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Zierfischforum Wiki: Anatomie ...

Kleine Anatomie der Fische



Anmerkungen:


Schwanzflosse: (Caudale) unpaarig (= einfach vorhanden); 'Antriebsflosse'
Seitenlinie: (Linea lateralis) erstreckt sich bei vielen Arten beidseitig vom Ansatz der Schwanzflosse linienförmig bis zur Kopfregion, oft punktförmig auslaufend; wichtigstes Sinnesorgan des Fisches, mit dem Druckunterschiede wahrgenommen werden können, manche Arten haben stark reduzierte Seitenlinien (nur am Kopfbereich z.B.)
Afterflosse: (Anale) unpaarig; bei Salmlern (Männchen) oft mit feinen Häkchen besetzt; bei Lebendgebärenden zu einer Samenrutsche (Gonopodium) umgebildet, mit der die Spermienpakete (Spermatophoren) an das Weibchen übergeben werden
Bauchflossen: (Ventrale) paarig; dient bei Panzerwelsen auch der Aufnahme der Eier (Weibchen)
Brustflossen: (Pectorale) die wichtigsten Steuerflossen des Fisches; der erste Brustflossenstrahl ist bei vielen (Saug-)Welsen verdickt und mit Stacheln oder dornartigen Fortsätzen besetzt und kann als Erkennungsmerkmal für Tiere männlichen Geschlechts dienen
Fettflosse: charakteristisch für die meisten Vertreter der Salmler und einheimischer Salmoniden (Forelle, Äsche, Huchen, Saibling, ...)
Rückenflosse:(Dorsale) oft mit fahnenartiger Erweiterung des letzten (der letzten) Rückenflossenstrahlen bei männlichen Cichliden (Buntbarsche); ebenso kann der 1. bis 3. Rückenflossenstrahl verlängert sein (Männchen, sekundäres Geschlechtsmerkmal)
Genitale: Urogenitale; Genitalöffnung; gemeinsame Mündung nach außen von Harnleiter, Samenleiter (Männchen) oder Eileiter (Weibchen)
Genitalpapille: das ausgestülpte letzte Teil von Samenleiter oder Eileiter, das vor, während und kurz nach dem Ablaichen gut sichtbar ist
Anale: Afteröffnung, die Mündung des Darmes nach außen
Barteln: Fortsätze, besetzt mit Sinneszellen, dienen der Nahrungssuche; Barteln findet man z.B. bei karpfenähnlichen, schmerlenartigen Fischen oder vielen Welsen.
Maul: mit Lippen, Einzelzähnen oder Zahnreihen oder umgebildeten Zahnplatten; gleich-, ober- oder unterständig ein Merkmal für die bevorzugte Lebensweise des Fisches (Freiwasser, bodennah, oberflächenorientiert)
Kiemen: Die “Lunge” der Fische, bestehend aus Kiemenrechen und Kiemenblättchen – auf den Blättchen sitzt das Resorptions-Epithel für die Aufnahme von Sauerstoff aus dem Wasser. Über die Kiemen wird auch der Wasserhaushalt gesteuert und sie spielen im “Stoffwechsel” eine Rolle.
Schwimmblase: Mit Luft gefülltes Organ, dient den Fischen zur Erzeugung des nötigen Auftriebes – Jungfische müssen zum Befüllen der Schwimmblase die Wasseroberfläche durchbrechen – gelingt das nicht, spricht man von Bauchrutschern. Manche Fischarten haben eine stark zurückgebildete Schwimmblase


Wer Lust hat, die Organe der Fische mit Text weiter und ausführlicher zu ergänzen, kann sich hier gerne weiter austoben ;-)



 
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