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Zierfischforum Wiki: Buckelbildung ...

Buckelbildung bzw. Geschwürbildung infolge bakteriellen Befalls


Ich konnte an zwei meiner Goldfische eine seltsame Buckelbildung feststellen.


Hier die zwei Falldokumentationen in Kurzfassung:


Fall 1:


Fall 2:


Update August 2006: Der geschilderte Goldfisch in Fall 2 lebt bis dato immer noch trotz dieses Buckels munter und gesellig in meinem Gesellschaftsbecken. Inzwischen trägt er den Buckel bereits weit über ein Jahr mit sich. Die Wucherung ist bereits vor Monaten aufgeplatzt und ist seitdem offen, aber um einiges kleiner als zuvor. Die löchrigen Aufbrüche dieses Geschwulsts bieten zwar Angriffsfläche für Pilze und Hauttrüber, aber der Fisch ist seltsamerweise trotzdem “fit wie ein Turnschuh”. Von den stellenweisen schwarzen Fehlpigmentierungen (durch Beeinträchtigung der farbführenden Nervenstränge), die in ihrer Ausprägung variieren, scheint er unbeeindruckt.



Update Oktober 2006:
Obwohl der Fisch nach wie vor keine Verhaltensauffälligkeiten zeigte und sich munter und fidel gab, habe ich ihn nun doch eingeschläfert.
Wie man sieht, hat sich die aufgebrochene Wucherung bis tief ins Fleisch hineingefressen, manchmal blutet es aus der Wunde – letzte Hoffnungen auf Heilung wurden von mir verworfen:


Update November 2006: Ich habe Vergleichsbilder ergoogelt – möglicherweise handelte es sich um eine langsam verlaufende Aeromonas-Infektion:

http://www.pondsandpumps.co.uk/artulcerdisease.htm

http://www.fbas.co.uk/Ulcers.html
Wenn das zutrifft, nehme ich an, dass die beiden Goldfische, die derselben Fischlieferung entstammten, bereits einen verkapselten Bakterienherd mitgebracht hatten.


Update November 2008:
Unlängst konnte ich bei einem Goldfisch das Aufbrechen des Buckels durch ein zweiwöchiges Nifurpirinolbad (Sera Baktopur direct) und leichte Salzzugabe noch verhindern – der Buckel klang ab bevor er aufbrach, sodass keine pathogenen Erreger das Gewebe weiter zerstören konnten. Erfahrungsgemäß ist das Aufbrechen dieser pickelartigen Entzündungsherde aber leider nur selten zu verhindern..


Autorin: Irene Labner
irene.labner@aon.at


 
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