatum: 05.04.2016
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Fische: 42

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BeitragBeitrag #1 vom 10.01.2017 - 15:20  Titel: Grinser Die Fische passen oder passen nicht zusammen

Guten Tag.

Ich bekomme in ca. 4 Wochen mein Weihnachtsgeschenk Aquarium geliefert (Aquatlantis Fusion) mit H2O (wassergekühlte) LED mit Steuerelement für Sonnaufgang/Untergang u. Mondlicht.
L=120 B=40 H=60 cm.
Nettovolumen sollte 224 Liter sein.

Meine Wasserwerte:
Gesamthärte: 16,4 dH
Carbonathärte: 13,8 dH
PH-Wert: 7,6
Nitrat: 10,5 mg/l
Chlorid: 14,8 mg/l
Eisen: <0,30 mg/l

Natrium: 8,3 mg/l
Magnesium: 22,8 mg/l
Kalium: 1,6 mg/l
Mangan <0,010 mg/l
Hydrogencarbonat: 300,6 mg/l
Sulfat: 32,0 mg/l
Calcium: 80,0 mg/l
Natrium: 8,3 mg/l
Säurekapazität bis pH 4,3: 4,929 mmol/l

Noch nicht bei mir gemessen, sondern im Dezember einen Auszug von unserer Gemeinde erhalten.

Ich habe schon viel gelesen, z.B. mit dem Einfahren betreffend des Nitritpeak, etc., Bakterienaufbau, wöchentlicher Wasserwechsel etc.
Das werde ich dann auch brav machen und mir Zeit nehmen, bis ich die ersten Fische einsetzen kann.
Besser Sand statt Kies usw.

Da das Aquarium tief steht, mache ich den Wasserwechsel so:
JBL Aqua in/out - an die Wasserleitung anschließen und 1/3 Wasser wöchentlich raussaugen (ca. 80 Liter).
Am Tage vorher in 5 Kübel à 15 Liter Wasser einfüllen, bis nächsten Tag stehen lassen, dass es etwas abgestanden ist und sich gut erwärmt hat.
Dann auf eine Leiter, und mit Schlauchmethode in das Becken.
Wasseraufbereitung schon in die Kübel geben oder erst nachher ins Becken ?


Das Aquarium steht etwas tief (ca. 20 cm vom Boden weg), aber da wir im Wohnzimmer fast nur sitzen, ist das ok.
Das heißt aber, ich kann nur einen Innenfilter verwenden.
Es ist eine sogenannte "Biobox 2" enthalten, ich habe aber gelesen, die ist "zum schmeißen".

Daher meine Frage: Was würdet Ihr mir für einen guten Innenfilter empfehlen - ich habe mich auch hier schon schlau gemacht, aber Eheim, JBL etc. haben alle Vor- u. Nachteile, also da bin ich auch im Zweifel wo ich hingreifen soll.

Aber nun zu meinem Besatzgedanken:

OBEN:
1 Paar Mosaikfadenfische

MITTE:
5 gelb-schwarze Mollys
8 Boesemanns-Regenbogenfische

UNTEN:
6 Dornaugen
6 Panda-Panzerwelse
1 Paar blaue Antennenwelse.

Wie würde das passen bzw. müsste ich einige Korrekturen machen oder sollte ich diese Zusammensetzung beim Händler lassen Smile

Ich danke Euch für Eure Hilfe.
mit freundlichen Grüßen Günter[/b]



Uwi
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BeitragBeitrag #2 vom 10.01.2017 - 17:51  Titel:  

Hallo Günter, Glückwunsch zum Geschenk und das du hier Infos suchst. Bei der Chemie passe ich, da gibt es genug "Wissenschaftler" , die dir helfen. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Regenbogenfische und Antennenwelse sehr gut zusammen passen. Die Antennis sind die Guppys der Welse. Aber diese liefern dann gutes Futter für die Regenbogenfische.
Da ich soweit Artenbeckenliebhaber bin, kann ich zu der weiteren Zusammensetzung wenig schreiben.
LG . . .
d-a-n-a
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BeitragBeitrag #3 vom 10.01.2017 - 19:00  Titel:  

Hi,
ein paar Fragen kann ich dir beantworten!
Du hast zwar eher härteres Wasser, aber deine ausgesuchten Arten sollten damit keine Probleme haben! Halte/hielt auch einige von deinen Arten und die vertragen sich super. Nur von Regenbogenfischen hab ich keine Ahnung und ob die zb die Fadenfische nerven würden oder sowas...
Sand ist grundsätzlich nicht "besser" als Kies. Habe ca 50% Sand und 50% Kies im Becken und die Pflanzen wachsen bei mir im Kies besser. Auch fault es im Kies nicht so leicht wie im Sand. Aber für Panzerwelse ist Sand natürlich besser zum wühlen.
Du brauchst das Wasser auch nicht einen Tag abstehen lassen. Ich lasse das Wasser aus dem Becken direkt mit dem Schlauch in den Abfluss und direkt per Schlauch retour ins Becken. So dauern die 70 Liter ca 30min zum Wechseln wenn ichs Wasser langsam reinlasse, mit Kübeln würds sicher 2 Stunden oder länger dauern...
Ob du den Aufbereiter davor oder danach ins Wasser gibtst ist egal. Ich kippe immer wenn ich fertig bin den Aufbereiter direkt ins Becken. Einige sagen der ist überhaupt umsonst und kann man sich sparen, bei mir sind aber die Fische mit Aufbereiter irgendwie entspannter also verwend ich immer einen.
lg Dana
Guenter1204
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Anmeldungsdatum: 05.04.2016
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Fische: 42

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BeitragBeitrag #4 vom 10.01.2017 - 19:40  Titel:  

Ich danke Euch für die Antworten.

Uwi:
Die jungen Antennenwelse dienen also als Futter den Regenbogenfischen.

Da hätte ich sowieso eine Frage:
Ok, wenn das nicht so wäre und die Jungen heranwachsen.
Was mache ich dann mit den vielen Fischen - das Becken läßt sich nicht vergrößern, was macht Ihr damit ?

lg Günter
eva15
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Anmeldungsdatum: 03.01.2015
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Fische: 853

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BeitragBeitrag #5 vom 10.01.2017 - 20:01  Titel:  

Herzliche Gratulation. Also so ein Weihnachtsgeschenk hätte ich auch gern gehabt Smile

In der Phase, wo sich das Becken stabilisiert, brauchst keinen Wasserwechsel.
Das Ziel ist es, dass sich die für die Wasserqualität zuständigen Bakterien ansiedeln können.
Das braucht Zeit. Bevor der Nitritpeak nicht vorbei ist, keine Fische einziehen lassen.

Besatz für den Boden
Meinst da entweder einen oder alle drei Fischarten?
Für den Boden nimm nur eine Art, dann haben sie dort ihren Frieden, bzw. ihr Reich.

Habe selber Dornaugen und die lieben feine Sand.
Wenn, dann nimm mehr als 6 Stück. Sie lieben die Gesellschaft. Je mehr, desto furchtloser sind sie.
Sie mögen frisches Wasser. Sind sehr schlank und wendig. Haben ihre Bedürfnisse und ihre eigene Art. Auch sind es Ausbrecherkönige.
Bei ihnen kannst nicht jeden Filter verwenden, sonst hast gehäckselte Dornaugen, weil sie sich überall verstecken und verkriechen.
Beim Wasserwechseln musst aufpassen, dass du sie nicht absaugst.
Dazu scheinen sie leider Wildfänge zu sein.
Fressen tun sie sehr gern Lebendfutter, was natürlich ein Kostenfaktor ist. Denn Dornaugen müssen leicht rundlich sein.
Das mit den Dornaugen, überlege es dir sehr gut, ob du für die Verantwortung bereit bist.

Panzerwelse, wie Dornaugen, sind sehr soziale Fische und brauchen die Gesellschaft ihrer Artgenossen um sich wohl zu fühlen.
Ein Trupp von 12 Stück kannst schon einplanen.
Egal auf welche Art deine Wahl fällt, nimm mehr als 6.
Auch hier Sand anstatt grobe Körnung, die man als Kies bezeichnet.
Weil wie die Dornaugen wühlen sie im Sand und filtern ihn bei den Kiemen aus.
Nachzuchten sind einfach, deswegen sollte es keine Wildfänge bei Panzerwelsen haben.
Je grösser die Truppe, desto weniger verstecken sie sich und sind quirlig.
Zum Beobachten sicher eine gute Fischart, die viel Freude bereitet.

Antennenwelse
Waren auch meine erste Wahl bei Bodenfischen. Bin wegen ihrer Fruchtbarkeit auf die Panzerwelse aufmerksam gemacht worden. Naja, Nachwuchs hat es trotzdem bei den Panzis gegeben Lachen
Da musst einfach wissen, dass Antennenwelse Brutpflege betreiben und du rasch von 2 Welsen bei 20, 30, 40 Stück oder mehr landen kannst.
Zudem belasten sie das Wasser stark. Je mehr du hast, desto grösser die Wasserbelastung.
Finde es immer noch sehr schöne Fische, nur würde ich vorschlagen, dass du im Fall der Fälle frühzeitig in die Familienplanung eingreifst.
Weil Abnehmer zu finden, die ihnen ein schönes Plätzchen bieten, ist schwer.

Die obengenannten Arten kenn ich nicht.
Bin Anhängerin von Becken, die nur eine Art haben oder zwei, drei Arten vom gleichen Kontinent.
Deswegen würde ich bei Panzerwelsen zu Salmlern raten.

Die Einteilung Bodenfische und für mittlere und obere Höhe...
Finde das persönlich einen Schmarrn. Die Fische schwimmen nicht mit einem Massstab herum und halten sich an diese Einteilung.
Klar, die Bodenfische haben häufig einen Körperbau, der eher für Bodennähe ideal ist.
Nur sag das meinen Dornaugen und Panzerwelsen. Die nutzen den gesamten Raum.
Die Schwarzen Phantomsalmler, wenn es Futtertabs oder Würmer gibt, da können sie senkrecht schwimmen wie die Weltmeister und je nach Lust und Laune sind sie 2cm über Boden oder 3cm unter der Wasseroberfläche.

Hast du eine Art, die in der Paarungszeit ihr Revier einfordert oder ihren Raum braucht und sich nicht an die Einteilung hält von oben und Mitte, dann hast die ganze Zeit gestresste Fische, weil sie ständig am Wandern sind.
Pflanzenwuchs beeinflusst das Schwimmverhalten auch. Wenn eine Ecke passt, dann wollen möglicherweise zwei Arten dort sein und dann hast Spannungen.
Mein Rat deshalb: Zwei Arten: Boden und nicht Boden.
Guenter1204
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Anmeldungsdatum: 05.04.2016
Beiträge: 12

Fische: 42

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BeitragBeitrag #6 vom 10.01.2017 - 21:27  Titel:  

Danke, wieder viel gelernt.
Ich habe ja noch Zeit, Becken kommt erst in einigen Wochen, dann noch einfahren.

Werde also noch einige Male das Forum fragen
Sehr froh!
Uwi
Mitglied
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Alter: 58
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Beiträge: 2139
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Fische: 6589

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BeitragBeitrag #7 vom 10.01.2017 - 22:36  Titel:  

Hallo Günter, stimmt, die jungen geschlüpften Antennenwelse dienten zum Futter für die Regenbogenfische. Habe es an den Kot der Fische gemerkt und das kaum ein Welsbaby hoch kam. Glaube eins wurden dann den Australiern zu groß zum fressen. Ich würde mich ebenfalls auf zwei Arten festlegen, da kann man gezielter Rücksicht auf seine Tiere nehmen. Das Artverhalten kommt da besser zum Vorschein, auch wenn mal eine Zeit nichts los ist im Aquarium. Dazu gibt es nicht schöneres als einen Familienverband, muss nicht unbedingt die "Prinzessin von Burundi" (Barsch) sein.
LG. . .
Bossi
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BeitragBeitrag #8 vom 10.01.2017 - 23:31  Titel:  

hi
bei der ancistrus kommen immer jugnen hoch so fleisig sind die regenbogenfische nicht.
aber du könntes ja anstat ein paar 2 weibschen einsetzen ohne problemen dann bekommst auch kein nachuchs was keine haben möchte.
die pandys würde ich doch auf mindest 15st kauf stocken .
die mollys würde ich persöhnlich weg lassen und dafür vieleicht ein trio schwertrräger einsetzen.

wasserwechsel mache ich mit eine schlauch das geht schnell bei mein 2meter becken 50% wechsel geht bei mir in ca 30min.
ob feine kies oder sand ist reine geschack sache.

der biobox geht schon als filter gibt schlegtere filter.
aussenfilter muss nicht unter das becken stehen geht auch daneben solange der filter kopf unterhalb der wasseroberflache ist.
caridina
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Anmeldungsdatum: 09.03.2005
Beiträge: 398
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Fische: 1375

Status: Offline

BeitragBeitrag #9 vom 11.01.2017 - 10:37  Titel:  

Hallo Günter

Warum glaubst Du keinen Aussenfilter einsetzen zu können?
Guenter1204
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Anmeldungsdatum: 05.04.2016
Beiträge: 12

Fische: 42

Status: Offline

BeitragBeitrag #10 vom 12.01.2017 - 08:33  Titel:  

Seit gestern könnte ich auch einen Außenfilter einsetzen Sehr froh!

Wir haben eine Fototapete gemacht, und da hätte ein Aquarium mit einem Unterschrank den Blick auf die Tapete (Meeresrauschen) verstellt.
Daher wollten wir das Aquarium sehr tief - ca. 15 cm vom Boden weg aufstellen.

Aber so richtig hat uns diese Lösung nicht gefallen.
Und gestern habe ich mit meiner Frau einen schönen Platz beim Esstisch an der Wand gefunden (ok, eine kleine Bank muss an einen anderen Platz wandern).
Dort kann dem Aquarium nichts passieren, die Fische haben keinen Stress, da man nicht so knapp vorbeigeht, aber man kann sie beim fernsehen, beim Essen, beim Arbeiten mit dem Lapetop etc. beobachten
Daher wird auch noch ein Unterschrank bestellt.
Lachen

lg Günter
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