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Wie lange darf Osmosewasser stehen?

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Cubala
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Anmeldungsdatum: 13.11.2016
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BeitragBeitrag #1 vom 15.11.2016 - 10:57  Titel:  Wie lange darf Osmosewasser stehen?

hallo,
ich bin zwar schon seit bald dreißig jahren aquarianerin, aber ein totaler osmoseneuling und deshalb auch verunsichert.
mal heißt es osmosewasser muss immer in bewegung sein, bis es verwendet wird. wenn ja - warum?
mal heißt es in einem verschlossenen behälter kann es auch einige zeit stehen bleiben.

ich habe bei mir eine beobachtung gemacht, die mir bislang niemand so wirklich erklären konnte:
das wasser direkt aus der osmoseanlage hat 0 bzw. 1 gh und 5,5 ph.
wenn das wasser nun ein paar tage im verschlossenen wasserkanister steht habe ich plötzlich einen ph von 7,5, was eigentlich schon fast wieder dem leitungswasser entspricht. gh bleibt aber unten.
wie kann das sein? da kommt doch weder sauerstoff noch sonst irgendwas dazu.
hat jemand eine erklärung hierfür?

danke schonmal!



Sekro
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BeitragBeitrag #2 vom 15.11.2016 - 15:14  Titel:  

Ich würde sagen ein Gasaustausch findet auch im Kunststoffkanister statt und daher steigt der Ph-Wert leicht mit der Zeit.
Cubala
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Anmeldungsdatum: 13.11.2016
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Fische: 40

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BeitragBeitrag #3 vom 15.11.2016 - 15:37  Titel:  

Kann nur daran liegen. Müsste das aber nicht eher CO2 sein was sich da "einmischt" und der Ph-Wert sinkt?
Um so viel Sauerstoff zu binden müssten die Konzentration im Kanister schon hoch sein und da ist auch nur sehr wenig Luft mit drin.
So würde ich das jedenfalls glauben.
Vielleicht sollte ich die Kanister mal randvoll machen, dann kann kaum noch Gasaustausch möglich sein.
Paluboy
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BeitragBeitrag #4 vom 15.11.2016 - 18:50  Titel:  

Hi! Der Partialdruck vom CO2 (-3.5 oder -3.9) in der Luft sollte ja den pH einstellen. Das wäre dann im Idealfall bei ca. 5,6, dein Wert von 5,5 würde ja ganz gut passen. Wieso der pH Wert wieder über 7 ansteigt.... hmmm.... bin mir nicht ganz sicher. Vielleicht bedingt durch inerte Bedingungen, oder ist der Kanister nicht ganz sauber, ein paar Kalkausfällungen. Wenn du den Kanister wieder aufmachst und durchlüftest müsste sich der saure Wert wieder einstellen.
LG
wienerblut
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BeitragBeitrag #5 vom 15.11.2016 - 20:12  Titel:  

Hey, das Wasser kommt vermutlich kalt und unter Druck aus der Leitung.
Wenns dann Raumtemperatur annimmt und der Druck weg ist, wird's vermutlich schon ein wenig ausgasen. Ist allerdings reine Spekulation was ich hier von mir gebe....

Beste Grüße.
Cubala
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Anmeldungsdatum: 13.11.2016
Beiträge: 12

Fische: 40

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BeitragBeitrag #6 vom 16.11.2016 - 16:14  Titel:  

Hmm,
das mit der Temperatur scheint mir irgendwie plausibel.
Mich verwundert die Sache trotzdem, weil der Partialdruck von CO2 in unserer Luft etwa 4x so hoch ist wie der von Sauerstoff.
Egal, Co2 wird offensichtlich "ausgegast" und ich werde wohl oder übel wieder de CO2-Anlagen aufbauen müssen, wenn ich nicht ständig dem PH-Wert hinterherjagen will.

DRAK (Dr. Andreas Kremser) schreibt hierzu auf meine Anfrage übrigens: "Der pH von UO-Wasser hat mangels Puffer so gut wie keine Aussagekraft, da ohne weiteres weder Meßpapier oder -stäbchen noch pH-Elektroden in derartig schwach gepuffertem Wasser zuverlässig messen. Klar ist nur, daß UO-Wasser einen gewissen CO2-Gehalt hat, da diese im Gegensatz zur KH die UO-Membran nahezu ungehindert passiert."

... und eine Menge anderes, wo es um das Produkt (Duradrakon) geht .....

Danke euch und LG!
wienerblut
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Anmeldungsdatum: 06.04.2015
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Fische: 504

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BeitragBeitrag #7 vom 16.11.2016 - 16:44  Titel:  

Hey,

der Sauerstoffpartialdruck bei Raumluft ist ca. 500 mal höher als der von CO2.
Würde mich unabhängig von den Messwerten, einfach am Verhalten der Fische/Pflanzen orientieren. Bei reinen Osmosebecken ist die CO2-Dosierung schon recht heikel, da dir schlichtweg der Puffer fehlt(+Fische/Pflanzen selbst CO2 produzieren).
By the way: Von welchem Becken sprechen wir? Besatz und grober Umriss der Bepflanzung.

Beste Grüße,
Tobi.



Addendum: Habe selbst im Garten ein Regenreservoir (=praktisch Osmosewasser), sofern du da keine organischen Verunreinigungen reinbringst kann das schon sehr lange herumstehen(ist ja quasi nix drinnen außer H2O)
Cubala
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Anmeldungsdatum: 13.11.2016
Beiträge: 12

Fische: 40

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BeitragBeitrag #8 vom 16.11.2016 - 17:01  Titel:  

Ja, klar, sorry, mein Fehler habeextra nachgeschaut und bin dann in der zeile verrutscht .... da hat irgendwie mein Multitasking ausgesetzt ... wir haben Handwerker im Haus ..... ich wollts noch löschen, habs dann aber schon gesendet .... oh ausred verlass mi ned Schämen
Im moment ist die CO2-Anlage kein wirkliches Thema, die sind beide im Keller in der Versenkung.
Aber ich liebe pflanzenreiche Becken, also werde ich längerfristig den Keller aufräumen ...
Erstmal beobachte ich wie sich das mit dem PH entwickelt.
Meine beiden Becken laufen im Moment eigentlich stabil, abgesehen von dem Barschausfall.
Da werde ich dann wenn ich sehe wie es da weiter geht, euch im "Besatz-Thema" löchern.

Danke nochmals!
fidelio
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Anmeldungsdatum: 30.12.2016
Beiträge: 16

Fische: 54

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BeitragBeitrag #9 vom 31.12.2016 - 17:35  Titel:  

Zitiertes Original-Posting ansehenCubala meint:

DRAK (Dr. Andreas Kremser) schreibt hierzu auf meine Anfrage übrigens: "Der pH von UO-Wasser hat mangels Puffer so gut wie keine Aussagekraft, da ohne weiteres weder Meßpapier oder -stäbchen noch pH-Elektroden in derartig schwach gepuffertem Wasser zuverlässig messen. Klar ist nur, daß UO-Wasser einen gewissen CO2-Gehalt hat, da diese im Gegensatz zur KH die UO-Membran nahezu ungehindert passiert."

Da ich von der Ausbildung her Chemiker bin und mich nun seit knapp 20 Jahre mit Biochemie befasse, kann ich die Aussage nur bekräften.

Seit ich mir ein Aquarium gekauft habe und vieles zum Thema Wasserqualität gelesen habe musste ich sehr oft schmunzeln wenn es um die Messung des pH-Werts ging, vor allem bei UO-Wasser.
pH-Wert Messung von UO-Wasser kann man sich getrost sparen, Leitfähigkeit messen sagt 10 Mal mehr aus, hier würde ich aber auch zu speziellen Elektroden raten.
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