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levento
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Tierkreiszeichen: Schlange
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BeitragBeitrag #1 vom 27.11.2016 - 20:48  Titel:  

Hallo ihr Lieben!

Also mein AQ läuft jetzt seit 2 Wochen ein. Nach der ersten Woche hab ich einen ersten 50%igen Wasserwechsel gemacht, erste Algen haben sich bis dahin schon gebildet gehabt - ich denke das waren Fadenalgen. Beim WW hab ich auch nochmal ein bisserl umgestaltet.

In der zweiten Woche konnte ich einen leichten Nitritanstieg messen auf ca. 0,05. Außerdem wurde das ganze Becken irgendwie "staubig". Besonders auf den Scheiben so stark, dass ich das vorgestern mittels so einem Magnetscheibenreiniger geputzt habe. Auf allen Gegenständen und auf den Pflanzen liegen jetzt so Ablagerungen, schaut ein bisserl aus wie Schuppen, die sich auch irre leicht aufwirbeln lassen.
Wirklich stören tut das nicht. Das Wasser ist kristallklar, wenn nichts aufgewirbelt wird. Auf einigen Sachen finden sich jetzt Grünalgen, auch nicht wirklich störend oder übertrieben viel.

Die Pflanzen fangen an, sich festzuwachsen, wirklich wachsen tun aber nur die Nadelsimse, einige Anubias haben schon 1 neues Blatt bekommen, die Hygrophila polysperma wächst fleissig in die Breite, allerdings nicht in die Höhe. Mein grasartiger Wasserschlauch zickt herum, das Perlkraut und die Cryptocoryne parva tun gar nix, sterben aber auch nicht. Vor 2 Tagen hab ich (mit dem 2ten WW - ca. 30% ) noch ne Wasserpest eingesetzt und das Teichlebermoos, aber da hat sich natürlich noch gar nichts getan.

Der Twinstar tut seine Arbeit glaub ich, die CO2 Anlage läuft auf ca. 60 blasen die Minute und zum düngen hab ich auch angefangen (Eisen, S30 und S7 von Dennerle).

Meine Wasserwerte sind im Moment folgende:

dGH: 10
KH: 8
PH: total unterschiedlich, war schon bei 6,5, jetzt nach WW wieder bei fast 8 (Wieso?)
Fe: ca. 0,1
Nitrit: ~0,025
Nitrat: ~ 1-5

Alles gemessen mit JBL Tröpfchentest.

Was passiert jetzt als nächstes? Wie stabilisiere ich den PH Wert? und woran merke ich, dass das Becken wirklich eingefahren ist? Muss ich jetzt unbedingt Flockenfutter da rein tun? Was sind diese Schuppen?
Im Inet heißt es teilweise, man kann ein Becken nicht ohne Tiere wirklich einfahren, weil mit denen erst der Nitritwert wirklich ansteigt (und dann wieder sinkt)? Wie ist das zu verstehen?

Bin gespannt auf eure Antworten!

lg Nadine
(deren Sohn schon unfassbar ungeduldig geworden ist und eeeeendlich Fische haben will Lachen )

Hinzugefügt nach 50 Minuten:

So, hier noch ein Foto von diesen "Schuppen":

http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/20161127203745h40gixf8dj_thumb.jpg



w4tel
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BeitragBeitrag #2 vom 27.11.2016 - 21:14  Titel:  

eine menge fragen. ein paar kann ich zu beantworten versuchen

bei den schuppen dürfte es sich um weichmacher aus den filterschläuchen handen. das sollte in einiger zeit wieder verschwinden

während des einfahrens wasser zu wechseln ist eher kontraproduktiv. dadurch verlangsamst du den prozeß

nochmal zum zweck des "einfahrens"

wasser aus der leitung ist (hoffentlich) frei von nitraten und verunreinigungen

(vor allem) durch lebende organismen und ihre stoffwechselprodukte entstehen verunreinigungen, die von darauf spezialisierten bakterien wieder abgebaut werden

diese bakterien brauchen aber diese verunreingungen, um sich zu ernähren und zu vermehren und können sich daher - in größerem ausmaß - erst entwickeln, wenn solche verunreinigungen vorhanden sind. das heißt, ein gleichgewicht stellt sich ein

wenn aber durch zu starke, zu schnelle verunreinigung - z.b. durch zu schnellen, zu starken besatz - den bakterien nicht genug zeit bleibt, sich zu vermehren und dieses gleichgewicht herzustellen, kommt es zum nitrit-anstieg. mit letalem ausgang für die fische

darum geben wir flockenfutter ins leere becken, um diese bakterienkulturen anzufüttern und ihre vermehrung anzuregen. aus dem gleichen grund geben wir auch gerne schnecken ins becken - und nicht in die blumenvase ; )
levento
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BeitragBeitrag #3 vom 27.11.2016 - 22:14  Titel:  

Ok, jetzt wirds mir echt bald zu hoch. Ich dachte ich soll WW machen? Hab so oft gelesen, die Bakterien setzten sich an den Gegenständen, im Boden, im Filter und auf den Pflanzen ab, nicht im freien Wasser?

Und sind diese Weichmacher aus den Schläuchen nicht gefährlich später für die Tiere?

Welches Flockenfutter gibt man da eigentlich hinein? Die Auswahl ist ja auch riesig...

Schnecki darf erst ins AQ, wenn sie ihren Heißhunger auf Jungpflanzen unter Kontrolle gebracht hat... Da bleib ich dabei Lachen
w4tel
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BeitragBeitrag #4 vom 27.11.2016 - 23:06  Titel:  

es stimmt, die meisten bakterien findest du substratgebunden, nicht im freien wasser. aber durch die wasserwechsel reduzierst du die stoffe, die ihre vermehrung begünstigen

die weichmacher werden bald wieder verschwunden sein. ich habe sie auch schon erlebt, aber noch keinen ungünstigen einfluß auf die bewohner feststellen können

wenn dein schnecki bei dieser größe sichtbaren schaden an deinen pflanzen anrichtet, handelt es sich möglicherweise um eine genmutation oder ein alien. hast du einmal den film "species" gesehen? ich würde wenigstens einen schraubverschluß auf die vase geben. sicher ist sicher

frisch eingesetzte pflanzen neigen dazu, sich von den rändern her zu zersetzen, und bilden damit hervorragende nahrung für kleine schnecken, die die gesunden blätter oft gar nicht beißen können

eine ausnahme sind tellerschnecken, die insgesamt nur ein paar mm groß werden. sie können als fraßspuren kleine löcher in - vermutlich ebenfalls vorgeschädigten - blättern hinterlassen

dafür die gute nachricht: schnecken sind nicht sehr wählerisch. sie werden mit jedem flockenfutter - bzw den aufgeweichten resten - zurecht kommen. die bakterien auch
levento
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BeitragBeitrag #5 vom 28.11.2016 - 15:21  Titel:  

Zitiertes Original-Posting ansehenw4tel meint:

wenn dein schnecki bei dieser größe sichtbaren schaden an deinen pflanzen anrichtet, handelt es sich möglicherweise um eine genmutation oder ein alien. hast du einmal den film "species" gesehen? ich würde wenigstens einen schraubverschluß auf die vase geben. sicher ist sicher


Ja eben! Wer weiß! Shocked


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Manilakafi
Wasserfloh
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BeitragBeitrag #6 vom 07.12.2016 - 15:38  Titel:  

Hallo levento
Also ich geb w4tel in jeder hinsicht recht
Ich persönlich habe beide Methoden probiert, ein becken mit wasserwechsel eingefahren und das andere nicht meine persönliche erkenntnis war das es grundsätzlich egal ist wobei aber ohne wasserwechsel die Bakterien sich schneller vermehren meines Empfindens
Zu ph Stabilisierung hab ich gehört das erlenzapfen gut sein sollen ( habe ich persönlich aber noch nicht versucht)
Lg mani
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