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Zierfischforum Wiki: FachBegriffe ...

Fachbegriffe in der Aquaristik


Auf dieser Seite sind die in der Aquaristik und Aquarien-Biologie geläufigsten Fachwörter mit einer Kurzbeschreibung angeführt. Die Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und befindet sich noch in Ausarbeitung :)


Allgemeine Fachausdrücke zum Thema Aquaristik


amphibisch: sowohl im Wasser als auch auf dem Land lebend.
aerob: mit Sauerstoff.
anaerob: ohne Sauerstoff.
Anatomie: Wissenschaft von dem inneren Bau der Organismen, die Zell- und Gewebelehre umfassend.
Antibiotika: von Mikroorganismen produzierte oder synthetische Substanzen, die bakterientötend (baktericid) oder -wachstumshemmend (bakteriostatisch) wirken, z. B. Penicillin, Ampicillin, Chloramphenicol...
Assimilation: Aufbau körpereigener organischer Stoffe aus anorganischen Stoffen oder aus anderen organischen Stoffen. Häufig versteht man unter Assimilation im Besonderen die Bildung von Glucose aus Kohlendioxid und Wasser mit Hilfe von Lichtenergie und Blattgrün (siehe Photosynthese).


Biotop: Lebensraum einer bestimmten pflanzlichen und tierischen Lebensgemeinschaft.


Denitrifikation: Nitratabbau. Sie erfolgt im sauerstofffreien Milieu im Aquarium (Filter, Bodengrund) durch Bakterien, die Nitrat NO3- in gasförmigen Stickstoff N2 verwandeln. Technische Möglichkeiten stellen z.B. der sera Denitrator, ein Schwefelfilter oder die Denitrifikation mit Kohlenstoffverbindungen dar. Beispiel: Wodkafilter, eine Beschreibung gibts auf http://www.wodkafilter.de
Diffusion: ohne äußere Einwirkung spontan auftretender Ausgleich von Konzentrationsunterschieden (chem.).


Efflux: Ausfluss, Ausdünstung, Abgabe.
Eliminierung: Ausscheidung, Beseitigung, Entfernung.
emers: über dem Wasser lebend (Gegenteil: Submers)
Enzyme: Fermente, Katalysatoren biochemischer Reaktionen in lebenden Zellen.
Endemiten: Lebewesen, die im Gegensatz zu den Kosmopoliten oder Epidemiten nur in einem relativ eng begrenzten Gebiet einheimisch sind.
Epidermis: (gr.=Oberhaut) Oberflächenschicht der äußeren Haut bei Menschen und Tieren – Oberhaut bei Pflanzen, umschließt die Pflanze als schützende Hülle und dient zugleich dem Stoffaustausch mit der Umwelt.
eutroph: nährstoffreich.
Eutrophierung: Überdüngung; massiver Nährstoffüberschuss im Gewässer, die meist negativen Einfluss auf das Ökosystem nimmt.


Fertilität: Fruchtbarkeit; fertil


Genotyp: das genetische festgelegte Erscheinungsbild eines Lebewesens.
Herbivor: Herbivor lebende Fische haben sich einer anderen ökologischen Nische im Hinblick auf ihre Ernährungsweise angepasst. Man könnte auch sagen, dass sie sich entwicklungsmäßig nicht so hoch ausgebildet haben. Diese Arten nehmen in der Natur Früchte, Pflanzen und Algen als Nahrung zu sich. Viele Arten fressen neben der pflanzlichen Nahrung auch kräftiges Lebendfutter. Raubfische, die z. B. Jungfischen nachstellen, findet man unter diesen Arten nicht.


Influx: Aufnahme


heteromorph: verschiedengestaltig


Kosmopolit: Pflanzenart, die mehr oder weniger über die ganze Erde verbreitet ist.
Karnivor: Fische mit dieser Bezeichnung sind meist Räuber und auf Lebendfutter angewiesen. Ihr Verdauungstrakt ist kurz, sie besitzen einen großen Magen, der eine größere Beute auf einmal aufnehmen kann.


Laterit: tropischer, eisenhaltiger Boden
Limnologie: Binnengewässerkunde
Limnivor: Fische, die sich limnivor ernähren, fressen sowohl pflanzliche Stoffe (Algen, Detritus) als auch die darin vorkommenden Kleinlebewesen.


Morphogenese: Entstehung der Körpergestalt, Entwicklungsphysiologie
Morphologie: Wissenschaft von der äußeren Form oder Gestalt der Tiere oder Pflanzen
Mutante: Individuum mit neuem, durch Mutation entstandenem Merkmal
Mutation: eine spontan auftretende Änderung des Erbgutes


oligotroph: nährstoffarm
Omnivor: Omnivore Fische sind Allesfresser


Phänotyp: das äußere Erscheinungsbild des Lebewesens, beeinflussbar durch Umweltfaktoren
Paludarium: Nachbildung eines Sumpfbiotops für feuchtigkeitsliebende Tiere oder Pflanzen, Kombination von Aquarium und Terrarium
Parameter: Bezeichnung für eine veränderliche Größe eines Systems im allgemeinen Sinn
Protoplasma: Schleimig flüssiger Zellkörper pflanzlicher und tierischer Zellen
Protozoen: einzellige Lebewesen (Einzeller)


rudimentär: ansatzweise, unausgebildet, unausgegoren, unvollständig z.B. rückgebildete oder nur ansatzweise vorhandene (evolutionsmäßig in Entwicklung befindliche) Organe


Symbiose: Zusammenleben artverschiedener Lebewesen zum gegenseitigen Nutzen. Kann auch als gegenseitiger Parasitismus betrachtet werden, bei der keiner der Symbionten seinen Wirt abtötet.
submers: untergetaucht, unter Wasser lebend
sympatrisch: Bezeichnung für Sippen mit gleichen oder sich überschneidenden Verbreitungsgebieten
Synonym: lexikalische Gleichheitsbeziehung; zwei Lexikale oder Worte sind synonym wenn sie die gleiche Bedeutung haben (z. B. Artbezeichnungen). Es gibt verschiedene Formen der Synonomie (z. B. strikt bzw. absolut und bedeutungsähnlich)
syntop: am selben Standort vorkommend.
Systematik: Fachrichtung der Biologie mit dem Aufgabenbereich, die stammesgeschichtlich bedingten Verwandtschaftsverhältnisse bei Pflanzen und Tieren zu ermitteln und sie in einem System zu ordnen. Teilgebiet der Systematik ist die Taxonomie.
syntop: am selben Standort vorkommend.
sensu auct.: im Sinne des Autors


Taxonomie: die Lehre von den Gesetzmäßigkeiten der Ordnung mit der Aufgabenstellung, die Organismen zu beschreiben, zu benennen und in ein System einzuordnen
Transpiration: Abgabe von Wasserdampf (Wasserverdunstung)


Vivarium: Behälter zum Aufbewahren lebender Tiere, z. B. Aquarium, Terrarium


Zwitter: Lebewesen, das sowohl weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane aufweist


Begriffe aus der Wasserchemie


Ammoniak: farbloses, giftiges Gas mit stechendem Geruch. Formel: NH3, gut wasserlöslich, giftig!
Ammonium: Kation NH4+ mit ähnlichen Eigenschaften wie die Kationen der Alkalimetalle Natrium und Kalium, ungiftig
Anionen: Ionen, die in wässriger Lösung unter dem Einfluss des elektrischen Stromes zur Anode wandern und somit negative Ladung tragen. Zu den Anionen gehören die Säurerest- und die Hydroxid-Ionen, also z. B. Sulfat-, Chlorid, Phosphat-, Nitrat-, Hydrogenkarbonationen.
Anode: Plus-Pol in einem elektrischen Feld


Base (Lauge): bilden in wässriger Lösung negativ geladene Hydroxid-Ionen


Chelate: synthetische Komplexverbindungen zwischen Chelatoren (z. B. Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA)) und Metallionen, z. B. Eisen. Sie haben die Eigenschaft, schwerlösliche Schwermetalle in Lösung zu halten und damit in wässrigen Lösungen den Pflanzen eine bessere Nährstoffversorgung zu ermöglichen.


Denitrifikation: Reduktion von Nitrat zu Nitrit und Stickoxiden (NO, N2O) oder molekularem Stickstoff N2. Diese Reaktion kann im Aquarium unter Sauerstoffabschluss durch Bakterien stattfinden (Nitratfilter).


EDTA: Ethylendiamintetraessigsäure – Chelator, Komplexbildner, z. B. Eisen Chelat
Erdalkalien: Bezeichnung für die zweiwertigen Leichtmetalle Calcium, Magnesium, Beryllium, Strontium, Barium und Radium
Elektrolyte: Stoffe, die den elektrischen Strom durch Ionenwanderung leiten (z.B. Säuren, Basen, Salze)


Gesamthärte: oder Summe der Erdalkalien. Härte des Wassers, die durch Kalzium- und Magnesiumsalze hervorgerufen wird. Die Messung erfolgt über die Kationen Ca²+ und Mg²+. Einheiten: °dH (Grad deutscher Härte), mmol/L, °eH, °fH °usH °suH (Grad englischer, französischer, amerikanischer, sowjetruss. Härte)


Hydrogenkarbonat: HCO3- Einfach negatives Anion der Kohlensäure. Bikarbonat = doppelkohlensaures Salz mit Säurewasserstoffresten


Ionen: Positiv oder negativ geladene Teilchen, die in einem elektrischen Feld wandern
Ionenaustauscher: Kunstharze, mit denen man Wasser vollständig entsalzen kann. Kationenaustauscher sind saure Austauscher, die Hydronium-Ionen gegen Kationen (Bsp. Na+ oder Ca²+) austauschen. Anionenaustauscher sind basische Austauscher, es werden Hydroxidionen gegen Anionen (Bsp. Cl- oder SO4²-) ausgetauscht. Die Austauscher können durch konzentrierte Säure oder Lauge wieder regeneriert werden.


Kaliumpermanganat: KMnO4 pupurrrote, metallisch glänzende Kristalle, stark fäulniswidriges Oxidationsmittel. In der Aquaristik als Desinfektionsmittel für Aquarien und Dekoration verwendbar. Zerfällt dabei in Sauerstoff und Braunstein.
Karbonate: Salze der Kohlensäure (H2CO3). Beide Wasserstoffatome der Kohlensäure sind durch Metallatome ersetzt, sie werden auch sekundäre oder neutrale Karbonate genannt.
Karbonathärte: Härte des Wassers, die durch Hydrogenkarbonate hervorgerufen wird. Die Messung erfolgt über das Anion HCO3-. Einheiten: °dH (Grad deutscher Härte), mmol/L, °eH, °fH °usH °suH (Grad englischer, französischer, amerikanischer, sowjetruss. Härte)
Kationen: positiv elektrisch geladene Ionen (Bsp. Na+, Ca²+, Mg²+), die bei der Elektrolyse zur Kathode (Minuspol) wandern.
Nitrate: Salze der Salpetersäure (HNO3). Nitratwerte über 25 mg/l sollten vermieden werden, um Algenwachstum vorzubeugen. Empfindliche Fischarten vertragen diese Werte schon nicht mehr gut (Bsp. Schmetterlings-Zwergbuntbarsch). In der österreichischen Trinkwasserschutzverordnung sind bis 50 mg/l erlaubt. Werte ab 150 mg/l sind für die Fische lebensgefährlich.
Nitratation: 2. Stufe des oxidativen Stickstoffabbaus durch Bakterien (Nitrifikation).
Nitrifikation: Bakterieller Stickstoffabbau mit Hilfe von Sauerstoff von Ammoniak (Ammonium) über Nitrit zu Nitrat.
Nitritation: 1. Stufe des oxidativen Stickstoffabbaus. Ammonium und Ammoniak wird in Nitrit umgewandelt.
Nitrite: Salze der salpetrigen Säure (HNO2). Nitrit ist für Lebewesen sehr giftig, ein Wert ab 0,2 mg/l kann für viele Fischarten schon schädlich wirken.
Nitrobacter: Bakterien, die Nitrit in Nitrat umwandeln (durch Oxidation)
Nitrosomonas: Bakterien, die Ammoniak oder Ammonium in Nitrit überführen (durch Oxidation)


Oxidation: = Elektronenabgabe, Erhöhung der elektropositiven Wertigkeit des zu oxidierenden Stoffes


pH-Wert: Säuregrad des Wassers. Definiert als negativer dakadischer Logarithmus der Wasserstoff-Ionenkonzentration. Die pH-Skala reicht von pH 1 (stark sauer) über pH 7 (neutral) bis pH 14 (stark alkalisch). Säuren haben einen pH-Wert <7 (Bsp: Essigsäure), Basen und Laugen einen pH-Wert >7 (Bsp: Seifen).
Puffer: Die wässrige Lösung einer schwachen Säure oder Lauge und ihres komplementären Salzes. Der pH-Wert von Pufferlösungen reagiert auf Verdünnung bzw. Zugabe von Säure oder Lauge nur mit geringen Veränderungen.


Redoxpotential: = Oxidations-Reduktionspotential. Maß für die oxidierende bzw. reduzierende Wirkung eines Redox-Systems. Im Aquarium werden hohe Redox-Werte (Redox-Spannung, gemessen wird mit einer Redox-Elektrode) durch starke Belüftung, Oxidatoren oder Ozonisatoren erreicht und weisen auf das Vorhandensein von viel Sauerstoff hin. Niedrige Redox-Werte können auf Sauerstoffmangel bzw. starke organische Belastung des Aquariumwassers hinweisen.
Redox-System: Eine Lösung (Bsp. Aquarium-Wasser), in der durch Elektronenübergänge ein Stoff reduziert und gleichzeitig ein anderer oxidiert wird.
Reduktion: = Elektronenaufnahme. Sauerstoffentzug, im elektrochemischen Sinn werden bei der Reduktion Elektronen durch das Reduktionsmittel zugeführt. Diese führt zu einer Verminderung der positiven Wertigkeitsstufe des zu reduzierenden Stoffes. Jede Reduktion bedingt eine Oxidation.


Säure: Stoff, der in wässriger Lösung positiv geladene Wasserstoff-Ionen (H±Ionen) bilden kann.
Seewasser: Salzwasser mit einem Salzgehalt ab 30°/oo. Hauptbestandteil der gelösten Salze ist Natriumchlorid Na Cl? (Kochsalz). Salzkonzentrationen der Meere: Nordsee 35 °/oo, Atlantik 36 °/oo, Pazifik 35 °/oo, Mittelmeer 37,5 °/oo, Rotes Meer 40°/oo
SBV: Säurebindungsvermögen oder Karbonathärte; Hervorgerufen durch das Kalzimhydrogenkarbonat verschwindet diese Härte beim Kochen des Wassers und wird deshalb auch als temporäre Härte bezeichnet. Zurück bleibt die permanente Härte, hervorgerufen durch Kalziumsulfat. Temporäre und permanente Härte ergeben zusammen die Gesamthärte.


Begriffe aus der Fischkunde und Lehre über Fischkrankheiten


Enterokokken: Spaltpilze im Darm


Fachwörter aus der (Wasser-) Pflanzenkunde


Achäne: Schließfrucht, bei der Fruchtwand (Perikarp) und Samenschale (Festa) miteinander verwachsen sind
Adventivknospen: Knospen an Blättern oder Wurzeln, die entweder spontan oder nach Verletzung der Pflanzen entstehen
Ähre: Blütenstand mit gestreckter Hauptachse, an der ungestielte Einzelblüten sitzen
Anthere: Staubbeutel
Anthese: Entwicklungsabschnitt der Blütenorgane vom Ende des Knospenzustandes bis zum Beginn des Verblühens
Anthocyane: im Saft der Vakuole gelöste Farbstoffe, deren Farbcharakter u.a. vom vorherrschenden pH-Wert abhängt
Apomixis: Fortpflanzung, die scheinbar der sexuellen entspricht, tatsächlich aber ohne Befruchtung vor sich geht. Samenbildung ohne vorhergehende Befruchtung
Ableger: Ausläufer (Seitentriebe) von Mutterpflanzen; nach Abtrennen entsteht aus dem Ausläufertrieb wieder eine eigenständige Pflanze.
Adventivpflanzen: Brutknospen oder Adventivpflanzen an den Blatträndern von Javafarn oder Seerosen oder aus den Blütenständen von Echinodorus-Arten


basal: am Grunde, grundständig
Blattrand: ganzrandig: ohne Einschnitte; gesägt: Zähne und Einschnitte sind spitzwinklig; gezähnt: Zähne spitz, Einschnitte rund; gekerbt: Zähne rund, Einschnitte spitz; gebuchtet: Zähne rund, Einschnitte rund; gelappt: Einschnitte tiefer, weniger Abschnitte
Blütenhülle: Mit Blütenhülle bezeichnet man die äußeren, sterilen Blütenblätter, die die fertilen Blütenblätter umgeben. Die Blütenhüllblätter sind entweder gleich (Perigon) oder verschieden (Perianth) gestaltet und in Kelch und Krone gegliedert.


Chelate: synthetische Komplexverbindungen zwischen Chelatoren (z. B. Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA)) und Metallionen, z. B. Eisen. Sie haben die Eigenschaft, schwerlösliche Schwermetalle in Lösung zu halten und damit in wässrigen Lösungen bessere Nährstoffversorgung zu ermöglichen.
Chlorophyll: der in allen grünen Pflanzenteilen in besonderen Farbstoffträgern (Chloroplasten) vorhandene grüne Farbstoff, der die Pflanze befähigt, unter Mitwirkung der Lichtenergie die Kohlensäure zu assimilieren, d. h. unter Verwertung des Kohlenstoffs organische Verbindung (Biomasse) herzustellen (Photosynthese).
Chlorose: Bleichsucht, das Gelbwerden oder Aufhellen von normalerweise grünen Pflanzenteilen. Ursache dafür kann Eisenmangel sein.
Chromatische Adaption: Anpassung an veränderte Lichtverhältnisse («Farbsehen»). Pflanzenblätter passen sich den jeweiligen Lichtqualitäten an. Drei-Banden-Lampen mit fehlenden Licht-Spektren und Peaks in bestimmten Spektralbereichen können von Pflanzen ein sehr gutes Wuchslicht bieten, obwohl die Zusammensetzung des Lichtes nicht dem des Sonnenlichtes entspricht. Starke Änderungen bei den Lichtfarben, z. B. Austausch aller Leuchtstoffröhren gegen neue mit geänderter Lichtzusammensetzung sollten tunlichst vermieden werden, da sich alte Pflanzenblätter kaum noch vollständig auf die geänderten Beleuchtungsverhältnisse einstellen können und die Pflanze erst neue Blätter bilden muss, die “chromatisch adaptiert” sind. Wuchsstockungen und unverwertete Nährstoffüberschüsse können die Folge sein, die eine Algenplage hervorrufen können.


Dolde: Blütenstand mit verkürzter Hauptachse, an der die etwa von einem Punkt strahlig ausgehenden, ± gleich lang gestielten Einzelblüten stehen. Wenn an Stelle der Einzelblüten wieder kleine Dolden sitzen, spricht man von einer zusammengesetzten Dolde.


EDTA: Ethylendiamintetraessigsäure – Chelator, Komplexbildner, z. B. Eisen Chelat. In fast allen Wasseraufbereitungsmitteln und Wasserpflanzendüngern enthalten.
Eisenchelat: Verbindung eines Komplexbildners, z.B. EDTA mit Eisen = Fe-EDTA
Eisenchlorose: Bleichsucht, Nährstoffmangel durch fehlendes pflanzenverfügbares zweiwertiges Eisen (Fe²+)
generative Fortpflanzung: Fortpflanzung auf geschlechtlichem Wege (z. B. durch Samen)


Photosynthese: Aufbau chemischer Stoffe in Pflanzen oder Algen, namentlich der Glucose, unter Mitwirkung des Lichtes. Physiologischer Prozess, bei dem aus anorganischen Stoffen unter katalytischer Mitwirkung des Blattgrüns und unter Ausnutzung der Sonnenenergie organische Stoffe (Kohlenhydrate) aufgebaut werden, oft auch als Assimilation im engeren Sinne bezeichnet.


Rhizoid: ein- oder mehrzellige Haarbildung, die die Wurzeln ersetzen. Ihre Funktion ist vorwiegend die Verankerung im Substrat.
Rhizom: Wurzelstock; unterirdische, mehr oder weniger verdickte Sprossachse. Die Rhizome speichern häufig Stärke.
Rispe: eine Traube mit verzweigten Seitenachsen


Stecklinge: abgeschnittene Seitenäste (Sprosse) von Stängelpflanzen, die wieder neu in den Aquariumkies gepflanzt werden können und sich neu bewurzeln.
Spaltöffnungen: die Öffnungsstellen der Epidermis der Pflanzen, die von zwei besonders gestalteten Schließzellen umgeben werden; regulieren die Aufnahme von Kohlendioxid und die Abgabe von Wasserdampf.
Spatha: ein häufig auffällig gefärbtes Hochblatt; typisch für Aronstabgewächse
Spelzen: trockenhäutige Hochblätter der Gräser, die die Einzelblüten schützend umgeben
Sporangium: Sporenbehälter
Sporokarpien: die von einem dicken Schleier vollständig umschlossenen Sporenhaufen der Farne
Sporophylle: Sporenblätter; die Sporangien tragenden Blätter der Farne
Stempel: weibliches Fortpflanzungsorgan der Blütenpflanzen, bestehend aus Fruchtknoten, Griffel und Narbe


Teilung: trennen des Rhizoms (Wurzelstock), um neue Pflanzen zu gewinnen; die Rhizomstücke sollten mehrere Sprossknospen aufweisen, aus denen sich neue Pflanzen bilden.
Thallus: Pflanzenkörper der Algen, Flechten, einfacher Moose; nicht in Stängel, Blätter und Wurzeln gegliedert


vegetative Vermehrung: Fortpflanzung auf ungeschlechtlichem Wege (z.B. durch Seitensprosse, Ableger usw.)


zweigeschlechtliche Blüten: Weibliche (Fruchtblätter) und männliche (Staubblätter) Geschlechtsorgane befinden sich in einer Blüte. Gewöhnlich werden solche Blüten als zwittrig bezeichnet.
zweihäusig (diözisch): Männliche und weibliche Blüten sind auf verschiedenen, eingeschlechtlichen Pflanzen verteilt.


 
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